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21.08.2018 | Übersichten | Sonderheft 4/2018

Trauma und Berufskrankheit 4/2018

Neue Operationsverfahren am Akromioklavikulargelenk und an der lateralen Klavikula

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Sonderheft 4/2018
Autoren:
Dr. G. Jensen, R.-O. Dey Hazra, A. Ellwein, H. Lill

Zusammenfassung

Hintergrund

Instabilitäten am Schultereckgelenk und Frakturen der lateralen Klavikula gehören zu den häufigsten Traumafolgen am Schultergürtel. Eine Vielzahl an Operationsverfahren ist für diese beiden Pathologien beschrieben, und viele Innovationen wurden kürzlich eingeführt. Dieser Beitrag soll einen Überblick über den aktuellen Kenntnisstand sowie Hilfestellungen für den chirurgischen Alltag geben.

Methoden

Bei beiden Pathologien finden die minimalinvasiven arthroskopisch assistierten Verfahren zunehmend Anwendung. Gegenüber den konventionell-offenen Verfahren bestehen diverse Vorteile: geringe Zugangsmorbidität, Möglichkeit zur Detektion und Therapie von häufigen Begleitpathologien sowie ein einzeitiges Vorgehen ohne notwendige Implantatentfernung.

Ergebnisse

Bei der Schultereckgelenkinstabilität liegen sehr gute mittelfristige Ergebnisse für die arthroskopischen Doppelbuttontechniken vor. Bei der Frakturversorgung muss je nach Frakturtyp individuell das richtige Verfahren ausgewählt werden. Das Hybridverfahren aus Plattenosteosynthese und korakoklavikulärer Augmentation ist die stabilste Technik.

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