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15.12.2016 | infopharm | Ausgabe 12/2016

Immunvermittelte Neuropathien
InFo Neurologie & Psychiatrie 12/2016

Neues Herstellungsverfahren erhöht Sicherheit der IVIG-Therapie

Zeitschrift:
InFo Neurologie & Psychiatrie > Ausgabe 12/2016
Autor:
Dagmar Jäger-Becker
Das intravenöse polyvalente Immunglobulin (IVIG) IgPro10 (Privigen®) zur Immunmodulation bei chronischer inflammatorischer demyelinisierender Polyneuropathie (CIPD) wird jetzt mit dem Ig IsoLo®-Verfahren hergestellt, das die Sicherheit von IVIG verbessert, erklärte Dr. Liane Hoefferer von CSL Behring in Bern. Mit dem neuen Herstellungsprozess werden unerwünschte Isoagglutinine wie anti-A- und anti-B-Antikörper in IgPro10 um 87 – 90 % abgereichert [Hoefferer L et al., Transfusion 2015, 55: 117 – 21], ohne dass dabei die Produktqualität verändert wird. Die Reduktion von Isoagglutininen — Antikörper gegen Blutgruppenmerkmale — war ein erklärtes Ziel bei der IVIG-Herstellung. Dies senke das Risiko für Hämolysen, so Hoefferer, eine mögliche Nebenwirkung von Ig-Präparaten. Sie treten umso seltener auf, je geringer der Gehalt an Isoagglutininen ist [Bellac CL et al. Transfusion 2015; 55: 13 – 22; Thorpe SJ, Transfusion 2015; 55: 80 – 85]. ...

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