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Neurologie & Psychiatrie

Kommentierte Studienreferate

07.08.2018 | Neonatologie | Literatur kompakt | Ausgabe 4/2018

Wird unser zu früh geborenes Kind später behindert sein?

Fast jedem Kinderarzt ist die bange Frage von Eltern nach der längerfristigen neurologischen Entwicklung eines Frühgeborenen vertraut. Um die Vorhersage verbessern zu können, kombinierten nun Forscher zwei Verfahren in einer Studie. Mit Erfolg?

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

25.06.2018 | Direkte Antikoagulanzien | FORTBILDUNG | Ausgabe 12/2018

Schulungen verhindern Schlaganfälle!

Für ältere Patienten mit Vorhofflimmern ist die orale Antikoagulation nachweislich lebensrettend. Trotzdem brechen viele sie binnen eines Jahres ab. Dies lässt sich durch gezielte Schulungen verhindern.

Autor:
Prof. Dr. med. H. -C. Diener

20.06.2018 | Sepsis | journal club | Ausgabe 6/2018

Kombinierte Steroidtherapie im septischen Schock?

Als Folge der Infektionsabwehrreaktion des Körpers kommt es im septischen Schock zu einer Fehlregulation auf zirkulatorischer und zellulärer Ebene, die wesentlich zur hohen Letalität beiträgt. Nun wurde untersucht, ob sich diese mithilfe einer kombinierten Hydrokortison- und Fludrokortisontherapie reduzieren lässt.

Autor:
Prof. Dr. med. Andreas Meisel

20.06.2018 | Nacken- und Rückenschmerz | journal club | Ausgabe 6/2018

Opioide zur Schmerzlinderung nicht wirksamer als Nichtopioide

In der Schmerztherapie von Patienten mit chronischen Rückenschmerzen oder chronischen Schmerzen im Rahmen einer Hüft- und Kniegelenksarthrose war es Zeit für eine Vergleichsstudie. Die Hypothese war, dass Opioide besser wirksam sind als Nichtopioide. Heraus kam aber: Sie sind es nicht.

Autor:
Springer Medizin

20.06.2018 | Morbus Alzheimer | journal club | Ausgabe 6/2018

Verzögern SSRI den Übergang in die manifeste Alzheimer-Erkrankung?

Depressive Erkrankungen sind mit einem erhöhten Risiko für eine Alzheimer-Demenz assoziiert. Eine Studie untersuchte, ob eine längerfristige Behandlung mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) den Übergang von einer leichten kognitiven Störung in eine manifeste Demenz vom Alzheimer-Typ beeinflusst.

Autor:
Prof. Dr. med. Andreas Broocks

20.06.2018 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 6/2018

Gute Ernährungsqualität kann die Ausprägung von MS-Krankheitssymptomen reduzieren

Die Ernährung bei Multipler Sklerose ist ein kontrovers diskutiertes Thema. Nun bekräftigt eine aktuelle Arbeit den Zusammenhang zwischen Ernährung und MS. Eine spezifische Ernährungsempfehlung kann aus bisherigen Studien aber nicht abgeleitet werden, meinen unsere Kommentatoren.

Autoren:
Dr. med. Refik Pul (li.), Prof. Dr. med. Christoph Kleinschnitz

20.06.2018 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 6/2018

Geringere Abbruchquote unter Rituximab bei schubförmiger MS?

Rituximab ist in Schweden längst zu einem Standardmedikament bei der Behandlung der multiplen Sklerose (MS) geworden. Dort wurden nun in einer retrospektiven Kohortenstudie die Wirksamkeit und Abbruchrate unter den verschiedenen Immuntherapeutika in der Behandlung der schubförmigen MS untersucht.

Autor:
Springer Medizin

16.06.2018 | Folgeerkrankungen bei Diabetes mellitus | journal club | Ausgabe 3/2018

Ebnen schlechte HbA1c-Werte den Weg zur Demenz?

In der alternden Gesellschaft ist die Zunahme der Demenzkranken eine Herausforderung. Der Zusammenhang zwischen Diabetes und Demenz ist gut belegt. Inwiefern der Diabetes und dessen Güte der Einstellung kognitive Defizite als Vorstufen der Demenz beeinflusst, ist weniger bekannt.

