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Neue onkologische Therapien: Wie wirkt was...?

Eine Serie der Zeitschrift "Im Fokus Onkologie"

Chaotische Blutversorgung von Tumoren normalisieren

Während der Tumorangiogenese bilden sich neue Blutgefäße aus bereits vorhandenen, um den Tumor zu versorgen. Diese ungeordnete Vaskularisierung zu „normalisieren“ und damit den Zugang für kombinierte antitumorale Wirkstoffe zu erleichtern, ist das Ziel der Antiangiogenese. Über die klinische Bedeutung dieses Wirkprinzips sowie seine Limitierungen spricht Prof. Hellmut Augustin, Mannheim, im ergänzenden Interview.

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Hemibodies beim multiplen Myelom

T-Zell-engagierende Immuntherapien sprechen Zielmoleküle an, die nicht nur von Tumorzellen, sondern auch von gesunden Zellen exprimiert werden. Eine in der Entwicklung befindliche Immuntherapie besteht aus kleinen Bruchstücken von Antikörpern – sogenannten Hemibodies –, die sich erst im Tumorgewebe vereinen. Damit lassen sich tumorspezifische Antigenkombinationen zur T-Zell-Stimulierung nutzen, was die Verträglichkeit erhöhen soll.

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Hyperthermie – die vierte Säule in der Krebsbehandlung

Neben der Operation, der Bestrahlung und der medikamentösen Systemtherapie etabliert sich die Hyperthermie immer mehr zur vierten Säule der Krebsbehandlung. Die gezielte Überwärmung der Tumorzellen steigert die Zerstörungskraft von Strahlen- und Chemotherapie. Damit kann sich die lokale Tumorkontrolle verbessern, lassen sich Fernmetastasen zurückdrängen und kann sich die Lebensqualität erhöhen.

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Magazine | Zeitschrift

Im Fokus Onkologie

Offizielles Organ der Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin (ASORS). Das renommierte Fortbildungsmagazin für onkologisch tätige Ärztinnen und Ärzte bietet News und Informationen über alle relevanten Themen der Onkologie und Hämato-Onkologie. Klar, faktisch und nutzwertorientiert auf den Punkt gebracht. Die Inhalte dieser Zeitschrift stehen sowohl im Online-Volltext wie auch im ePaper- und PDF-Format zur Verfügung.

HSP90-Inhibitoren weisen übereifriges Chaperon in seine Schranken

Das Hitzeschockprotein HSP90 spielt sowohl in der Faltung von Proteinen als auch in der Regulation des Zellzyklus eine wichtige Rolle, weshalb die Überexpression von HSP90 in die Entstehung von Krebserkrankungen involviert ist. Einzelne HSP90-Inhibitoren konnten bereits erste zaghafte Erfolge in der Behandlung von soliden Tumoren erringen – noch effektivere Tumortherapien versprechen jedoch Kombination.

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γ-Sekretase-Inhibitoren entschärfen Notch-aktivierende Proteinschere

Der Notch-Signalweg ist in verschiedene Aspekte der Krebsbiologie involviert, so beeinflusst er u. a. die Angiogenese, die Tumorimmunität und die Erhaltung von Krebsstammzellen. γ-Sekretase-Inhibitoren hemmen indirekt den Notch-Signalweg und befinden sich bereits in der klinischen Erprobung u. a. zur Therapie von Desmoidtumoren und von adenoid-zystischen Karzinomen.

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Toll-like-Rezeptoren in der Krebsimmuntherapie

Kalte Tumoren bieten dem Immunsystem kaum Angriffsfläche und sind deshalb nur schwer immuntherapierbar. Toll-like-Rezeptor(TLR)-Agonisten sollen diese nun aus ihrer Deckung holen und für Immuntherapien angreifbar machen. TLR spielen allerdings eine vielseitige Rolle in der Tumormikroumgebung, weshalb deren Aktivierung sowohl zu Antitumor- als auch zu Protumoreffekten führen kann.

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Duale Immuncheckpointinhibition beim Melanom

Tumorzellen sind trickreich und unterdrücken in ihrer Umgebung das Immunsystem. Die Monotherapie mit einem Immuncheckpointinhibitor (ICI) kann die Tumorzellen zwar angreifbar machen, trotzdem finden sie oft einen Weg, doch noch zu entwischen. Wenn sich mehrere ICI gegen den Tumor verbünden, erhöhen sich hingegen die Chancen auf einen Sieg.

