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Neurologie & Psychiatrie

Kommentierte Studienreferate

15.05.2018 | Affektive Störungen | journal club | Ausgabe 5/2018

Lässt sich ein sinnvolles Ranking von Antidepressiva erstellen?

Welche vergleichende Wirksamkeit und Akzeptanz haben Antidepressiva in der Akutbehandlung der Majoren Depression Erwachsener? Und: Lässt sich ein sinnvolles Ranking der Antidepressiva nach Wirksamkeit und Akzeptanz erstellen? Was fünf Kommentatoren über die entsprechende Studie denken, lesen Sie hier.

Autoren:
Dr. med. Hauke Wiegand, Prof. Dr. med. Tom Bschor, Prof. Dr. phil. Elisabeth Schramm, Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl, Prof. Dr. med. Dr. phil. Martin Härter

15.05.2018 | Affektive Störungen | journal club | Ausgabe 5/2018

Ein Nasenspray zur Depressionsbehandlung

Der NMDA-Rezeptor-Antagonist Esketamin ist gut antidepressiv wirksam. Bisher konnte er aber nur intravenös angewendet werden, was risikobehaftet und umständlich ist. Nun gibt es Esketamin als Nasenspray – eine wirksame und sichere Darreichungsform bei therapieresistenter Depression?

Autor:
Julie-Marie Nickel

15.05.2018 | Glioblastom | journal club | Ausgabe 5/2018

TTFields plus Temozolomid: Der neue Standard für Hirntumorpatienten?

Bei Patienten mit neu diagnostiziertem Glioblastom wurde untersucht, ob nach Radiochemotherapie eine zusätzlich zur Erhaltungstherapie mit Temozolomid durchgeführte Behandlung mit elektrischen Wechselfeldern (Tumor Treating Fields, TTFields) das progressionsfreie Überleben und das Gesamtüberleben verlängert.

Autor:
Prof. Dr. med. Martin Glas

02.05.2018 | Morbus Alzheimer | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 8/2018

Nahrungsergänzung bremst Alzheimer nicht

In einer auf zwei Jahre angelegten Studie konnte ein Mix diverser Nahrungsergänzungsstoffe das Fortschreiten der Alzheimer-Demenz nicht aufhalten. Trotzdem gibt es eine Lektion für den Praxisalltag.

Autor:
Prof. Dr. med. H. -C. Diener

02.05.2018 | Kinder in der Hausarztpraxis | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 8/2018

Schlafrhythmus etabliert sich schon früh

Viele Eltern nervt es, wenn ihre Kinder ständig zu spät einschlafen oder zu früh aufwachen. Eine finnische Studie zeigt nun, dass dies keine Störung sein muss – sondern bereits ein individueller Biorhythmus.

Autor:
Prof. Dr. med. Dr. h. c. D. Reinhardt

18.04.2018 | Magnetresonanztomographie | journal club | Ausgabe 4/2018

Ist eine MRT bei Patienten mit Herzschrittmachersystemen sicher?

Implantierte konventionelle Herzschrittmachersysteme gelten aktuell als eine relative Kontraindikation für die Durchführung einer MRT-Untersuchung. Nun wurde ihre Sicherheit bei Patienten mit konventionellen Herzschrittmachersystemen und implantierbaren Kardioverter-Defibrillator-Systemen evaluiert.

Autor:
Prof. Dr. med. Thomas Schlosser

18.04.2018 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 4/2018

Wie hilfreich ist die europäische Leitlinie zur pharmakologischen MS-Therapie?

Die vielen, teilweise sehr spezifischen Therapiemöglichkeiten bei der multiplen Sklerose und die komplexen Risikostratifizierungsalgorithmen zur Vermeidung von schwerwiegenden Nebenwirkungen durchblicken heute fast nur noch Experten. ECTRIMS und EAN haben daher gemeinsame therapeutische Empfehlungen erstellt.

Autor:
Springer Medizin

18.04.2018 | Schwindel | journal club | Ausgabe 4/2018

Oxcarbazepin gegen Drehschwindelattacken?

Bei der vestibulären Paroxysmie treten für Sekunden oder Sekundenbruchteile Drehschwindelattacken auf – entweder spontan oder durch Kopfbewegungen provoziert. In Analogie zur Trigeminusneuralgie wird ein mikrovaskuläres Kompressionssyndrom des VIII. Hirnnerven vermutet. Wirkt dagegen Oxcarbazepin?

Autor:
Springer Medizin

18.04.2018 | Apoplex | journal club | Ausgabe 4/2018

Neue Schlaganfall-Leitlinien der US-amerikanischen Fachgesellschaften

Die American Heart Association (AHA) und die American Stroke Association (ASA) haben zuletzt 2013 Leitlinien zur frühen Behandlung von Patienten mit akuten ischämischen Schlaganfällen publiziert. Angesichts der neuen Daten zur Thrombektomie wurden diese Leitlinien jetzt aktualisiert.

Autor:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

27.03.2018 | Apoplex | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2018

Körpergröße bei Kindern und Schlaganfallrisiko im Erwachsenenalter – Nachteil für die Kleinen?

Kinder, die in der Körpergröße unter dem Altersdurchschnitt liegen, haben später ein erhöhtes Schlaganfallrisiko. Die Präventivforschung sucht nach gemeinsamen Faktoren, die Körpergröße und Schlaganfallrisiko beeinflussen.