Autor:
PD Dr. med. Ovidiu Alin Stirban

11.06.2018 | Das Frühgeborene | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Ausstreichen der Nabelschnur fördert Sprachentwicklung

Ausmelken der Nabelschnur versus lediglich verzögerte Nabelschnurdurchtrennung: Eine Studie untersuchte den langfristigen Einfluss beider Methoden auf den neurologischen Entwicklungsstand von Frühgeborenen im Alter von 2 Jahren – und erzielte ein überraschendes Ergebnis.

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

31.05.2018 | Psychopharmakotherapie | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Wirksamkeit verschiedener Antidepressiva: es gibt doch Unterschiede!

Die Nationale Versorgungsleitlinie Unipolare Depression geht davon aus, dass es keine wesentlichen Unterschiede in der Wirksamkeit verschiedener Antidepressiva gibt. Diese Sicht wird jetzt erneut durch eine Netzwerk-Metaanalyse der Gruppe von Andrea Cipriani infrage gestellt.

Autor:
Prof. Dr. Helge Frieling

31.05.2018 | Affektive Störungen | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Vagusnervstimulation – Langzeitalternative für therapieresistente Depressionen?

Nach dem vierten Therapieversuch remittieren nur 10 – 15 % der Patienten mit einer schweren depressiven Störung. Die American Psychological Association (APA) empfiehlt die Vagusnervstimulation als mögliche zusätzliche Option nach vier adäquat durchgeführten antidepressiven Therapieversuchen.

Autor:
Hannah Maier

31.05.2018 | Depression postnatal oder postpartal | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Schnelle Besserung einer postpartalen Depression durch Brexanolon

Postpartale Depressionen treten weltweit bei etwa 10 – 20 % aller Mütter auf, wovon wiederum 5 – 10 % unter den Symptomen einer schweren Depression, häufig auch kombiniert mit ausgeprägten Ängsten, leiden. Mit Brexanolon steht nun eine wirkungsvolle Therapieoption zur Verfügung.

Autor:
Anna Birkenstock

31.05.2018 | Affektive Störungen | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Weiterhin deutlich erhöhtes Mortalitätsrisiko bei depressiven Patienten

Wie hat sich das Sterblichkeitsrisiko nach einer depressiven Erkrankung in den letzten 60 Jahren entwickelt? Und welchen Einfluss haben Geschlecht und verschiedene Risikofaktoren auf die Sterblichkeit? Eine Studie ist diesen Fragen nachgegangen.

Autor:
Anna Birkenstock

31.05.2018 | Affektive Störungen | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Assoziation von zerebraler Mirkoangiopathie und Altersdepression

Die Altersdepression oder auch „Late-Life-Depression“ stellt insbesondere aufgrund des höheren Rückfallrisikos eine Herausforderung für die psychiatrische Praxis dar. Eine aktuelle Metaanalyse liefert nun weitere Erkenntnisse zur Unterstützung der Hypothese einer vaskulären Genese.

Autor:
Dr. Alexandra Neyazi

28.05.2018 | Akutes Koronarsyndrom | Klinische Studien | Ausgabe 7/2018

Thrombozytenaggregationshemmer und Protonenpumpenhemmer: günstige Kombi oder nicht?

Nach ischämischen vaskulären Ereignissen erhalten die Patienten häufig eine Therapie mit Thrombozytenaggregationshemmern. Diese geht mit einem erhöhten gastrointestinalen Blutungsrisiko einher. PPI können dieses Risiko reduzieren, können aber bei längerer Gabe beträchtliche Nebenwirkungen haben.

Autoren:
Prof. Dr. W. Fischbach, S. Nitschmann

15.05.2018 | Affektive Störungen | journal club | Ausgabe 5/2018

Lässt sich ein sinnvolles Ranking von Antidepressiva erstellen?

Welche vergleichende Wirksamkeit und Akzeptanz haben Antidepressiva in der Akutbehandlung der Majoren Depression Erwachsener? Und: Lässt sich ein sinnvolles Ranking der Antidepressiva nach Wirksamkeit und Akzeptanz erstellen? Was fünf Kommentatoren über die entsprechende Studie denken, lesen Sie hier.

