Skip to main content
main-content

Neurologie

Kommentierte Studien

15.05.2018 | Glioblastom | journal club | Ausgabe 5/2018

TTFields plus Temozolomid: Der neue Standard für Hirntumorpatienten?

Bei Patienten mit neu diagnostiziertem Glioblastom wurde untersucht, ob nach Radiochemotherapie eine zusätzlich zur Erhaltungstherapie mit Temozolomid durchgeführte Behandlung mit elektrischen Wechselfeldern (Tumor Treating Fields, TTFields) das progressionsfreie Überleben und das Gesamtüberleben verlängert.

Autor:
Prof. Dr. med. Martin Glas

02.05.2018 | Morbus Alzheimer | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 8/2018

Nahrungsergänzung bremst Alzheimer nicht

In einer auf zwei Jahre angelegten Studie konnte ein Mix diverser Nahrungsergänzungsstoffe das Fortschreiten der Alzheimer-Demenz nicht aufhalten. Trotzdem gibt es eine Lektion für den Praxisalltag.

Autor:
Prof. Dr. med. H. -C. Diener

18.04.2018 | Apoplex | journal club | Ausgabe 4/2018

Neue Schlaganfall-Leitlinien der US-amerikanischen Fachgesellschaften

Die American Heart Association (AHA) und die American Stroke Association (ASA) haben zuletzt 2013 Leitlinien zur frühen Behandlung von Patienten mit akuten ischämischen Schlaganfällen publiziert. Angesichts der neuen Daten zur Thrombektomie wurden diese Leitlinien jetzt aktualisiert.

Autor:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

18.04.2018 | Magnetresonanztomographie | journal club | Ausgabe 4/2018

Ist eine MRT bei Patienten mit Herzschrittmachersystemen sicher?

Implantierte konventionelle Herzschrittmachersysteme gelten aktuell als eine relative Kontraindikation für die Durchführung einer MRT-Untersuchung. Nun wurde ihre Sicherheit bei Patienten mit konventionellen Herzschrittmachersystemen und implantierbaren Kardioverter-Defibrillator-Systemen evaluiert.

Autor:
Prof. Dr. med. Thomas Schlosser

18.04.2018 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 4/2018

Wie hilfreich ist die europäische Leitlinie zur pharmakologischen MS-Therapie?

Die vielen, teilweise sehr spezifischen Therapiemöglichkeiten bei der multiplen Sklerose und die komplexen Risikostratifizierungsalgorithmen zur Vermeidung von schwerwiegenden Nebenwirkungen durchblicken heute fast nur noch Experten. ECTRIMS und EAN haben daher gemeinsame therapeutische Empfehlungen erstellt.

Autor:
Springer Medizin

18.04.2018 | Schwindel | journal club | Ausgabe 4/2018

Oxcarbazepin gegen Drehschwindelattacken?

Bei der vestibulären Paroxysmie treten für Sekunden oder Sekundenbruchteile Drehschwindelattacken auf – entweder spontan oder durch Kopfbewegungen provoziert. In Analogie zur Trigeminusneuralgie wird ein mikrovaskuläres Kompressionssyndrom des VIII. Hirnnerven vermutet. Wirkt dagegen Oxcarbazepin?

Autor:
Springer Medizin

27.03.2018 | Apoplex | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2018

Doch PFO-Verschluss beim kryptogenen Schlaganfall?

Die Frage, ob ein offenes Foramen ovale (PFO) beim Schlaganfall verschlossen werden soll, ist so alt wie die Erkenntnis, dass ein PFO insgesamt bei Patienten mit Schlaganfall häufiger vorliegt. Nun sind in einer Ausgabe des New England Journal of Medicine gleich drei Studien zu diesem Thema erschienen.

Autor:
Prof. Dr. Dr. Stefan Evers

27.03.2018 | Apoplex | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2018

NOAK-Antagonist Idarucizumab in der klinischen Praxis

Mit Idarucizumab steht jetzt ein Antagonist gegen Dabigatran zur Verfügung. In einer Fallsammlung wurde die Anwendung von Idarucizumab bei Patienten beschrieben, die unter einer Therapie mit Dabigatran einen ischämischem Gehirninfarkt oder eine intrakranielle Blutung erlitten.

Autor:
Prof. Dr. Dr. Stefan Evers

27.03.2018 | Apoplex | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2018

Körpergröße bei Kindern und Schlaganfallrisiko im Erwachsenenalter – Nachteil für die Kleinen?

