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Findet Dokumente, in denen beide Begriffe in beliebiger Reihenfolge innerhalb von maximal n Worten zueinander stehen. Empfehlung: Wählen Sie zwischen 15 und 30 als maximale Wortanzahl (z.B. NEAR(hybrid, antrieb, 20)).
Findet Dokumente, in denen der Begriff in Wortvarianten vorkommt, wobei diese VOR, HINTER oder VOR und HINTER dem Suchbegriff anschließen können (z.B., leichtbau*, *leichtbau, *leichtbau*).
Die Mortalität nach einem Sturz im Alter ist unvermindert hoch. Ziel der geriatrischen Betreuung sollte es sein, diese geriatrische Patientinnen und Patienten durch den stationären Aufenthalt zu begleiten, Komplikationen (auch die Mortalität) zu reduzieren und Maßnahmen der Sekundärprävention einzuleiten.
Post- und Long-Covid haben somatische und psychische Dimensionen. Eine eindeutige Abgrenzung zur anderen psychischen Differentialdiagnosen ist daher oft schwierig. Welche diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten gibt es, um Patientinnen und Patienten gut zu versorgen?
Menschen mit Demenz verlieren zunehmend die Fähigkeit, die eigenen Erfahrungen von Schmerz mitzuteilen. Die Fremdbeurteilung von Verhaltensweisen, die Schmerz anzeigen, wird dann zwingend, denn nur so kann die Schmerzbehandlung auch bei …
Was kann hinter plötzlicher Verwirrtheit im Alter stecken? Handelt es sich um eine Demenz, ein Delir oder eine Depression? Wie kann man praktisch vorgehen, um sich dieser Fragestellung in der Praxis zu nähern? Dieser CME-Beitrag gibt praktische Tipps für eine zielführende Anamnese und die Auswahl von geeigneten Screeninginstrumenten.
Dopaminerge Medikamente lindern meist die Symptome einer Parkinsonerkrankung, erhöhen aber unter anderem das Risiko für Impulskontrollstörungen. Diese können je nach Schweregrad sehr belastend für Betroffene sein. Es gibt jedoch Maßnahmen, dem zu begegnen.
Atypische Verlaufsformen der Alzheimer-Krankheit sind differenzialdiagnostisch oft schwer einzuordnen und können Behandelnde vor Herausforderungen stellen. Dieser CME-Artikel gibt einen Überblick über die klinischen Varianten und erläutert, wie pathophysiologische und topographische Biomarker die Diagnosestellung unterstützen können.
Störungen der Kognition sind vielfältig; entsprechend umfangreich ist das neuropsychologische Instrumentarium. Die meisten Untersuchenden müssen sich jedoch auf eine kleine Auswahl daraus beschränken, um diese sicher zu beherrschen. Bei …
Die Behandlung mit GIP/GLP-1-Agonisten senkt das Schlaganfallrisiko bei Diabetikern und mit GLP-1-Agonisten das Sterblichkeits- und Herzinfarktrisiko bei adipösen Menschen. GIP/GLP-1-Agonisten wurden auch bei anderen Indikationen wie Schlafapnoe, Parkinson und Demenz untersucht.
Menschen mit Demenz verlieren zunehmend die Fähigkeit, die eigenen Erfahrungen von Schmerz mitzuteilen. Die Folge kann eine unzureichende Schmerzbehandlung und damit eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität sein. In diesem Kurs lernen Sie, auf welche Zeichen Sie zum Beispiel im Gesicht der Betroffenen achten können und welche Behandlungsoptionen es gibt.
Die Mehrzahl der Menschen mit Epilepsie werden durch anfallssuppressive Medikamente (ASM) anfallsfrei. Eine zentrale Frage ist, ob und wann ASM wieder abgesetzt werden können. Dieser Beitrag gibt einen Überblick zum aktuellen Kenntnisstand über Risiken und Nutzen des ASM-Absetzens sowie, basierend auf der Evidenzlage Therapieempfehlungen für die Praxis.
In Deutschland leben etwa 400.000 Menschen mit Parkinson. Zu den motorischen Kardinalsymptomen gehören Bradykinese, Rigor und Tremor sowie eine Vielzahl nicht-motorischer Symptome. Dieser CME-Kurs fasst medikamentöse Therapiestrategien für motorische Symptome zusammen und bietet eine Entscheidungshilfe für die Durchführung invasiver Therapien.