Autoren:
Dr. med. Hauke Wiegand, Prof. Dr. med. Tom Bschor, Prof. Dr. phil. Elisabeth Schramm, Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl, Prof. Dr. med. Dr. phil. Martin Härter

15.05.2018 | Glioblastom | journal club | Ausgabe 5/2018

TTFields plus Temozolomid: Der neue Standard für Hirntumorpatienten?

Bei Patienten mit neu diagnostiziertem Glioblastom wurde untersucht, ob nach Radiochemotherapie eine zusätzlich zur Erhaltungstherapie mit Temozolomid durchgeführte Behandlung mit elektrischen Wechselfeldern (Tumor Treating Fields, TTFields) das progressionsfreie Überleben und das Gesamtüberleben verlängert.

Autor:
Prof. Dr. med. Martin Glas

15.05.2018 | Affektive Störungen | journal club | Ausgabe 5/2018

Ein Nasenspray zur Depressionsbehandlung

Der NMDA-Rezeptor-Antagonist Esketamin ist gut antidepressiv wirksam. Bisher konnte er aber nur intravenös angewendet werden, was risikobehaftet und umständlich ist. Nun gibt es Esketamin als Nasenspray – eine wirksame und sichere Darreichungsform bei therapieresistenter Depression?

Autor:
Julie-Marie Nickel

02.05.2018 | Morbus Alzheimer | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 8/2018

Nahrungsergänzung bremst Alzheimer nicht

In einer auf zwei Jahre angelegten Studie konnte ein Mix diverser Nahrungsergänzungsstoffe das Fortschreiten der Alzheimer-Demenz nicht aufhalten. Trotzdem gibt es eine Lektion für den Praxisalltag.

Autor:
Prof. Dr. med. H. -C. Diener

02.05.2018 | Kinder in der Hausarztpraxis | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 8/2018

Schlafrhythmus etabliert sich schon früh

Viele Eltern nervt es, wenn ihre Kinder ständig zu spät einschlafen oder zu früh aufwachen. Eine finnische Studie zeigt nun, dass dies keine Störung sein muss – sondern bereits ein individueller Biorhythmus.

Autor:
Prof. Dr. med. Dr. h. c. D. Reinhardt

Neu in den Fachgebieten Neurologie und Psychiatrie

Meistgelesene Bücher in der Neurologie & Psychiatrie

  • 2016 | Buch

    Neurologie

    Das Lehrbuch vermittelt Ihnen das gesamte Neurologie-Prüfungswissen für Ihr Medizinstudium und bereitet auch junge Assistenzärzte durch detailliertes Fachwissen optimal auf die Praxis vor. Die komplett überarbeitete Auflage enthält sechs neue, interdisziplinäre Kapitel.

    Herausgeber:
    Werner Hacke
  • 2016 | Buch

    Komplikationen in der Neurologie

    Das Buch schildert Ereignisse im Rahmen der Neuromedizin, die während der Diagnostik und Therapie neurologischer Erkrankungen und Symptome auftreten können. Die Fallbeispiele sensibilisieren Sie für mögliche Risikofaktoren, um das Auftreten solcher Komplikationen zu vermeiden.

    Herausgeber:
    Frank Block
  • 2017 | Buch

    Facharztwissen Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

    Leitsymptome, Untersuchungsmethoden, Krankheitsbilder, Notfälle & Co. – mit der Neuauflage des "Facharztwissens" sind Sie auf die Facharztprüfung in Psychiatrie und Psychotherapie optimal vorbereitet. In dieser 2. Auflage sind die Kapitel zu psychosomatischen Störungen deutlich ausgebaut.

    Herausgeber:
    Frank Schneider
  • 2012 | Buch

    Kompendium der Psychotherapie

    Für Ärzte und Psychologen

    Wer in den vorhandenen Lehrbüchern der Psychotherapie den Brückenschlag zur täglichen praktischen Arbeit vermissen – ist mit diesem Werk gut bedient. In knapper, manualisierter Form werden verständlich und übersichtlich die Schritte, Techniken und konkreten, evidenzbasierten Vorgehensweisen beschrieben.

    Herausgeber:
    Prof. Dr. med. Tilo Kircher
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