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30.04.2020 | Leitthema | Ausgabe 5/2020

Der Ophthalmologe 5/2020

Neue Intraokularlinsendesigns für die Femtosekundenlaser-assistierte Kataraktoperation

Chancen und Nutzen

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 5/2020
Autoren:
Dr. Detlef Holland, PD. Dr. Florian Rüfer

Zusammenfassung

Hintergrund

Durch die Perfektion und hohe Reproduzierbarkeit der Kapsulotomie in der femtolaserassistierten Kataraktchirurgie ergeben sich Möglichkeiten für neue Linsendesigns zur kapsulotomiefixierten Implantation.

Fragestellung

Welche unterschiedlichen Designs wurden bis dato unter welcher Fragestellung zur Kapsulotomiefixation vorgestellt?

Material und Methode

Es erfolgt die Auswertung der bestehenden Literatur und von Kongressbeiträgen.

Ergebnisse

Zurzeit werden 4 Linsentypen als Femtolinsen zur Kapsulotomiefixation in der Literatur beschrieben bzw. werden von der Industrie als solche vertrieben. Es ist die „lens in the bag“ bzw. Tassignon-Linse, die zur Nachstarprävention entwickelt wurde, zweitens die Masket-Linse zur Verringerung von negativen Dysphotopsien und drittens die von Dick vorgestellte 90F. Alle 3 werden von Morcher (Stuttgart, Deutschland) vertrieben. Als vierte Linse ist die FEMTIS von Oculentis (Eerbeek, Niederlande) zu nennen. Alle Linsen zeichnen sich durch ein sicheres Implantationsverhalten aus. Die Tassingnon-Linse führt insbesondere im Einsatz bei kindlicher Katarakt durch die zusätzliche hintere Kapsulotomie zur Reduktion des Nachstars. Die Masket-Linse konnte in Studien eine Reduktion von negativen Dysphotopsien aufzeigen. Es zeigen sich im Vergleich zu Standardlinsen insbesondere bei der 90F und der FEMTIS bessere Ergebnisse im Hinblick auf Rotation, Tilt und Dezentrierung.

Schlussfolgerung

Die neuen IOL(Intraokularlinsen)-Designs zur Kapsulotomiefixation zeigen eine sicheres Implantationsverhalten und Hinweise auf ein sehr stabiles Verhalten im Kapselsack. Weitere Studien werden die Vorteile im Hinblick auf mögliche Vorteile im Hinblick auf das postoperative Ergebnis bezüglich Refraktion, Tilt, Rotation, Dezentrierung und möglicher Induktion von Aberrationen im Vergleich zu Standardlinsen weiter bestätigen müssen.

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