Ein Delir kann bei der Parkinsonkrankheit (PK) zu transienter, aber auch zu dauerhafter Zunahme der motorischen und psychopathologischen Symptome führen. Die Überschneidungen zwischen Symptomen der PK und des Delirs stellen ebenso eine Herausforderung dar, wie die Auswahl geeigneter Interventionen.
Die neurodegenerativen Prozesse der Parkinsonkrankheit setzen vor der klinischen Diagnosestellung ein und werden durch die Fortschritte in der Biomarker-Forschung deutlich früher messbar. Im Februar 2024 wurde mit den SynNeurGe-Forschungskriterien eine neue dreiteilige Klassifikation vorgeschlagen, die für die Entwicklung von Therapien bedeutend ist.
Neben Wirkungsschwankungen der Dopaminersatztherapie können bei der Parkinson-Krankheit auch davon unabhängige Zustandsschwankungen auftreten. Der CME-Kurs befähigt Sie, diese Schwankungen zu erkennen, die verschiedenen Ursachen hierfür zu benennen und daraus Konsequenzen für die Behandlung betroffener Patientinnen und Patienten abzuleiten.
Mit dem Alter zunehmende Unterbrechungen des Nachtschlafs müssen von den eigentlichen Schlafstörungen unterschieden werden. Morbidität und Medikation beeinflussen den Schlaf. Die Beziehung zwischen Schlaf und Morbidität ist bidirektional.
Die Parkinsonkrankheit ist eine komplexe Erkrankung mit zahlreichen motorischen und nicht-motorischen Symptomen. Diese unterschiedlichen Symptome erfordern unterschiedliche Therapien. Zu den aktivierenden Therapien gehören viele nichtmedikamentöse Behandlungsansätze. Die folgende Übersicht konzentriert sich auf die Bewegungstherapie.
Störungen der Kognition sind vielfältig; entsprechend umfangreich ist das neuropsychologische Instrumentarium. Die meisten Untersuchenden müssen sich jedoch auf eine kleine Auswahl daraus beschränken, um diese sicher zu beherrschen. Bei …
Ein erheblicher Teil der Menschen mit Depressionen wird in der Hausarztpraxis behandelt. Oft stellen sich Patientinnen und Patienten aufgrund des Kontexts zunächst mit somatischen Beschwerden vor. Wie lässt sich eine Depression erkennen und welche Interventionsmöglichkeiten stehen zur Verfügung?
Diese CME-Arbeit untersucht den komplexen Zusammenhang zwischen Ernährung, Stoffwechsel, Gehirnfunktion und mentaler Gesundheit. Beleuchtet wird u. a. der Einfluss von Dopamin und Insulin auf die Ernährungsregulation und die Pathogenese neurogenerativer und stressassoziierter psychischer Störungen.
Funktionelle neurologische Störungen – ein Randgebiet der Neurologie? Erfahren Sie in diesem CME-Kurs mehr über die Geschlechterverteilung und Komorbiditäten dieser Störungen und lernen Sie, wie Sie die Kernelemente der Therapie auf die spezifischen Bedürfnisse der Betroffenen ausrichten.
Der Konsum von Cannabinoiden kann zu Intoxikationen mit psychotischer Psychopathologie sowie substanzinduzierten psychotischen Störungen führen. Vor dem Hintergrund der erfolgten Teillegalisierung von Cannabis-Produkten sollten die möglichen unerwünschten Effekte des Konsums sorgfältig beachtet werden.
Fragilitätsfrakturen gehen im höheren Alter mit hoher Morbidität und Mortalität einher. Welche präoperativen Versorgungschritte sind in diesem Bereich besonders wichtig? Wie können Akuterkrankungen identifiziert werden, die eine prolongierte präoperative Versorgung rechtfertigen? Lesen Sie in diesem Kurs, wie Sie ein optimales, präoperatives Management erstellen.
Psychotische Symptome gehören zu den nicht motorischen Symptomen der Parkinsonkrankheit und zeichnen sich in der Regel durch Wahnvorstellungen oder optische Halluzinationen aus. Die Behandlung dieser Symptome ist eine besondere klinische Herausforderung.
Zerebrale Mikroangiopathien entstehen durch Schädigung der kleinen Hirngefäße und verursachen ein Spektrum unterschiedlicher Erkrankungen, die akut, chronisch oder klinisch inapparent verlaufen können. Ein Schwerpunkt der Behandlung ist die konsequente Einstellung der modifizierbaren Risikofaktoren.