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Moderne HER3-Antikörpertherapien durchbrechen Resistenzmechanismen

Alle vier Mitglieder der humanen epidermalen Wachstumsfaktorrezeptoren (HER) spielen eine wichtige Rolle in der Progression von Krebserkrankungen und in der Entwicklung von Therapieresistenzen. Der Krebstreiber HER3 entzog sich jedoch durch seine besondere Biologie lange Zeit jedem Versuch, ihn zu stoppen. Jetzt gibt es vielversprechende neue antikörperbasierte Therapiestrategien.

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Leukämien: STAMP-Inhibitoren verriegeln auch die Hintertür

Etablierte Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI) blockieren sozusagen die Vordertür der Tyrosinkinase – und hemmen damit leukämietreibende Poteine. Doch die Leukämiezellen entwickeln nach einiger Zeit Resistenzen und entwischen quasi durch die Hintertür. Ein erster Vertreter einer neuen TKI-Klasse legt auch hier einen Riegel vor.

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MET-Inhibitoren sperren Ausweichroute über HGF/c-MET-Signalweg

Laufen bestimme Signalwege aus dem Ruder, kann Krebs entstehen, so auch bei der HGF/c-MET-Kaskade. Zwar ist dessen Blockade bereits durch Multityrosinkinaseinhibitoren (TKI) möglich, spezifischer können hingegen Typ-1b-MET-Inhibitoren und monoklonale MET-Antikörper wirken. Seit 2022 ist der erste Typ-1-MET-Inhibitor zur Behandlung des nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms zugelassen.

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Inhibition von RET-Alterationen beim Schilddrüsenkarzinom und NSCLC

Bestimmte Mutationen und Genfusionen im Protoonkogen RET ("rearranged during transfection") treiben die Entstehung von bestimmten Krebserkrankungen an. Bisher war es üblich, Patienten mit RET-veränderten Tumoren mit nur gering spezifischen und deshalb nebenwirkungsreichen Multityrosinkinaseinhibitoren zu behandeln. Diese werden nun von spezifisch auf RET-Alterationen gerichtete Inhibitoren abgelöst. 

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Wie funktionieren mRNA-basierte Krebsimpfungen?

Mit einer therapeutischen Impfung soll ein bereits bestehender Tumor bekämpft werden. Die während der COVID-19-Pandemie zugelassenen mRNA-Impfungen gegen SARS-CoV-2 geben diesem Trend einen starken Aufwind. Worin liegen die Vorteile für mRNA-Impfungen? Welches Potenzial hat die mRNA-Impfung zur Behandlung von Krebserkrankungen? Und ist sie überhaupt umsetzbar im klinischen Alltag?

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Bakterielle Genschere CRISPR/Cas9 verfeinert Krebsimmuntherapie

Die Natur greift häufig auf gewitzte molekularbiologische Tricks zurück, wir können diese geschickt als Werkzeug in der Medizin nutzen, wenn wir deren Mechanismus erst enthüllt haben. Ein solcher molekularbiologischer Kniff sind Genscheren wie CRISPR/Cas9, um das Genom gezielt zu verändern.

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Wie wirken PI3K-Inhibitoren?

Inhibitoren der Phosphatidylinositol-3-Kinasen (PI3K) bekämpfen Krebserkrankungen an mehreren Fronten und beeinflussen Tumorprogression und Mikroumgebung. Jedoch geht das breite Wirkspektrum mit einer nicht unerheblichen Toxizität einher. Welche Wirkmechanismen hinter den PI3K-Inhibitoren stecken und wie sie die Therapie bei CLL und follikulärem Lymphom verändern, lesen Sie im Beitrag und Interview.

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Neue Wirkstoffklasse setzt Tumortreiber KRAS schachmatt

Der Tumortreiber KRAS ist wie der König beim Schach: gut verteidigt und schwer zu fassen. So war es bisher nicht möglich, das mutierte, daueraktive KRAS direkt erfolgreich auszuschalten. Mit den jetzt in klinischen Studien befindlichen KRAS-G12C-Inhibitoren scheint das Unmögliche doch noch möglich zu werden, und der König KRAS gerät in Bedrängnis.

