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Neurologie & Psychiatrie

Kommentierte Studienreferate

29.01.2018 | Schizophrenie | Literatur kompakt | Ausgabe 1/2018

Sinkt unter Clozapin die Mortalitätsrate bei schizophrenen Patienten?

Schon seit einigen Jahren wird der Mortalität bei schizophrenen Patienten, insbesondere wenn sie mit Antipsychotika behandelt werden, erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet. Ein Antipsychotikum erweist sich hier als günstig.

Autor:
Prof. Dr. Hans-Peter Volz

29.01.2018 | Schizophrenie | Literatur kompakt | Ausgabe 1/2018

Ungenügendes Ansprechen bei Schizophrenie: zweite psychotrope Substanz dazu?

Ein großes Problem bei der Psychopharmakotherapie schizophrener Störungen ist die oftmals nur mangelhafte Response. Insofern werden häufig Kombinationstherapien angewandt. Deren Nutzen beruht allerdings auf einem schwachen empirischen Fundament.

Autor:
Prof. Dr. Hans-Peter Volz

22.01.2018 | Psychiatrie und Psychosomatik | journal club | Ausgabe 1/2018

Hohes Suizidrisiko direkt nach der Entlassung

Nahezu alle psychischen Störungen weisen eine erhöhte Suizidmortalität auf. Patienten, die kürzlich aus stationärer psychiatrischer Behandlung entlassen wurden, scheinen ein besonders hohes Suizidrisiko zu haben. Welche Lösungsmöglichkeiten unser Kommentator sieht, lesen Sie hier.

Autor:
Prof. Dr. med. Christian Lange-Asschenfeldt

22.01.2018 | Schizophrenie | journal club | Ausgabe 1/2018

Was schützt bei Schizophrenie am besten vor Rückfällen?

Die meisten Daten zur Wirksamkeit von Antipsychotika liegen aus randomisierten kontrollierten Studien vor. Der Nachteil: Sie bilden die normale Behandlungssituation schizophrener Patienten nur ungenügend ab. „Real World“-Studien zur vergleichenden Wirksamkeit von Antipsychotika sind daher sinnvoll.

Autor:
Prof. Dr. med. Klaus Lieb

22.01.2018 | Bipolare affektive Störung | journal club | Ausgabe 1/2018

Wann ist das Switch-Risiko in eine Hypomanie am geringsten?

Patienten mit Bipolar-II-Störung sehen die Hypomanie oft als nicht behandlungsbedürftig an. Unter welcher Therapie besteht bei depressiven Patienten mit Bipolar-II-Störung ein höheres Switch-Risiko in eine Hypomanie? Bei einer Monotherapie mit Sertralin bzw. Lithium oder einer Kombination von beiden?

Autor:
Eva Müller

22.01.2018 | Hirnblutung | journal club | Ausgabe 1/2018

Erhöht niedrig dosierte ASS das Risiko für intrakanielle Blutungen?

Niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (ASS) ist die weltweit am häufigsten benutzte Substanz in der Sekundärprävention vaskulärer Ereignisse und bei Hochrisikopatienten auch in der Primärprävention. Erhöht ihre prophylaktische Gabe das Risiko für intrakanielle Blutungen?

Autor:
Springer Medizin

10.01.2018 | Vorhofseptumdefekt | Klinische Studien | Ausgabe 2/2018

Profitieren Schlaganfall-Patienten mit offenem Foramen ovale von einem Verschluss?

Patent Foramen Ovale Closure or Anticoagulants versus Antiplatelet Therapy to Prevent Stroke Recurrence Trial (CLOSE), Randomized Evaluation of Recurrent Stroke Comparing PFO Closure to Established Current Standard of Care Treatment (RESPECT) und Carotid Revascularization Endarterectomy versus Stenting Trial (REDUCE)

Ein Schlaganfall bei Patienten, die jünger als 55 sind, ist häufig mit einem offenen Foramen ovale assoziiert. Studien zeigten bislang, dass der Verschluss des Foramens keinen Vorteil bringt. Die hier vorgestellten Studien sind neuer und belegen, ein Verschluss kann sehr wohl sinnvoll sein.

Autoren:
Prof. Dr. A. Bauer, S. Nitschmann

19.12.2017 | Chemotherapie | Evidenzbasierte Medizin | Ausgabe 1/2018

Einsatz von Cannabinoiden bei chemotherapieinduzierter Übelkeit und Erbrechen

Eine Chochrane-Analyse hat die Wirksamkeit und die Verträglichkeit von Cannabis-basierten Medikamenten für chemotherapieinduzierte Übelkeit und Erbrechen bei erwachsenen Krebspatienten evaluiert. Unsere Expertin fasst die Ergebnisse für Sie zusammen und ordnet sie ein.

Autor:
Dr. Désirée Louise Dräger

16.12.2017 | Apoplex | journal club | Ausgabe 12/2017

Migräne mit Aura erhöht bei Frauen das Schlaganfallrisiko

Das Schlaganfallrisiko ist am höchsten bei Frauen, die unter einer häufigen Migräne mit Aura leiden. Dieser Zusammenhang ist eventuell genetisch bedingt. In einer Zwillingsstudie wurde untersucht, ob das Vorliegen einer Migräne bzw. Migräne mit Aura mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko assoziiert ist.