Durch die Zunahme der an Demenz erkrankten Menschen ist auch das Wissen über Folgeerkrankungen gefragt. Dieser CME-Beitrag gibt einen Überblick über das Delir bei Demenz und informiert Sie über hilfreiche Screeningverfahren, Behandlungsoptionen sowie mögliche Präventionsmaßnahmen.
Mit zunehmender Lebenserwartung steigt die Prävalenz von Demenzerkrankungen stark an. Dieser CME-Kurs gibt Ihnen einen Überblick über die Risikofaktoren für Demenzerkrankungen und zeigt Ihnen auf, welche präventiven Maßnahmen das Demenzrisiko senken.
Fortschritte bei der Alzheimerkrankheit im Bereich der Biomarkerdiagnostik gingen mit solchen in der Entwicklung verlaufsmodifizierender Medikamente einher. Der folgende CME-Artikel gibt einen orientierenden Überblick über den aktuellen Stand dieser Therapieansätze.
Die vaskuläre Demenz (VD), bzw. die vaskulär bedingte kognitive Beeinträchtigung ist nach der Alzheimerkrankheit eine der häufigsten Ursachen für eine kognitive Störung im Alter. Diese CME-Arbeit informiert Sie über Diagnostik, leitliniengerechte Therapie und wichtige Differenzialdiagnosen von VD.
Menschen mit Demenz verlieren zunehmend die Fähigkeit, die eigenen Erfahrungen von Schmerz mitzuteilen. Die Fremdbeurteilung von Verhaltensweisen, die Schmerz anzeigen, wird dann zwingend, denn nur so kann die Schmerzbehandlung auch bei diesen Menschen individuell angepasst werden.
Im Alter führt die Kombination aus wiederholten Stürzen und Osteoporose zu typischen Frakturen wie etwa des proximalen Femurs oder des proximalen Humerus. Hinzu kommen hier oft herausfordernde Begleitumstände wie Multimorbidität oder Polypharmazie. Wie sollte die Versorgung aussehen, um den Betroffenen möglichst schnell wieder Autonomie und Mobilität zu ermöglichen?
Der demografische Wandel mit einem Anstieg der Zahl geriatrischer Patienten stellt die perioperative Medizin vor große Herausforderungen. Frailty beschreibt einen Multimorbiditätskomplex, der eine Kombination aus verschiedenen Faktoren wie …
Die Reaktion auf ein traumatisches Ereignis ist individuell und die diagnostischen Kriterien für die akuten Folgen sind nicht einheitlich. Die akute Belastungsreaktion (ABR) nach ICD-10 (bzw. ICD-11) kann innerhalb von Minuten auftreten und …
Dieser CME-Kurs hilft Ihnen dabei, ein Delir zuverlässig zu identifizieren und gibt Ihnen Instrumente zum Delirassessment an die Hand. Außerdem erhalten Sie einen Überblick zum Thema Delirrisikofaktoren und lernen medikamentöse und nichtmedikamentöse Therapien beim Delir einzuordnen.
Sprachstörungen sind ein Symptom sehr unterschiedlicher Erkrankungen. Je nach Störungsprofil, zeitlichem Verlauf und Begleitsymptomen können sie Hinweise auf eine Hirnläsion, eine neurodegenerative Erkrankung oder ein Delir geben. Wie dann die Diagnostik abläuft und welche Therapien möglich sind, erläutert dieser Artikel.
Schlafstörungen sind sehr häufig bei älteren Menschen. Die physiologischen Veränderungen des Schlafs müssen von den Schlafstörungen im engeren Sinne abgegrenzt werden. Bei der Behandlung der Schlafstörungen von älteren Menschen sollten die …
Menschen mit einer Störung der Intelligenzentwicklung leiden überdurchschnittlich häufig an psychischen Erkrankungen. Besonders zu beachten gilt, dass die Psychotherapie sich an den kommunikativen, kognitiven und emotionalen Fähigkeiten der Person orientieren sollten. Wie das gelingt und welche Therapieformen sich besonders eignen, lesen Sie hier.
Rund 40 % der weltweit neu auftretenden Demenzerkrankungen lassen sich auf Faktoren zurückführen, die potenziell durch präventive Maßnahmen beeinflussbar sind. Die "Lancet Commission on Dementia Prevention, Intervention and Care" hat zwölf Risikofaktoren definiert, die mit einem erhöhten Risiko für Demenz assoziiert sind. Welche das sind und welche Maßnahmen getroffen werden können, lernen Sie im Kurs.
