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01.03.2012 | Übersichten | Ausgabe 1/2012

Manuelle Medizin 1/2012

Neuroanatomie – Teil 2

Fakten und Hypothesen zu Faszien, Dura und Hirnstamm

Zeitschrift:
Manuelle Medizin > Ausgabe 1/2012
Autoren:
Dr. W. von Heymann, H. Locher, U. Böhni, M. Habring

Zusammenfassung

In diesem zweiten Teil zu neuroanatomischen Aspekten aus der 3. Bodenseekonferenz werden die Innervationen der Faszien und der Dura mater besonders betrachtet. Dabei wird der hohe Anteil der autonomen Nervenfasern beschrieben, auch wenn deren Funktion noch nicht wirklich erforscht ist. Insbesondere die Innervation der Fascia thoracolumbalis scheint für den chronischen Kreuzschmerz eine größere Rolle zu spielen als bisher angenommen. Die postoperativ sprossende Innervation der Dura muss wohl im Zusammenhang mit dem Postnukleotomiesyndrom gesehen werden. Die Nozizeptoren der Dura liegen besonders dicht an den Arterien. Ein weiterer wichtiger Aspekt für die manuelle Diagnostik sind die trigeminospinalen und ähnliche Hirnstammkonvergenzen, die neuroanatomisch beleuchtet werden. Sie sind von differenzialdiagnostischer Bedeutung für das Verständnis zervikaler Genese von Kopfschmerz, Schluck- und Phonationsstörungen, Gleichgewichtsstörungen und Tinnitus, aber auch Störungen im kraniomandibulären System bis hin zu Veränderungen der Körperstatik über den Beckenring. Schließlich wird auf die Einbindung des Vagussystems in die Steuerung viszerosomatischer und somatoviszeraler Reaktionen am Beispiel des Nucleus tractus solitarii eingegangen. In der Einwirkung auf diese autonomen Nervenstrukturen dürfte die Erklärung für die Effekte der viszeralen manuellen Techniken liegen.

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