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05.02.2018 | Industrieforum | Ausgabe 1-2/2018

Im Focus Onkologie 1-2/2018

Neue Perspektiven beim fortgeschrittenen Urothel- und Lungenkarzinom

Zeitschrift:
Im Focus Onkologie > Ausgabe 1-2/2018
Autor:
Susanne Pickl
_ Der bisherige Standard zur Behandlung des metastasierten Urothelkarzinoms sei die Cisplatin-basierte Chemotherapie, mit der mediane Überlebenszeiten von etwa 14 Monaten erreicht werden könnten, erklärte Gunhild von Amsberg, Hamburg. Doch mehr als die Hälfte der Patienten sei nicht fit genug, um diesen Standard auch zu erhalten. Diese Patienten profitierten vom Einsatz des PD-L1(„programmed cell death-ligand 1“)-Inhibitors Atezolizumab (Tecentriq®), wie die Ergebnisse der Phase-II-Zulassungsstudie Imvigor210 (Kohorte 1) mit 119 Patienten zeigten. Rund ein Viertel (23 %) aller Patienten, die für eine Cisplatin-basierte Chemotherapie nicht geeignet waren, sprach auf die Erstlinientherapie mit Atezolizumab an; insgesamt konnte ein medianes Gesamtüberleben (OS) von 15,9 Monaten erzielt werden. Als spannend bezeichnete von Amsberg die mit 9 % relativ hohe Rate von Komplettremissionen unter der Immuntherapie. Bei 70 % der Patienten hielt der Therapieeffekt zum Analysezeitpunkt (medianes Follow-up nach 17,2 Monaten) weiter an. Unter Atezolizumab konnten 1-Jahres-Überlebensraten von 57 % erzielt werden — Werte, die zuvor für diese Patientengruppe, z. B. mit Gemcitabin/Carboplatin (1-Jahres-OS-Rate 37 %), nicht hätten erreicht werden können, betonte von Amsberg. Zudem bleibe die Nierenfunktion von der Therapie relativ unbeeinträchtigt. ...

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