Traumatische Hirnverletzungen sind eine der Hauptursachen für Tod und Behinderung. Inzwischen gibt es eine kaum überschaubare Menge an Literatur, die über den Zusammenhang zwischen Schädel-Hirn-Traumata (SHT) und nachfolgenden Demenzerkrankungen berichtet. Dieser Beitrag fasst den aktuellen Wissenstand zusammen und zeigt, welche Risikofaktoren eine besondere Rolle spielen.
In medizinischen Lehrbüchern gilt die Parkinson-Krankheit als motorisches Syndrom, das zu Bradykinese, posturaler Instabilität, Tremor und Rigor führt. Dabei können sich hinter der Antriebsarmut vieler Betroffener auch eine psychiatrische Erkrankung verbergen. Wir haben die häufigsten neuropsychiatrischen Krankheiten bei Morbus Parkinson und ihre Behandlungen für Sie zusammengefasst.
Unter Dissoziation wird die Abspaltung sonst integrierter Gedächtnis-, Bewusstseins-, Identitäts- und Wahrnehmungsfunktionen verstanden. Sie ist ein klinisches Kriterium von Belastungsstörungen und der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung. Dieser CME-Beitrag gibt einen Überblick zu diagnostischen Kategorien, Differenzialdiagnosen und Behandlung.
Die wiederkehrenden oder anhaltenden Symptome einer Multiplen Sklerose wie Blasen- und Mastdarmstörungen, sexuelle Dysfunktion, Bewegungsstörungen und auch neuropsychiatrische Störungen fordern häufig einen interdisziplinären Behandlungsansatz. Folgender Beitrag bietet einen Überblick über die symptomatische Behandlung unter Berücksichtigung der Leitlinie der DGN und der aktuellen Literatur.
Die Hände und Füße kribbeln, das Gehen fällt schwer, teilweise treten kognitive Defizite auf – hinter diesen Symptomen kann sich auch eine Hypovitaminose verstecken. Neben den bekannten Mängeln an Vitamin B1 und B12 geraten nun auch die Vitamine C und D in den neurologischen Fokus.
Aufgrund ähnlicher Leitsymptome wie Bewusstseinsstörungen, nicht-motorische oder neurokognitive Symptome stellt das Delir als Stroke mimic eine wichtige Differenzialdiagnose dar, besonders bei Älteren. Das zeitkritische Krankheitsbild erfordert schnelles und präzises Handeln. Hier erfahren sie das Wichtigste zur ersten Diagnostik und auf welche Risikofaktoren Sie bei der Anamnese achten sollten.
In der aktuellen Version der Leitlinie Analgesie, Sedierung und Delirmanagement in der Intensivmedizin wird die Bedeutung der Delirprävention explizit betont. Im Fokus stehen dabei nichtpharmakologische Interventionen und ein regelmäßiges systematisches Screening mit validierten Instrumenten. Tritt dennoch ein Delir auf, muss schnell und symptomorientiert interveniert werden.
Atypische Parkinson-Syndrome haben eine überlappende Neuropathologie und Symptomatik wie das idiopathische Parkinson-Syndrom, sind aber klinisch klar abzugrenzen. Rasche Progression, Lateralisierung motorischer Symptome und vermindertes Ansprechen auf L-Dopa können "Red Flags" sein. Im Beitrag werden Diagnostik und Therapie von vier Entitäten erläutert.
Die klinischen Gemeinsamkeiten fordern bei diesen drei Krankheitsbildern eine genaue Anamnese, um die richtige Differenzialdiagnose zu ermitteln. Dabei können "Red Flags" Hinweise geben, die sich vor allem in Laborwerten, Bildgebung und Symptomverläufen zeigen. Eine praktische Flow-Chart sowie mehrere Beispiele dazu finden Sie im Beitrag.
Die präoperative Risikoeinschätzung ist eines der wichtigsten Instrumente, um ältere Patient*innen erfolgreich und sicher zu therapieren. Nur unter Berücksichtigung aller Faktoren kann man interdisziplinär zusammen mit den Patient*innen das ideale …
Das Schlaganfalldelir betrifft ca. 30–40% der Betroffenen innerhalb von 72 Stunden nach dem Indexereignis. Längere Krankenhausaufenthalte, erhöhte Mortalität und ein schlechteres Outcome können häufige Folgen sein. Im Fokus bei Prävention und Therapie stehen dabei nichtpharmakologische Maßnahmen und eine engmaschige Betreuung Betroffener.