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Selektive Inhibitoren des nukleären Exports: Fatal für Myelomzellen

Wenn die Standardtherapien beim multiplen Myelom nichts mehr ausrichten können, weil sich Resistenzen gegen Immunmodulatoren, Proteasominhibitoren und CD-38-Antikörper gebildet haben, kommen selektive Inhibitoren des nukleären Exports (SINE) ins Spiel. Sie bringen u. a. den Transport von Proteinen und RNA-Molekülen vom Zellkern ins Zellplasma zum Erliegen – mit fatalen Folgen für die Myelomzellen.

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Wie sich zielgerichtet Rezeptortyrosinkinasen abschalten lassen

Tyrosinkinaseinhibitoren kommen als Wirkstoffklasse nicht aus der Mode – im Gegenteil sie werden in ihrer Wirkweise immer weiter verfeinert und Forscher nehmen weitere Tyrosinkinasen ins Visier. So wird bald ein Hemmer der Rezeptortyrosinkinase RET in Europa zugelassen für vorbehandelte Patienten mit RET-Mutation im NSCLC oder Schilddrüsenkarzinom.

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Wie wirken BRAF-Inhibitoren?

Seit einigen Jahren gehören BRAF-Inhibitoren zu den Standardtherapien bei BRAF-V600-mutierten malignen Melanomen und nichtkleinzelligen Lungenkarzinomen – am besten zusammen mit einem MEK-Inhibitor. Seit Juni 2020 hat sich ihr Spektrum auf BRAFV600E-mutierte, metastasierte Kolorektalkarzinome ausgeweitet – in Kombination mit einem EGFR-Antikörper.

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Wie wirken Immuncheckpointinhibitoren?

Zwei Immuncheckpointinhibitoren (ICI) revolutionierten vor nicht ganz einem Jahrzehnt die Therapie des malignen Melanoms. Das war der Startschuss für die Ära der ICI, die seither auch bei anderen Entitäten zur Standardbehandlung gehören. Noch längst sind die Einsatzmöglichkeiten nicht ausgeschöpft und Wissenschaftler forschen intensiv an neuen Ansätzen und Kombinationsmöglichkeiten.

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Synthetische Letalität mithilfe von PARP-Inhibitoren

PARP-Inhibitoren haben mittlerweile ihren festen Platz in der Therapie von gynäkologischen Tumoren. Nun spielen sie auch bei der Behandlung des metastasierten Mammakarzinoms eine Rolle. Wie sie wirken, warum die BRCA-Mutation entscheidend und ein früher Therapiestart besonders effektiv ist, erfahren Sie im Beitrag und im Interview mit PD Dr. med. Rachel Würstlein, LMU München.

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Mit onkolytischen Viren die Krebsimmuntherapie verstärken

Onkolytische Viren sind darauf programmiert, Tumorzellen gezielt zu infizieren, sich darin explosionsartig zu vermehren und sie letztendlich aufzulösen. Gleichzeitig mobilisieren die Viren das Immunsystem auf vielfältige Weise, selbst gegen die Tumorzellen vorzugehen. Diese Eigenschaften wollen Forscher ausnutzen, um Krebsimmuntherapien zu verbessern.

>>>Zur Ausgabe 3/20 Im Fokus Onkologie<<<

Immunkonjugate schleusen toxische Wirkstoffe in Tumorzellen ein

Antikörper-Wirkstoff-Konjugate funktionieren wie ein trojanisches Pferd. Sie binden spezifisch an Tumorzellen und diese nehmen sie freiwillig in sich auf. In der Zelle angelangt, zeigt sich erst das tödliche Potenzial des mit dem Antikörper verbundenen Wirkstoffs. Bisher sind fünf Antikörper-Wirkstoff-Konjugate zugelassen.

>>>Zur Ausgabe 2/20 Im Fokus Onkologie<<<

Auch beim multiplen Myelom eine Option?

Vor 27 Jahren hatten israelische Forscher die Idee, die zelluläre Immunantwort des Krebspatienten gegen den eigenen Tumor zu richten, daraus sind die sogenannten CAR-T-Zellen entstanden. Wie funktionieren diese Zellen und welches Zielmolekül ist beim multiplen Myelom vielversprechend?

>>>Zur Ausgabe 1/20 Im Fokus Onkologie<<<

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