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01.03.2009 | Schwerpunkt: Generalisierte und organbezogene Autoimmunerkrankungen | Ausgabe 3/2009

Der Internist 3/2009

Neues zur Pathogenese primär systemischer Immunvaskulitiden

Zeitschrift:
Der Internist > Ausgabe 3/2009
Autor:
Prof. Dr. P. Lamprecht

Zusammenfassung

Primär systemische Vaskulitiden werden aufgrund immunpathologischer Merkmale und entsprechend der Größe der befallenen Gefäße eingeteilt. Den 3 Kleingefäßvaskulitiden, die mit antineutrophilen zytoplasmatischen Autoantikörper (ANCA) assoziiert sind (Wegenersche Granulomatose, Churg-Strauss-Syndrom, mikroskopische Polyangiitis), stehen die sog. Nicht-ANCA-assoziierten Vaskulitiden gegenüber. Dies sind die granulomatösen Arteriitiden großer Gefäße (Riesenzellarteriitis, Takayasu-Arteriitis) und die Immunkomplexvaskulitiden mittelgroßer und kleiner Gefäße (Polyarteriitis nodosa, Kawasaki-Erkrankung und Henoch-Schönlein-Purpura, kryoglobulinämische Vaskulitis, kutane leukozytoklastische Angiitis). Prädisponierende genetische und weitere endogene und exogene Faktoren begünstigen eine Aktivierung der angeborenen bzw. natürlichen Immunität und induzieren über persistierende Entzündungsreaktionen die unterschiedlichen Formen der (Auto-)Immunvaskulitiden.

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