Demenzformen werden häufig erst im fortgeschrittenen Stadium bemerkt. Die pathologischen Änderungen im Gehirn entwickeln sich früh, bleiben aber über Jahre klinisch unauffällig. Im folgenden Beitrag werden laborchemische und bildgebende Biomarker aufgeführt, die eine frühzeitige Diagnose unterstützen könnten.
Diabetes mellitus und arterielle Hypertonie sind nicht nur Risikofaktoren für ischämische und hämorrhagische Schlaganfälle, sondern bergen auch ein erhöhtes Risiko für kognitive Dysfunktion und Demenzentwicklung. Es zeichnet sich somit ab, dass …
Die Mehrheit der Tumorerkrankten ist über 65 Jahre alt. Gleichzeitig verändern alterstypische Probleme wie Schwerhörigkeit oder Demenz die Schmerzerfassung. Für die Schmerztherapie bedeutet das eine besondere Herausforderung – auch bei Medikamentenauswahl und Dosierung. Worauf sollten Sie achten? Diese Fortbildung stellt eine praxisrelevante Orientierungshilfe dar.
Mit fortschreitendem idiopathischen Parkinson-Syndrom gehen meist neurodegenerative Prozesse einher, die zu kognitiven Störungen führen können. Doch auch Wirkfluktuationen der medikamentösen Parkinsontherapie können ursächlich dafür sein. Im Beitrag werden die Herausforderungen der klinischen Einordnung kognitiver Syndrome bei Parkinson und die therapeutischen Konsequenzen diskutiert.
Apathisch, ängstlich, aggressiv - auffälliges Verhalten von Personen mit Demenz kann eine adäquate Reaktion auf unbehandelte Schmerzen sein. Das Konzept "Herausforderndes Verhalten" indiziert eine grundlegend neue Wahrnehmung von Demenzbetroffenen …
Nach Jahren der Diskussion zum Für und Wider einer Hormonersatztherapie in der Peri- und Postmenopause hat sich inzwischen eine Indikationsstellung durchgesetzt, die sich an den individuellen Beschwerden der Patientinnen orientiert. Nun müssen …
Für Demenzen kann bereits im Stadium der milden kognitiven Beeinträchtigung mit aktuell etablierten Biomarkern mit hoher Sensitivität und guter Spezifität eine zugrunde liegende Alzheimer-Pathologie vorhergesagt werden. Die Invasivität und eine …
Eine Demenzerkrankung begünstigt das Auftreten depressiver Symptome, sodass viele Menschen mit Demenz auch an einer Depression leiden. Jedoch ist die Depression im geriatrischen Kontext unterdiagnostiziert und wird sehr oft nicht adäquat …
In der Praxis besteht oft Unsicherheit darüber, ob Patient*innen mit Demenz einwilligungsfähig sind und welches Prozedere beim Einholen einer informierten Einwilligung zu durchlaufen ist. Der nachfolgende Beitrag gibt eine Übersicht über die wichtigsten Empfehlungen der S2k-Leitlinie und den gesetzlichen Rahmen.
Epilepsien stellen nach Demenzen und Schlaganfall die dritthäufigste neurologische Krankheitsgruppe bei älteren Menschen dar. Die Inzidenz der Epilepsien steigt im Alter, sodass aufgrund demografischer Entwicklungen in den kommenden Jahren mit …
In der Praxis besteht oft Unsicherheit darüber, ob Patient*innen mit Demenz einwilligungsfähig sind und welches Prozedere beim Einholen einer informierten Einwilligung zu durchlaufen ist. Der nachfolgende Beitrag gibt eine Übersicht über die wichtigsten Empfehlungen der S2k-Leitlinie „Einwilligung von Menschen mit Demenz in medizinische Maßnahmen“.
Lässt das geistige Leistungsvermögen im Alter nach, ist die Unterscheidung zwischen altersgemäßen kognitiven Leistungseinbußen und pathologischen Abbauprozessen, wie sie im Rahmen demenzieller Erkrankungen vorkommen, essenziell. Die neuropsychologische Diagnostik leistet dabei einen wichtigen Beitrag.
Die vaskulären Demenzen (VD) stellen nach der Alzheimer-Demenz die zweithäufigste Demenzform dar. Im folgenden Beitrag werden neben der klinischen Beschreibung beispielhafte radiologische Befunde gezeigt sowie ein besonderes Augenmerk auf Edukation, Prävention und Rehabilitation gelegt.
