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Neurologie & Psychiatrie

Kommentierte Studienreferate

01.11.2017 | Ticstörungen | journal club | Ausgabe 11/2017

THS – Eine Option beim schweren Tourette-Syndrom?

Seit mehr als 15 Jahren wird die tiefe Hirnstimulation (THS) mit unterschiedlichen Stimulationsorten bei therapierefraktären Tourette-Patienten in kleineren Studien untersucht. Der übergeordnete Eindruck ist vielversprechend, die Evidenz begrenzt.

Autor:
Prof. Dr. med. Jens Kuhn

01.11.2017 | Apoplex | journal club | Ausgabe 11/2017

Was bringt die prophylaktische Sauerstoffgabe beim akuten Schlaganfall?

Die Autoren einer Studie unterstellten, dass bei vielen Patienten mit akutem Schlaganfall eine zerebrale und systemische Hypoxie besteht. Dies führte zu der Hypothese, dass eine niedrig dosierte Sauerstofftherapie die Prognose verbessern müsste. Ist da was dran?

Autor:
Springer Medizin

01.10.2017 | Apoplex | journal club | Ausgabe 10/2017

Umdenken bei PFO und Schlaganfall

25–30 % aller Menschen haben ein offenes Foramen ovale (patent foramen ovale, PFO). Bei unter 60-jährigen Patienten mit kryptogenem Schlaganfall könnte ein PFO mit dem Risiko rezidivierender ischämischer Schlaganfälle zusammenhängen. Verringert ein interventioneller PFO-Verschluss dieses Risiko?

Autor:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

01.10.2017 | Pharmakotherapie | journal club | Ausgabe 10/2017

Welches Schmerzmittel bei Arthrose?

Mit zunehmendem Alter steigt die Häufigkeit von Arthrose und Arthritis an Hüft- und Kniegelenken. Basis der medikamentösen Therapie sind Analgetika und NSAR, die mindestens bis zum operativen Gelenkersatz eingesetzt werden. Angesichts von Komedikation – welche Medikamente sind hier am besten wirksam?

Autor:
Springer Medizin

01.10.2017 | Apoplex | journal club | Ausgabe 10/2017

Ist Tenecteplase Alteplase überlegen?

Die zugelassene Standardtherapie des akuten ischämischen Insults ist die systemische Gabe von Alteplase mit einem initialen Bolus, gefolgt von einer Infusion, wobei die Dosis gewichtsadaptiert wird. Tenecteplase wird hingegen nur als Bolus gegeben und hat eine längere Halbwertszeit. Ist es überlegen?

Autor:
Springer Medizin

01.10.2017 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 10/2017

Versalzt BENEFIT die Salzhypothese bei MS?

Besteht eine Assoziation zwischen der Menge der Kochsalzaufnahme und der Konversion zur Multiplen Sklerose bei Patienten mit klinisch isoliertem Syndrom (KIS)? Zur Klärung der Frage wurden Urinproben von 468 Probanden mit KIS analysiert, die an der BENEFIT-Studie teilgenommen hatten.

Autoren:
Dr. med. Refik Pul, Prof. Dr. med. Christoph Kleinschnitz

01.10.2017 | Morbus Alzheimer | journal club | Ausgabe 10/2017

IVIG ohne Effekte auf Kognition oder funktionelle Leistungsfähigkeit

Kann durch die Gabe von intravenös verabreichten Immunglobulinen (IVIG) die Progression der Erkrankung bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Demenz vom Alzheimer-Typ beeinflusst werden? Nein, kam bei einer entsprechenden Studie heraus.

Autor:
Prof. Dr. med. Richard Dodel

01.10.2017 | Apoplex | journal club | Ausgabe 10/2017

Aspirationskatheter oder Stent-Retriever – Sind beide gleich effektiv?

Sieben große Studien haben die Wirksamkeit der Thrombektomie mit Stent-Retrievern belegt. Bei einem Teil der Studien wurden auch Aspirationssysteme verwendet. Nun wurde untersucht, ob bei Verschlüssen der großen Hirnarterien in der vorderen Zirkulation die Rekanalisationsraten der Methoden vergleichbar sind.

Autor:
Springer Medizin

01.10.2017 | Migräne | FORTBILDUNG | Ausgabe 18/2017

Welches ist das beste Migränemittel?

Leichte und mittelschwere Migräneattacken werden mit nicht-steroidalen Antirheumatika oder Acetylsalicylsäure behandelt. Bei unzureichender Wirkung oder Unverträglichkeit kommen Triptane zum Einsatz. Nun wurden 88 randomisierte Medikamenten-Studien für eine Netzwerk-Metaanalyse zusammengefasst.

Autor:
Prof. Dr. med. H. -C. Diener

01.10.2017 | Nacken- und Rückenschmerz | journal club | Ausgabe 10/2017

Yoga lindert den Rückenschmerz genauso wie Physiotherapie

Bisher gab es keine Studie, die Yoga mit Physiotherapie bei chronischen Rückenschmerzen verglichen hätte. Das holt diese Studie nach.

Autor:
Springer Medizin

01.09.2017 | Multiple Sklerose | Literatur kompakt | Sonderheft 1/2017

Neurofilamentspiegel im Serum als potenzieller Biomarker für MS-Verlauf?

