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15.12.2016 | infopharm | Ausgabe 12/2016

Morbus Parkinson
InFo Neurologie & Psychiatrie 12/2016

Neuer COMT-Hemmer wirkt kontinuierlich über 24 Stunden

Zeitschrift:
InFo Neurologie & Psychiatrie > Ausgabe 12/2016
Autor:
Dr. Andreas Häckel
Wirkungsfluktuationen unter chronischer L-Dopa-Therapie sind für Patienten mit langjähriger Parkinson-Erkrankung die störendsten Symptome. In dieser Phase können Hemmer der Catechol-O-Methyltransferase (COMT) die Bioverfügbarkeit von L-Dopa und damit die motorische Funktion im ON verbessern. Der COMT-Inhibitor der dritten Generation Opicapon (Ongentys®) führt im Vergleich zu Entacapon zu einer deutlich konstanteren COMT-Hemmung über 24 Stunden. Opicapon hat im Vergleich zu Tolcapon und Entacapon eine deutlich längere Halbwertzeit und muss nur einmal täglich eingenommen werden, so Professor Georg Ebersbach von den Beelitz Heilstätten. In der randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie BIPARK I [Ferreira et al. Lancet Neurol 2016; 15; 2: 154 – 65] zum Vergleich unterschiedlicher Dosierungen von Opicapon mit Entacapon und Placebo wurde die absolute OFF-Zeit als primärer Endpunkt durch 50 mg Opicapon um zwei Stunden — und damit stärker als unter Entacapon (− 1,6 Stunden) reduziert. Der Anteil der OFF-Zeit-Responder (> 1 Stunde) war unter Opicapon (50 mg) mit 69,6 % ebenfalls höher als unter der aktiven Kontrolle (58,3 %). Bezüglich der ON-Zeit ohne störende Dyskinesien war Opicapon (50 mg) der Vergleichssubstanz ebenfalls tendenziell überlegen. Auch in punkto Verträglichkeit schnitt Opicapon günstiger ab als Entacapon. ...

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