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02.01.2018 | Leitthema | Ausgabe 3/2018

Der Ophthalmologe 3/2018

Neuartige Konzepte zur Behandlung des Hornhautendothels mittels Nanopartikel

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 3/2018
Autor:
FEBO Prof. Dr. Dr. Thomas A. Fuchsluger

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Anzahl der in Deutschland durchgeführten Hornhauttransplantationen stieg in den letzten Jahren stetig an. Ursächlich ist u. a. ein früherer Operationszeitpunkt, v. a. aufgrund der Entwicklung von schonenderen Verfahren für hintere lamelläre Hornhauttransplantationen. Zur ursächlichen und etablierten Therapie von durch Endothelpathologien verursachten Hornhauterkrankungen stehen derzeit lediglich perforierende oder lamelläre Hornhauttransplantationen zur Verfügung.

Ziel der Arbeit

Diese Arbeit legt verschiedene translationale Strategien zur Modifikation des Hornhautendothels unter Verwendung von Nanopartikeln dar.

Ergebnisse

Nanopartikelbasierte Strategien zur Optimierung des Hornhautendothels erstrecken sich auf folgende Anwendungsgebiete: 1. während der Kultivierung von Spenderhornhäuten in Kulturmedium, 2. im Rahmen von Injektionen von einzelnen von Spenderhornhäuten gewonnenen Endothelzellen, 3. zur Behandlung von patienteneigenen Endothelzellen zur Vermeidung von Transplantationen.

Schlussfolgerungen

Es bestehen diverse translationale Ansätze zur Verbesserung oder Vermeidung von Hornhauttransplantationen. In der kommenden Dekade wird mit etablierten Alternativen zur Hornhauttransplantation zu rechnen sein.

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