Paragangliome im Kopf-Hals-Bereich
- 12.11.2024
- Neuroendokrine Tumoren
- CME Zertifizierte Fortbildung
- Verfasst von
- Dr. med. univ. Verena Strasser
- PD Dr. med. Teresa Steinbichler
- Erschienen in
- Die Radiologie | Ausgabe 12/2024
Zusammenfassung
Paragangliome umfassen eine heterogene Gruppe seltener, neuroendokriner Tumoren mit variabler Dignität. Im Kopf-Hals-Bereich können durch die direkte Lagebeziehung zu neurovaskulären Strukturen diverse Symptome auftreten. Bislang gibt es keine zuverlässigen prognostischen Faktoren zur Vorhersage eines malignen Verlaufs. Bei jedem neu diagnostizierten Paragangliom sollten eine fundierte Abklärung und regelmäßige Nachsorgekontrollen an spezialisierten Zentren veranlasst werden. Während früher die radikale Tumorresektion als Standardtherapie für Kopf-Hals-Paragangliome galt, konnten sich mittlerweile sowohl die „Watch-and-scan-Strategie“ als auch die Strahlentherapie als Optionen etablieren. Zudem stehen weitgehend niederschwellig Verfahren für molekularpathologische Analysen zur Beurteilung von mutationsspezifischen Verhaltensmustern von Paragangliomen zur Verfügung.
- Titel
- Paragangliome im Kopf-Hals-Bereich
- Verfasst von
-
Dr. med. univ. Verena Strasser
PD Dr. med. Teresa Steinbichler
- Publikationsdatum
- 12.11.2024
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Neuroendokrine Tumoren
HNO-Tumoren
Phäochromozytom und Paragangliom
Genetische Untersuchung
Glomus-caroticum-Tumor
Strahlentherapie
Molekular- und Tumorbiologie
Computertomografie
Computertomografie
Magnetresonanztomografie
Radiologie - Erschienen in
-
Die Radiologie / Ausgabe 12/2024
Print ISSN: 2731-7048
Elektronische ISSN: 2731-7056 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00117-024-01395-w
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