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Neurologie & Psychiatrie

Kommentierte Studienreferate

24.10.2018 | Apoplex | journal club | Ausgabe 10/2018

Welches Thrombolytikum vor der mechanischen Rekanalisation?

Macht es einen Unterschied, ob die systemische Thrombolyse vor endovaskulärer Thrombektomie bei Patienten mit schweren Schlaganfällen mit Tenecteplase oder mit Alteplase durchgeführt wird?

Autor:
Springer Medizin

29.09.2018 | Epilepsie | Literatur kompakt | Ausgabe 5/2018

Ketogene Ernährungstherapien bei erwachsenen Epilepsie-Patienten

Bei der ketogenen Ernährungstherapie bei Epilepsie handelt es sich um sehr streng reglementierte Ernährungsformen, die einen hohen Grad an Compliance erfordern. Leider bietet die Studienlage zur modifizierten Atkins-Diät bisher noch keine eindeutigen Ergebnisse bei erwachsenen Patienten.

Autor:
Dr. Martin T. Lutz

29.09.2018 | Epilepsie | Literatur kompakt | Ausgabe 5/2018

Woran sterben Menschen mit Epilepsie?

Menschen mit Epilepsie haben im Allgemeinen ein erhöhtes Mortalitätsrisiko. Eine Studie dient der ursachenspezifischen Abschätzung unnatürlicher Mortalitätsrisiken. Insbesondere wird der Einfluss der Medikation untersucht.

Autor:
Dr. Thomas Mayer

29.09.2018 | Epilepsie | Literatur kompakt | Ausgabe 5/2018

Unfallrisiko von Epileptikern unabhängig von der Medikation

Eine Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Epilepsie und Antiepileptika in Bezug auf schwerwiegende Verkehrsunfälle, die eine Notfallversorgung erforderten oder gar zum Tod führten. Dr. med. Thomas Mayer schätzt die Studie für Sie ein.

Autor:
Dr. Thomas Mayer

21.09.2018 | Kopf- und Gesichtsschmerz | journal club | Ausgabe 9/2018

Intravenöses Aminophyllin lindert den Schmerz

Eine chinesische Arbeitsgruppe hat jetzt in einer kontrollierten Studie die potenzielle Wirksamkeit von Aminophyllin beim postpunktionellen Kopfschmerz untersucht.

Autor:
Springer Medizin

21.09.2018 | EKT | journal club | Ausgabe 9/2018

Beeinflusst die EKT das Demenzrisiko?

Eine Elektrokrampftherapie (EKT) gilt als sehr effektive und leitliniengerechte Methode schwere depressive Episoden zu behandeln. Kognitive Nebenwirkungen treten – altersabhängig – häufig auf, gelten aber als vollständig reversibel. Nun wurde untersucht, ob eine EKT das Risiko erhöht, eine Demenz zu entwickeln.

Autor:
Prof. Dr. med. Dipl. Phys. Alexander Sartorius

21.09.2018 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 9/2018

Reduziert viel Sonnenlicht das Risiko für eine MS-Erkrankung?

Mehrere Studien haben auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Sonnenlicht, Vitamin-D-Synthese, Vitamin-D-Spiegeln und multipler Sklerose hingewiesen. Nun wurde untersucht, ob eine niedrige UV-Exposition mit einer erhöhten MS-Inzidenz assoziiert ist – eine "aufwendige und schlau gemachte" Studie, meint unser Kommentator.

Autor:
Springer Medizin

21.09.2018 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 9/2018

Multiple Sklerose: Wer profitiert von welchem DMT?

2015 hat die American Academy of Neurology (AAN) ein Gremium ins Leben gerufen, welches ein systematisches Review zum Einsatz von krankheitsmodifizierenden MS-Therapeutika durchführen und Leitlinien für deren Einsatz entwickeln sollte. Nun liegt es vor.

Autor:
Dr. med. Simon Faissner

30.08.2018 | Herzchirurgie | Journal Club | Ausgabe 5/2018

Schlaganfall nach Koronarintervention signifikant seltener als nach Bypassoperation!

Ein Schlaganfall ist eine der gefürchtetsten Komplikationen nach Koronarintervention oder Bypassoperation. Jetzt hat eine Analyse von mehr als 11.000 Patienten gezeigt, dass Schlaganfälle nach PCI signifikant seltener vorkommen als nach Bypass-OP. 

Autor:
Prof. Dr. H. Eggebrecht

20.08.2018 | Amyotrophe Lateralsklerose | journal club | Ausgabe 7-8/2018

In welchem Stadium der ALS wirkt Riluzol?

Riluzol ist seit den 1990er-Jahren das einzige krankheitsverlangsamende Medikament bei der Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). Die Autoren einer Studie stellten sich nun die Frage, ob dieser Effekt eher in frühen, mittleren oder späten Stadien der ALS auftritt.

