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01.06.2014 | CME Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 6/2014

Der Unfallchirurg 6/2014

Nervenverletzungen und posttraumatische Versorgung

Zeitschrift:
Der Unfallchirurg > Ausgabe 6/2014
Autoren:
Prof. Dr. C. Radtke, P.M. Vogt

Zusammenfassung

Periphere Nervenverletzungen sind, v. a. im Rahmen eines Traumas, ein häufiges klinisches Problem und stellen oft eine Herausforderung dar. Die frühzeitige und adäquate Diagnosestellung sowie die daraus resultierende Therapie sind für den funktionellen Erhalt bzw. die Wiederherstellung entscheidend. Besonders nach kompletter Durchtrennung eines peripheren Nervs stellen die chirurgischen Techniken für dessen Koaptation eine wichtige Voraussetzung für seine Regeneration dar. Im vorliegenden Beitrag werden die Bedeutung und die Notwendigkeit der adäquaten Nervenkoaptation sowie der Transplantation von Nervenersatzmaterialien oder eines autologen Nervs detailliert dargestellt. Auch die Möglichkeiten der Primär- und Sekundärrekonstruktion werden beschrieben und der optimale Zeitpunkt der Nervenversorgung diskutiert. Somit ergibt sich ein umfassender Überblick über die Möglichkeiten zur Diagnosestellung sowie die Interventionsmöglichkeiten nach Nervenverletzung einschließlich eines Algorithmus zur chirurgischen Intervention. Auch mögliche Fehlerquellen und Einflussfaktoren auf die Regeneration und die Prognose werden aufgezeigt.

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