Jede Einschränkung der Teilnahme am Straßenverkehr beschneidet formal die Freiheitsrechte der Person und verlangt nach einer guten Begründung. Dies gilt es insbesondere in der Beratung zur Fahreignung im Alter und bei zusätzlich bestehenden kognitiven Defiziten zu beachten.
Diagnosen sind die Grundlage des Gesundheitssystems und der Forschung. Doch besonders in der Psychiatrie sind Diagnosen oft schwierig zu stellen. Wie genau sie sein können und was die Wertigkeit der Diagnostik bedingt, wird im CME-Beitrag am Beispiel Demenz aufgezeigt.
Eine Hyponatriämie wird am häufigsten durch das Syndrom der inadäquaten Sekretion von antidiuretischem Hormon – und darunter durch Medikamente verursacht. Die klinischen Symptome reichen von leichten Aufmerksamkeitsstörungen bis zu Koma und Tod. Ein schrittweises diagnostisches Vorgehen ist Voraussetzung, um die zugrunde liegende(n) Ursache(n) zu identifizieren.
Krankenhausaufenthalte sind für Menschen mit Demenz oft mit großem Stress und beträchtlichen gesundheitlichen Risiken verbunden und sollten deshalb - wenn möglich - nt vermieden werden. Manchmal jedoch sind sie unumgänglich. Dann sollten sie …
Das postoperative Delir tritt bei rund einem Drittel der älteren Patienten auf. Dieser CME-Beitrag informiert Sie darüber, welche Maßnahmen Sie treffen können, um das Risiko für ein postoperatives Delir Ihrer Patienten so gering wie möglich zu halten.
Extreme psychovegetative Erregungszustände mit Todesfolge sind meist das Ergebnis komplexer, multifaktorieller Ereignisse mit medizinisch vorbelasteten Personen und morphologisch nicht zweifelsfrei belegbaren Todesmechanismen. Die …
Den Zustand einer Demenz rückgängig zu machen, erscheint zum gegenwärtigen Zeitpunkt als nicht realistisch. Daraus ergibt sich, dass insbesondere die Früherkennung und Frühbehandlung weiter an Bedeutung gewinnen, um eine gezielte Prävention zu ermöglichen.
Eine Heilung einer einmal vorliegenden Demenz ist in absehbarer Zeit nicht denkbar. Hingegen gewinnt die Prävention immer mehr an Bedeutung. Was hat sich in den letzten 20 Jahren getan und was bringen die nächsten 20 Jahre?
Parkinson-Syndrome sind exemplarische geriatrische Syndrome. Neben dem idiopathischen sind im Alter v. a. das medikamentös induzierte und das vaskuläre Parkinson-Syndrom relevant. Prioritäres Therapieziel ist der Erhalt der Alltagskompetenz.
Akute Verwirrtheit ist als Fragestellung in Praxen, Notfallzentren oder im Konsildienst ein häufiges diagnostisches Problem. So kann es nach rein klinischen Kriterien schwierig oder unmöglich sein, eine akute Verwirrtheit sicher von einer chronischen kognitiven Beeinträchtigung zu unterscheiden. Tipps zum praktischen Vorgehen.
Bei der Parkinson-Krankheit kann es in allen Phasen zu verschiedenen psychischen Auffälligkeiten kommen. Im Beitrag wird erklärt, wie die Pathologie die Suszeptibilität für solche Störungen bedingt und wie die Symptome moduliert werden können.
Delirien, Depressionen, Schlafstörungen und Koma — neuropsychiatrische Symptome sind in der Palliative Care eher die Regel als die Ausnahme und verursachen sowohl bei Patienten als auch deren Angehörigen großes Leid. Noch immer werden sie in der …
Bei Menschen mit Demenz ist eine multidimensionale Schmerzdiagnostik aufgrund der vielen kognitiven und sprachlichen Barrieren nicht mehr möglich. Die für die Schmerztherapie Verantwortlichen müssen trotzdem zuverlässig erfassen können, ob, und wenn ja, wie stark Schmerzen vorhanden sind.
Die Ursachen von Schmerzen sind immer, so weit zu vertreten, zu klären. Bei vorliegender Demenz kann die Placebowirkung fehlen. Eine Bedarfstherapie ist schwierig umzusetzen. Richtig angewandte nichtmedikamentöse Therapien haben wenige …
Sie fühlen sich erschöpft, antriebslos und klagen über Schmerzen – solche Symptome werden bei pflegebedürftigen älteren Menschen meist somatischen Komorbiditäten zugeordnet; nicht selten steckt jedoch eine Depression dahinter. Worauf Sie in der Praxis achten sollten, fasst diese CME-Fortbildung zusammen.