Neurofilament-Leichtketten im Serum scheinen als Marker für den axonalen Schaden bei früher MS geeignet und somit einen generellen Anhalt für das Ausmaß der Hirnschädigung und die Krankheitsaktivität bei MS zu geben.

Autor:
Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

01.09.2017 | Multiple Sklerose | Literatur kompakt | Sonderheft 1/2017

Körperliche Aktivität hat keinen Einfluss auf das MS-Risiko

Einige Studien zu körperlicher Aktivität bei MS-Patienten lassen einen verlaufsmodifizierenden Effekt und vorteilhafte Effekte auf die MS-Symptome vermuten. Angesichts der vorliegenden Daten scheint es aber unwahrscheinlich, dass körperliche Aktivität das Risiko, an MS zu erkranken, reduziert.

Autor:
Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

01.09.2017 | Apoplex | journal club | Ausgabe 9/2017

Ticagrelor schützt wirksamer vor einem erneuten Schlaganfall als ASS

Ist in der frühen Sekundärprävention bei Patienten mit TIA oder ischämischem Insult arteriosklerotischer Genese Ticagrelor wirksamer als Acetylsalicylsäure? Das Ergebnis einer entsprechenden Studie: Ticagrelor schützt wirksamer. Unser Kommentator hält den absoluten Nutzen dennoch nicht für sehr hoch.

Autor:
Springer Medizin

01.09.2017 | Apoplex | journal club | Ausgabe 9/2017

Schmerzen nach Schlaganfall durch tiefe Hirnstimulation lindern?

Schmerzen nach Schlaganfall sind schwer zu behandeln. Ein typisches Symptom ist die Anästhesia dolorosa, die Kombination aus Anästhesie und Schmerz auf der betroffenen Körperseite. Auch invasive Verfahren wie die tiefe Hirnstimulation (THS) hatten bisher nur mäßige Erfolge gezeigt.

Autor:
Prof. Dr. med. Claudia Sommer

01.09.2017 | Schizophrenie | journal club | Ausgabe 9/2017

Neue Checkliste sagt Gewaltdelikte voraus

Die Prävalenz gewalttätigen Verhaltens bei Patienten mit Schizophrenie oder bipolarer Störung liegt etwa bei 5–10 % während der ersten fünf Jahre nach Diagnosestellung. Nun wurde eine empirisch validierte, leicht zu handhabende Skala zur Vorhersage von Gewaltdelikten bei diesen Personen entwickelt.

Autor:
Dr. biol. hum. Daniel Turner

01.08.2017 | Apoplex | journal club | Ausgabe 7-8/2017

Narkose oder Sedierung während der Thrombektomie?

Sollten Patienten, bei denen bei akutem ischämischem Insult eine Thrombektomie durchgeführt wird, nur sediert oder in Allgemeinnarkose behandelt werden?

Autor:
Springer Medizin

01.08.2017 | Migräne | journal club | Ausgabe 7-8/2017

Kann ein Antikörper die Kopfschmerztage reduzieren?

Zur Prophylaxe der chronischen Migräne lagen bisher nur positive Studien für Topiramat und Onabotulinumtoxin A vor. Nun wurde untersucht, ob Erenumab in der Prophylaxe der chronischen Migräne wirksam ist. Der vollständig humanisierte monoklonale Antikörper richtet sich gegen den CGRP-Rezeptor.

Autor:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

01.08.2017 | Anorexia nervosa | journal club | Ausgabe 7-8/2017

Hilft tiefe Hirnstimulation bei Magersucht?

Wie sicher und klinisch wirksam ist die tiefe Hirnstimulation bei therapieresistenter Anorexia nervosa und welche Effekte hat sie THS auf die Bildgebung? Das untersuchte eine Studie. Die ersten Ergebnisse sind für unseren Kommentator zwar bemerkenswert. Dennoch bleibt ein „aber“.

Autor:
Prof. Dr. med. Ulrich Voderholzer

01.08.2017 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 7-8/2017

Begünstigt Luftverschmutzung die Entstehung von Parkinson, MS und Co.?

Neue Erkenntnisse deuten auf einen Zusammenhang zwischen erhöhter Feinstaubbelastung durch verkehrsnahe Wohnorte und kognitiver Beeinträchtigung hin. Besteht ein Zusammenhang zwischen der Entstehung von Demenz, Parkinson und Multipler Sklerose mit der Wohnortnähe zu viel befahrenen Straßen?

Autor:
Prof. Dr. med. Richard Dodel

01.08.2017 | Affektive Störungen | Literatur kompakt | Ausgabe 7-8/2017

Erstbehandlung bei Major Depression: Pharmako- oder Verhaltenstherapie?

Eine kognitive Verhaltenstherapie kann bei therapienaiven Patienten mit Major Depression ein Rezidiv ebenso wirksam verhindern wie die medikamentöse Therapie. US-Wissenschaftler haben untersucht, wie sich dabei individuelle Therapievorlieben auswirken.

Autor:
Prof. Dr. med. Volker Arolt

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24.08.2017 | Apoplex | Arzneimitteltherapie | Ausgabe 11/2017

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