Autor:
Prof. Dr. Dr. Stefan Evers

27.03.2018 | Apoplex | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2018

Nach Schlaganfall Gangstörungen per Hirnschrittmacher verbessern?

Die Gehirnstimulation bietet bereits vielfältige therapeutische Möglichkeiten. Nach Erfolg versprechenden Daten aus einem Tiermodell des Schlaganfalls bei Ratten wurde nun geprüft, ob die elektrische Stimulation die koordinierte Gehfähigkeit von Patienten nach Schlaganfall wiederherstellen kann.

Autor:
Prof. Dr. Dr. Stefan Evers

27.03.2018 | Migräne | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2018

Höheres Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko durch Migräne

Eine Beobachtungsstudie zeigte eine positive Assoziation von Migräne mit dem Auftreten eines Herzinfarkts, Schlaganfalls, Thrombosen und Arrythmien. Sollten nun Patienten mit Migräne Gerinnungshemmer einnehmen?

Autor:
Prof. Dr. Dr. Stefan Evers

16.03.2018 | Morbus Parkinson | journal club | Ausgabe 3/2018

Koffein als neuer Biomarker zum Nachweis von Parkinson

Es gibt Hinweise, dass hoher Koffeingenuss bei Männern das Risiko für Parkinson reduziert. Bisher wurden aber keine Koffeinspiegel oder Spiegel der wesentlichen Koffeinmetaboliten im Serum von Parkinson-Patienten untersucht. Hier sahen die Autoren einer Studie eine Chance.

Autor:
Prof. Dr. med. Heinz Reichmann

16.03.2018 | Migräne | journal club | Ausgabe 3/2018

Chance auf eine wirksame Prophylaxe der chronischen Migräne

Bei Patienten mit chronischer Migräne sind die Plasmaspiegel des Calcitonin Gene-related Peptide (CGRP) erhöht. Nun wurde untersucht, ob Fremanezumab gegen CGRP prophylaktisch wirksam ist – mit positivem Ergebnis: der monoklonale Antikörper scheint eine Chance für diese Patientengruppe zu sein.

Autor:
Springer Medizin

16.03.2018 | Epilepsie | journal club | Ausgabe 3/2018

Welche Befunde zeigt das Hirngewebe von Epilepsie-Patienten?

Die Epilepsiechirurgie hat sich zu einer zuverlässigen Methode entwickelt, um Patienten mit therapierefraktärer Epilepsie zu behandeln. Eine Studie untersuchte nun, welche histopathologischen Veränderungen sich im Hirngewebe finden, das bei diesem Eingriff entfernt wurde.

Autor:
Springer Medizin

22.02.2018 | Bipolare affektive Störung | journal club | Ausgabe 2/2018

Lithium oder Valproat für Ältere mit Manie?

Grundsätzlich gibt es viele Studien zur Maniebehandlung, es fehlen jedoch prospektiv kontrollierte zu spezifischen Patientengruppen. Eine Studie untersuchte nun die Wirksam- und Verträglichkeit von Lithium oder Valproat bei Patienten ab 60 Jahren mit einer hypomanen, manischen oder gemischten Episode.

Autor:
Prof. Dr. med Martin Schäfer

22.02.2018 | Embolieprophylaxe Antikoagulation Antikoagulanzien | journal club | Ausgabe 2/2018

Blutungskomplikationen unter oraler Antikoagulation – wie behandeln?

Viele thrombotische und thromboembolische Erkrankungen erfordern eine Langzeitantikoagulation. Eine gefürchtete unerwünschte Wirkung bei der oralen Antikoagulation sind Blutungskomplikationen. Wie sollten diese behandelt werden? Das American College of Cardiology erstellte dazu ein Konsensuspapier.

Autor:
Springer Medizin

22.02.2018 | Apoplex | journal club | Ausgabe 2/2018

ASS nach Herzinfarkt und Schlaganfall: Wie hoch ist das Blutungsrisiko bei Älteren?

Wie hoch ist das Risiko schwerwiegender Blutungskomplikationen, wenn ältere Menschen nach Herzinfarkt und Schlaganfall mit Thrombozytenfunktionshemmern wie Acetylsalicylsäure (ASS) behandelt werden? Die Oxford Vascular Study sollte diese Frage beantworten.

Autor:
Springer Medizin

22.02.2018 | Morbus Alzheimer | journal club | Ausgabe 2/2018

Methylphenidat gegen Apathie bei leichtem Alzheimer?

Apathie, als tiefgreifender Motivationsverlust, ist die häufigste Verhaltensstörung bei der Alzheimer-Krankheit. Sie ist mit einer höheren Sterblichkeit verbunden und hat auch für das Pflegepersonal schwere Konsequenzen. Eine Studie untersuchte den Einfluss von Methylphenidat.

Autor:
Prof. Dr. med. Markus Weih

22.02.2018 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 2/2018

Bewirkt das Antihistaminikum Clemastin eine Remyelinisierung?

In MS-typischen demyelinisierten Marklagerläsionen existieren teils extensiv remyelinisierende Oligodendrozyten-Vorläuferzellen. Diese Fähigkeit büßen sie im entzündeten ZNS-Milieu jedoch vorzeitig ein. Hat das Antihistaminikum Clemastin eine remyelinisierende Wirkung?

Autor:
Univ.-Prof. Dr. med. Orhan Aktas

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