Skip to main content
main-content

08.10.2020 | Nephrotisches Syndrom | Leitthema | Ausgabe 6/2020

Der Nephrologe 6/2020

Minimal-Change-Nephropathie (MCD) und fokal-segmentale Glomerulosklerose (FSGS)

Diagnostik und Therapie

Zeitschrift:
Der Nephrologe > Ausgabe 6/2020
Autoren:
Univ.-Prof. Dr. M. Moeller, Univ.-Prof. Dr. P. Brinkkötter
Wichtige Hinweise

Redaktion

J. Floege, Aachen

Zusammenfassung

Die Minimal-Change-Nephropathie (MCD) und die primäre fokal-segmentale Glomerulosklerose (FSGS) sind seltene Erkrankungen, die sich meist mit einem nephrotischen Syndrom manifestieren und am ehesten durch einen bislang unbekannten Permeabilitätsfaktor ausgelöst werden. Während es bei MCD per Definition noch nicht zu einem Nierenfunktionsverlust gekommen ist, kommt es bei der FSGS zur Ausbildung glomerulärer Narben mit progressiver chronischer Niereninsuffizienz. Wichtig ist, dass bei der FSGS der isolierte Nachweis dieser Narben (Läsionen) in der Biopsie für die Diagnose einer FSGS nicht ausreicht. Häufige Differenzialdiagnosen (adaptive FSGS und genetische FSGS) zeigen im Lichtmikroskop das gleiche Bild. Sie können jedoch anhand des klinischen Bildes unterschieden werden, insbesondere durch das Auftreten eines nephrotischen Syndroms. In der Therapie wird allgemein die Effektivität einer konsequenten supportiven Therapie und insbesondere einer guten Blutdruckeinstellung unterschätzt. Mit ihr kann der progressive Nierenfunktionsverlust effektiv verlangsamt bzw. aufgehalten werden. Bei der MCD und der primären FSGS mit nephrotischem Syndrom ist eine immunsuppressive Therapie indiziert, die meist hoch dosiert und langwierig ist. Hier empfehlen wir eine Anbindung an spezialisierte Ambulanzen, die mit ihrer Erfahrung in der Diagnostik und Therapie sowie ggf. beim Einschluss in klinische Studien hilfreich sein können.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

★ PREMIUM-INHALT
e.Med Interdisziplinär

Für Ihren Erfolg in Klinik und Praxis - Die beste Hilfe in Ihrem Arbeitsalltag als Mediziner

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Fachzeitschriften auf SpringerMedizin.de.

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 6/2020

Der Nephrologe 6/2020 Zur Ausgabe

Mitteilungen des BDI

Mitteilungen des BDI

Einführung zum Thema

Glomerulonephritis

  1. Ich möchte die nächsten 3 Hefte kostenlos testen.

    Wenn mir die Zeitschrift gefällt, beziehe ich nach Erhalt der Probeausgaben Der Nephrologe 6x pro Jahr für insgesamt 235,00 € im Inland (Abonnementpreis 206,00 € plus Versandkosten 29,00 €) bzw. 253,00 € im Ausland (Abonnementpreis 206,00 € plus Versandkosten 47,00 €).
    Dies entspricht einem Gesamtmonatspreis von 19,58 € im Inland bzw. 21,08 € im Ausland.

    Sollte ich von dieser Zeitschrift nicht überzeugt sein, informiere ich den Leserservice bis spätestens 14 Tage nach Erhalt des 3. Probeheftes.

    Alle genannten Preise verstehen sich inklusive dt. gesetzl. MwSt. In EU-Ländern gilt die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer. Dadurch kann es ggf. zu Preisabweichungen bei Bestellungen aus dem Ausland kommen.

    Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich zu Beginn des Bezugszeitraumes per Rechnung.

    Die Mindestlaufzeit dieses Abonnements beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch jährlich um jeweils ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis spätestens 30 Tage vor Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt wird. Die Kündigung muss in Textform an den Leserservice erfolgen. Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht.
     

    Leserservice
    Springer Nature Customer Service Center
    Tiergartenstr. 15
    69121 Heidelberg
    Tel. 06221 345-4303/Fax: 06221 345-4229
    E-Mail: leserservice@springernature.com

     

  2. Sie können e.Med Innere Medizin 14 Tage kostenlos testen (keine Print-Zeitschrift enthalten). Der Test läuft automatisch und formlos aus. Es kann nur einmal getestet werden.

Neu im Fachgebiet Innere Medizin

Mail Icon II Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update Innere Medizin und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

© Springer Medizin 

Bildnachweise