Autor:
Prof. Dr. med. Albert C. Ludolph

07.08.2018 | Neonatologie | Literatur kompakt | Ausgabe 4/2018

Neurologische Entwicklung von Frühgeborenen besser abschätzen

Fast jedem Kinderarzt ist die bange Frage von Eltern nach der längerfristigen neurologischen Entwicklung eines Frühgeborenen vertraut. Um die Vorhersage verbessern zu können, kombinierten nun Forscher zwei Verfahren in einer Studie. Mit Erfolg?

05.07.2018 | Vorhofseptumdefekt | Arzneimitteltherapie | Ausgabe 9/2018

PFO: Die Suche nach der besten Therapie zur Reduktion des Apoplexrisikos

Bei 40–50 % der kryptogenen Schlaganfälle wird ein persistierendes Foramen ovale diagnostiziert. Das zusätzliche Vorliegen eines Vorhofseptumaneurysmas potenziert das Risiko eines erneuten Schlaganfalls. Profitieren diese Patienten von einer Intervention mehr als von der Arzneitherapie?

Autoren:
PD Dr. C. Liebetrau, C. W. Hamm

25.06.2018 | Direkte Antikoagulanzien | FORTBILDUNG | Ausgabe 12/2018

Schulungen verhindern Schlaganfälle!

Für ältere Patienten mit Vorhofflimmern ist die orale Antikoagulation nachweislich lebensrettend. Trotzdem brechen viele sie binnen eines Jahres ab. Dies lässt sich durch gezielte Schulungen verhindern.

Autor:
Prof. Dr. med. H. -C. Diener

20.06.2018 | Sepsis | journal club | Ausgabe 6/2018

Kombinierte Steroidtherapie im septischen Schock?

Als Folge der Infektionsabwehrreaktion des Körpers kommt es im septischen Schock zu einer Fehlregulation auf zirkulatorischer und zellulärer Ebene, die wesentlich zur hohen Letalität beiträgt. Nun wurde untersucht, ob sich diese mithilfe einer kombinierten Hydrokortison- und Fludrokortisontherapie reduzieren lässt.

Autor:
Prof. Dr. med. Andreas Meisel

20.06.2018 | Nacken- und Rückenschmerz | journal club | Ausgabe 6/2018

Opioide zur Schmerzlinderung nicht wirksamer als Nichtopioide

In der Schmerztherapie von Patienten mit chronischen Rückenschmerzen oder chronischen Schmerzen im Rahmen einer Hüft- und Kniegelenksarthrose war es Zeit für eine Vergleichsstudie. Die Hypothese war, dass Opioide besser wirksam sind als Nichtopioide. Heraus kam aber: Sie sind es nicht.

20.06.2018 | Morbus Alzheimer | journal club | Ausgabe 6/2018

Verzögern SSRI den Übergang in die manifeste Alzheimer-Erkrankung?

Depressive Erkrankungen sind mit einem erhöhten Risiko für eine Alzheimer-Demenz assoziiert. Eine Studie untersuchte, ob eine längerfristige Behandlung mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) den Übergang von einer leichten kognitiven Störung in eine manifeste Demenz vom Alzheimer-Typ beeinflusst.

Autor:
Prof. Dr. med. Andreas Broocks

20.06.2018 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 6/2018

Gute Ernährungsqualität kann die Ausprägung von MS-Krankheitssymptomen reduzieren

Die Ernährung bei Multipler Sklerose ist ein kontrovers diskutiertes Thema. Nun bekräftigt eine aktuelle Arbeit den Zusammenhang zwischen Ernährung und MS. Eine spezifische Ernährungsempfehlung kann aus bisherigen Studien aber nicht abgeleitet werden, meinen unsere Kommentatoren.

Autoren:
Dr. med. Refik Pul (li.), Prof. Dr. med. Christoph Kleinschnitz

20.06.2018 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 6/2018

Geringere Abbruchquote unter Rituximab bei schubförmiger MS?

Rituximab ist in Schweden längst zu einem Standardmedikament bei der Behandlung der multiplen Sklerose (MS) geworden. Dort wurden nun in einer retrospektiven Kohortenstudie die Wirksamkeit und Abbruchrate unter den verschiedenen Immuntherapeutika in der Behandlung der schubförmigen MS untersucht.

Autor:
Springer Medizin

16.06.2018 | Folgeerkrankungen bei Diabetes mellitus | journal club | Ausgabe 3/2018

Ebnen schlechte HbA1c-Werte den Weg zur Demenz?

In der alternden Gesellschaft ist die Zunahme der Demenzkranken eine Herausforderung. Der Zusammenhang zwischen Diabetes und Demenz ist gut belegt. Inwiefern der Diabetes und dessen Güte der Einstellung kognitive Defizite als Vorstufen der Demenz beeinflusst, ist weniger bekannt.

Autor:
PD Dr. med. Ovidiu Alin Stirban

11.06.2018 | Das Frühgeborene | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Ausstreichen der Nabelschnur fördert Sprachentwicklung

Ausmelken der Nabelschnur versus lediglich verzögerte Nabelschnurdurchtrennung: Eine Studie untersuchte den langfristigen Einfluss beider Methoden auf den neurologischen Entwicklungsstand von Frühgeborenen im Alter von 2 Jahren – und erzielte ein überraschendes Ergebnis.

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

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