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07.01.2019 | Begutachtung | Ausgabe 3/2019

Trauma und Berufskrankheit 3/2019

Neue Aspekte in der Begutachtung der Patellaluxation

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Ausgabe 3/2019
Autor:
Dr. R. Strich

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Patellaluxation bereitet Gutachtern immer noch Schwierigkeiten bei der Beurteilung des Unfallzusammenhangs im Kontext der gesetzlichen Unfallversicherung.

Fragestellung

Es erfolgt das Herausarbeiten gesicherter Parameter zum Beweis einer anlagebedingten Patellaluxation.

Material und Methode

Es findet eine Auswertung von 624 Patellaluxationen im Rahmen einer beratungsärztlichen Tätigkeit für einen gesetzlichen Unfallversicherungsträger statt.

Ergebnisse

Der Gutachter ist aufgerufen, alle verfügbaren Inhalte der Unfallanamnese zu sammeln und sich dadurch ein konkretes Bild zum Ereignisablauf machen zu können. Durch Auswertung der Magnetresonanztomographie des verletzten Kniegelenks (Durchführung in 85 % aller Fälle) konnten die Patellaform, Trochleaform, Insall-Salvati-Index (ISI) und Tuberositas-Tibiae-Trochlea-Index (TTT-Index) ausgewertet werden. Durch Verwendung des TTT-Index lässt sich das Zusammenspiel von Trochleaform und Kniescheibensehnenansatz im ventralen Kniegelenk spezifizieren. Eine erhöhte Pathologie von Trochleaform und TTT-Index findet sich deutlich bei Kniegelenken mit stattgehabter Patellaluxation.

Schlussfolgerungen

Die wesentlichen Prädiktoren der anlagebedingten Patellaluxation sind die pathologische Erhöhung der Trochleadysplasie und des TTT-Index, dazu der Patellahochstand und die valgische Beinachse. Die abschließende Beurteilung zum Unfallzusammenhang stellt keine statische Gegenüberstellung von Pro- und Kontraargumenten dar, sondern es bedarf einer kritischen Abwägung zwischen Ereignisablauf und nachzuweisenden dispositionellen Faktoren.

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