Autor:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

16.12.2017 | Morbus Parkinson | journal club | Ausgabe 12/2017

Häufig Schädel-Hirn-Traumata in der Prodromalphase der Parkinson-Krankheit

In der prodromalen Phase der Parkinson-Krankheit sollen insbesondere Schädel-Hirn-Traumata nach Vorstudien häufiger sein. Daher könnten sie eine Ursache der Parkinson-Krankheit sein. Es könnte aber auch sein, dass dies auf frühe motorische oder nicht motorische Symptome der Krankheit zurückgeht.

Autor:
Prof. Dr. Dr. h. c. Günther Deuschl

16.12.2017 | Affektive Störungen | journal club | Ausgabe 12/2017

Umstellen oder Augmentieren bei Nichtansprechen auf Antidepressiva?

Weniger als ein Drittel der depressiven Patienten erreicht unter dem ersten Antidepressivum eine Remission ihrer Symptomatik. Nun wurde untersucht, wie wirksam bei einem Nichtansprechen eine Umstellung auf Bupropion, eine zusätzliche Gabe von Bupropion oder eine zusätzliche Aripiprazol-Gabe ist.

Autor:
Prof. Dr. med. Klaus Lieb

16.12.2017 | Schizophrenie | journal club | Ausgabe 12/2017

Schizophrenie-Patienten sind oft auch ohne Medikamente nicht fahrtüchtig

Sind Patienten mit Schizophrenie, die keine Medikamente einnehmen, fahrtüchtig? Eine Studie, diese Frage untersucht, kam zu dem Ergebnis: Sie sind oft auch ohne Medikation in ihrer Fahrtüchtigkeit eingeschränkt.

Autoren:
Friedrich Duge, Dr. med. Nadine Dreimüller

16.12.2017 | Somatoforme Störungen | journal club | Ausgabe 12/2017

Welche Strategie hilft bei Hypochondrie?

Bisher existieren wenige hochwertige, randomisierte, kontrollierte Studien zur Wirksamkeit der Pharmakotherapie bei Hypochondrie. Hingegen gilt die Behandlung mit kognitiver Verhaltenstherapie (KVT) als gesichert. Offen war bisher, ob die Kombination SSRI plus KVT einer Monotherapie überlegen ist.

Autor:
Prof. Dr. Michael Witthöft

16.12.2017 | Schizophrenie | journal club | Ausgabe 12/2017

Wie wirksam ist eine Kombinationstherapie bei Schizophrenie?

Viele Schizophrenie-Patienten sprechen nicht ausreichend auf das erste Antipsychotikum an. Daher werden oft zwei oder gar mehr Antipsychotika oder diese mit anderen Substanzgruppen kombiniert. Eine Meta-Metaanalyse untersuchte die Wirksamkeit von 42 Kombinationen.

Autor:
Springer Medizin

16.12.2017 | Progressive Muskeldystrophie | journal club | Ausgabe 12/2017

Tadalafil zeigt keine Potenz bei Muskeldystrophie Duchenne

Das Potenzmittel Tadalafil scheint den Blutfluss im Skelettmuskel durch Ankurbeln des Stickstoff-cGMP-Signalwegs zu verbessern. Kann die Substanz die fortschreitende Verschlechterung der Gehfähigkeit bei Muskeldystrophie Duchenne verlangsamen?

Autor:
M.A. Prof. Dr. med. Maggie C. Walter

12.12.2017 | Herzchirurgie | Literatur kompakt | Ausgabe 6/2017

Verschluss des offenen Foramen ovale verhindert Schlaganfallrezidive

Noch vor einigen Jahren gelang es in Studien nicht, erneute Schlaganfälle bei offenem Foramen ovale durch einen Verschluss zu verhindern. Jetzt kommen gleich drei neue Studien zu einem eindeutig positiven Ergebnis.

Autor:
Prof. Dr. med. Heinrich Holzgreve

11.12.2017 | Lipidstoffwechselstörungen | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 21-22/2017

Kognition leidet nicht unter LDL-C-Senkung

Kleine Studien führten zu der Vermutung, dass sehr niedrige LDL-Cholesterin-Werte zu kognitiven Störungen führen könnten. Eine erste größere Studie konnte diesen Verdacht nicht erhärten.

Autor:
Prof. Dr. med. H. -C. Diener

11.12.2017 | Wachstum und Entwicklung | Literatur kompakt | Ausgabe 6/2017

Bilinguale Kinder lernen verzögert sprechen

Den Einfluss einer bilingualen Spracherziehung auf die Entwicklung der zwei Einzelsprachen untersuchte jetzt eine Studie aus den USA. Die Ergebnisse zeigen, dass zweisprachige Kinder den einsprachigen hinterherhinken.

Autor:
Prof. em. Dr. Dr. Dietrich Reinhardt

11.12.2017 | Entwicklungsstörungen | Literatur kompakt | Ausgabe 6/2017

Neues zur Frühdiagnostik einer Lese-Rechtschreib-Störung

In Deutschland ist die Lese-Rechtschreib-Störung (LRS) mit einer Prävalenz von 5 % die häufigste aller Lernentwicklungsstörungen. Lassen sich mit Hilfe von MRT und Gendiagnostik betroffene Kinder zukünftig frühzeitiger aufspüren und fördern?

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

07.12.2017 | Diabetes und Herz | journal club | Ausgabe 6/2017

Vorhofflimmern bei Diabetes: Schlaganfallrisiko erhöht, aber ...

Der Diabetes erhöht trotz aller therapeutischen Fortschritte das Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen. Häufig ist die Erkrankung mit Vorhofflimmern assoziiert. Dann steigt das Risiko noch weiter an. Das bestätigt auch die vorliegende Studie. Einen Lichtblick gab es aber doch. 

Autor:
Prof. Dr. med. Heinrich Holzgreve

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