Die Behandlung geriatrischer Patienten in der Orthopädie gewinnt aufgrund des demografischen Wandels zunehmend an Bedeutung. Dieser CME-Kurs informiert Sie darüber, was bei der Versorgung geriatrischer Patienten zu beachten ist und welche die wichtigsten Komorbiditäten im Zusammenhang mit der orthopädischen Behandlung sind.
Akute Verwirrtheit ist ein häufiges diagnostisches Problem. So kann es nach rein klinischen Kriterien schwierig oder unmöglich sein, eine akute Verwirrtheit sicher von einer chronischen kognitiven Beeinträchtigung zu unterscheiden.
Die Selbsterhaltungstherapie (SET) ist ein (neuro)psychologisch fundiertes Konzept zur Behandlung und Betreuung von Menschen mit Demenz. Sie wurde von Barbara Romero an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der TU München vor zirka 30 …
Menschen mit einer geistiger Behinderung werden immer älter und alterstypische Erkrankungen treten bei ihnen daher häufiger auf, so auch Demenzen. Die Symptomatik und der diagnostische Prozess unterscheiden sich allerdings deutlich im Vergleich zu Menschen ohne geistige Behinderung.
Dieser Beitrag gibt eine Übersicht über die klinisch orientierte Diagnosestellung bei Demenz. Alle verfügbaren Leitlinien beschreiben ein zweistufiges Vorgehen. Der erste Schritt dient der möglichst gründlichen Erhebung, Beschreibung und Sicherung des Demenzsyndroms. Der zweite Schritt beinhaltet die genaue ätiologische Zuordnung.
Interaktionen von Parodontitis und Allgemeinerkrankungen wurden in zahlreichen Studien intensiv untersucht. Um seinen Patienten über Parodontitis-Risiken aufklären zu können, benötigt der Zahnarzt pathogenetische Grundkenntnisse dieser Erkrankungen. Darüber hinaus geben wir Ihnen mit diesem CME-Kurs Informationen, wie Sie in Studien dargestellte kausale Zusammenhänge kritisch bewerten können.
Psychotherapie im Alter beschäftigt sich mit den Besonderheiten von Patienten, die ungefähr 65plus (alt) bzw. 80/85plus (sehr alt) sind. Diese Übersicht informiert Sie über wichtige Meilensteine in der historischen Entwicklung der Psychotherapie mit älteren Menschen und deren aktuelle psychotherapeutische Versorgungssituation, einschließlich Zugangshürden.
Bei neurodegenerativen Erkrankungen, insbesondere bei der Demenz, kommt es zu einem erheblichen Verlust der Alltagskompetenz bis hin zu einer vollständigen Pflegebedürftigkeit des Patienten. Diese Übersicht behandelt wesentliche Einflussfaktoren auf die Alltagskompetenz sowie erste Therapieansätze zur Verbesserung von Alltagsverhalten bei der Parkinson-Erkrankung.
Schlaf-Wach-Störungen können Vorboten von neurologischen Erkrankungen oder komorbide Störungen sein. Bei neurologischen Erkrankungen ist die Prävalenz sehr hoch. Lesen Sie hier, worauf es bei Insomnien im Zusammenhang mit Demenz, Epilepsie …
Die Diagnose von Normaldruckhydrozephalus ist nicht immer einfach, beispielsweise bei Vorhandensein von nicht seltenen Komorbiditäten. Zur sicheren Diagnosestellung informiert Sie diese Übersicht über die klinische Realität, diagnostische Möglichkeiten sowie Therapieoptionen wie Shunt-Operation.
Zwar können Demenzerkrankungen derzeit nicht geheilt werden. Dennoch müssen sie früh diagnostiziert werden. Dieser Beitrag legt die Relevanz der neuen molekularen Verfahren in der Diagnostik von Demenzerkrankungen dar.
Delirante Syndrome sind eine häufige und in vielen Fällen vermeidbare Komplikation bei stationär behandelten Patienten. Dieser Artikel gibt eine Übersicht über Klinik, pathogenetische Grundlagen sowie therapeutische und präventive Ansätze.
