Diagnose und Therapie der Neurofibromatose Typ 1
- 02.06.2025
- Neurofibromatose Typ 1
- SOP/Algorithmus
- Verfasst von
- T. I. Hartung
- PD Dr. med. S. C. Farschtschi
- Erschienen in
- DGNeurologie | Ausgabe 4/2025
Auszug
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Die NF1 resultiert aus einer Inaktivierung des NF1-Gens auf Chromosom 17, welches als Tumorsuppressorgen fungiert. Die biallelische Inaktivierung dieses Gens führt zur Tumorbildung, da der Funktionsverlust des Genprodukts Neurofibromin den MAP(mitogen-activated protein)-Kinase-Signalweg überaktiviert [5].
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Es handelt sich um einen autosomal-dominanten Erbgang mit einer Penetranz von 100 %. Die klinische Erscheinung ist jedoch sehr variabel [5].
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In ca. 50 % treten familiäre Fälle auf, die weiteren ca. 50 % stellen de novo pathogene Varianten sowie mögliche genetische Mosaikbildungen (klinisch häufig segmentale und mildere Form) dar [1, 6]. Bei Verdacht auf eine genetische Mosaikbildung ist die genetische Untersuchung von Tumormaterial sinnvoll [7].
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- Titel
- Diagnose und Therapie der Neurofibromatose Typ 1
- Verfasst von
-
T. I. Hartung
PD Dr. med. S. C. Farschtschi
- Publikationsdatum
- 02.06.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Neurofibromatose Typ 1
Vestibularisschwannom
Vestibularisschwannom
Genetische Untersuchung
Gliome
Gliome
Gliome
Neurologie - Erschienen in
-
DGNeurologie / Ausgabe 4/2025
Print ISSN: 2524-3446
Elektronische ISSN: 2524-3454 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s42451-025-00755-7
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