Immer wieder wird publiziert, dass Menschen, die unter einer demenziellen Erkrankung leiden, signifikant weniger Analgetika erhalten als solche, die keine kognitive Einschränkung aufweisen — bei gleichem zugrunde liegenden schmerzhaften …
Neurodegenerative Erkrankungen sind sporadische und seltene, erblich auftretende Störungen des zentralen Nervensystems, bei denen es zu einem langsam progredienten Funktionsverlust spezifischer Neuronenpopulationen und ihrer Verbindungen kommt.
Im Bereich der prodromalen Alzheimer-Krankheit nimmt die Biomarker-basierte Diagnostik einen zunehmenden Stellenwert ein. Dieser Beitrag informiert Sie über neue Biomarker-basierte Diagnosekriterien der Alzheimer-Krankheit und die aktuelle Diskussion um die molekulare Grundlage und Prognose der „SNAP“.
Stürze und Gangstörungen kommen im Alter besonders häufig vor. Dieser Artikel stellt die Ursachen und die Diagnostik bei Sturzpatienten dar, mit besonderem Schwerpunkt auf mögliche zugrunde liegende Gangstörungen. Maßnahmen zur Therapie und Sturzvermeidung werden vorgestellt.
In dieser Übersicht werden Indikationen und Kontraindikationen für eine perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG) bei geriatrischen Patienten besprochen. Welche Anlagetechniken es gibt, mit welchen Komplikationen zu rechnen ist und wie sich der Kostaufbau nach einer PEG-Anlage gestaltet, wird ebenfalls dargestellt.
Für die Diagnose der Demenz mit Lewy-Körpern bleibt die klinische Symptomatik wichtigster Anhaltspunkt. Noch immer kann die Erkrankung nur symptomatisch behandelt werden. Neue Möglichkeiten der Bildgebung und ein Umdenken hinsichtlich der Pathophysiologie bilden die Basis für interessante Neuentwicklungen.
Notfälle aufgrund psychischer Störungen stellen eine häufige und interdisziplinäre Herausforderung dar. Die Diagnostik ist durch die akuten psychopathologischen Auffälligkeiten oft erschwert und die Compliance des Patienten krankheitsbedingt nicht …
Das sollte es nicht mehr geben: Berichte darüber, dass Menschen mit Demenz weniger Analgetika erhalten als solche ohne kognitive Einschränkungen – bei gleichem schmerzhaften Krankheitsbild. Denn Schmerzen werden von Betroffenen mit oder ohne Demenz gleich empfunden.
Für die Therapie der Alzheimer-Demenz befinden sich einige krankheitsmodifizierende Medikamente in der klinischen Entwicklung. Einige Forscher sehen reale Chancen, sie bis zum Jahr 2025 zu entwickeln. Die Kosten hierfür sind jedoch hoch.
Noch immer werden viele demente Patienten mit störenden Verhaltensweisen überwiegend mit Neuroleptika behandelt. Bei älteren Patienten ist das jedoch mit erheblichen Nebenwirkungen und Risiken verbunden. Alternative pharmakologische Behandlungsmöglichkeiten sind verfügbar – und oft besser verträglich.
Was sollten Sie bei der Behandlung eines psychiatrischen Notfalls nicht tun? Und wie handeln Sie, wenn Sie während eines Fluges zu Hilfe gezogen werden, weil eine stark erregte und hyperventilierende Patientin das Flugzeug aus purer Angst sofort verlassen möchte?
Billig und stimulierend, solange man nicht zu viel davon nimmt: Gamma-Hydroxy-Buttersäure (GHB) hat sich einen schlechten Ruf als K.o.-Tropfen erworben. Verwendet wird die Substanz jedoch meist als Partydroge. In der Szene hat sie schon gut ein Drittel probiert.
Seit der Pandemie machen sich zunehmend synthetische Cathinone in der Partyszene breit. Die Amphetamine werden geraucht oder geschnupft, beim Feiern oder zum Sex konsumiert und sorgen in Kliniken für immer mehr drogeninduzierte Psychosen.
Ein wahnhafter Parasitenbefall ist eine seltene und schwerwiegende dermatopsychiatrische Störung. Eine Analyse von 146 Patientinnen und Patienten aus dem Karolinska-Universitätskrankenhaus zeigt: 42% hatten psychiatrische Komorbiditäten, 10% entwickelten später eine Demenz.
Ein bis zwei Sitzungen mit einer Psilocybin-augmentierten Psychotherapie lindern therapieresistente Depressionen deutlich und langfristig: Der Therapieeffekt hält auch nach einem Jahr noch an. Männer profitieren jedoch stärker als Frauen.