Kinder, die in der Körpergröße unter dem Altersdurchschnitt liegen, haben später ein erhöhtes Schlaganfallrisiko. Die Präventivforschung sucht nach gemeinsamen Faktoren, die Körpergröße und Schlaganfallrisiko beeinflussen.

Autor:
Prof. Dr. Dr. Stefan Evers

27.03.2018 | Apoplex | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2018

Nach Schlaganfall Gangstörungen per Hirnschrittmacher verbessern?

Die Gehirnstimulation bietet bereits vielfältige therapeutische Möglichkeiten. Nach Erfolg versprechenden Daten aus einem Tiermodell des Schlaganfalls bei Ratten wurde nun geprüft, ob die elektrische Stimulation die koordinierte Gehfähigkeit von Patienten nach Schlaganfall wiederherstellen kann.

Autor:
Prof. Dr. Dr. Stefan Evers

27.03.2018 | Migräne | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2018

Höheres Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko durch Migräne

Eine Beobachtungsstudie zeigte eine positive Assoziation von Migräne mit dem Auftreten eines Herzinfarkts, Schlaganfalls, Thrombosen und Arrythmien. Sollten nun Patienten mit Migräne Gerinnungshemmer einnehmen?

Autor:
Prof. Dr. Dr. Stefan Evers

16.03.2018 | Epilepsie | journal club | Ausgabe 3/2018

Welche Befunde zeigt das Hirngewebe von Epilepsie-Patienten?

Die Epilepsiechirurgie hat sich zu einer zuverlässigen Methode entwickelt, um Patienten mit therapierefraktärer Epilepsie zu behandeln. Eine Studie untersuchte nun, welche histopathologischen Veränderungen sich im Hirngewebe finden, das bei diesem Eingriff entfernt wurde.

Autor:
Springer Medizin

16.03.2018 | Migräne | journal club | Ausgabe 3/2018

Chance auf eine wirksame Prophylaxe der chronischen Migräne

Bei Patienten mit chronischer Migräne sind die Plasmaspiegel des Calcitonin Gene-related Peptide (CGRP) erhöht. Nun wurde untersucht, ob Fremanezumab gegen CGRP prophylaktisch wirksam ist – mit positivem Ergebnis: der monoklonale Antikörper scheint eine Chance für diese Patientengruppe zu sein.

Autor:
Springer Medizin

16.03.2018 | Morbus Parkinson | journal club | Ausgabe 3/2018

Koffein als neuer Biomarker zum Nachweis von Parkinson

Es gibt Hinweise, dass hoher Koffeingenuss bei Männern das Risiko für Parkinson reduziert. Bisher wurden aber keine Koffeinspiegel oder Spiegel der wesentlichen Koffeinmetaboliten im Serum von Parkinson-Patienten untersucht. Hier sahen die Autoren einer Studie eine Chance.

Autor:
Prof. Dr. med. Heinz Reichmann

22.02.2018 | Embolieprophylaxe Antikoagulation Antikoagulanzien | journal club | Ausgabe 2/2018

Blutungskomplikationen unter oraler Antikoagulation – wie behandeln?

Viele thrombotische und thromboembolische Erkrankungen erfordern eine Langzeitantikoagulation. Eine gefürchtete unerwünschte Wirkung bei der oralen Antikoagulation sind Blutungskomplikationen. Wie sollten diese behandelt werden? Das American College of Cardiology erstellte dazu ein Konsensuspapier.

Autor:
Springer Medizin

22.02.2018 | Apoplex | journal club | Ausgabe 2/2018

ASS nach Herzinfarkt und Schlaganfall: Wie hoch ist das Blutungsrisiko bei Älteren?

Wie hoch ist das Risiko schwerwiegender Blutungskomplikationen, wenn ältere Menschen nach Herzinfarkt und Schlaganfall mit Thrombozytenfunktionshemmern wie Acetylsalicylsäure (ASS) behandelt werden? Die Oxford Vascular Study sollte diese Frage beantworten.

Autor:
Springer Medizin

22.02.2018 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 2/2018

Bewirkt das Antihistaminikum Clemastin eine Remyelinisierung?

In MS-typischen demyelinisierten Marklagerläsionen existieren teils extensiv remyelinisierende Oligodendrozyten-Vorläuferzellen. Diese Fähigkeit büßen sie im entzündeten ZNS-Milieu jedoch vorzeitig ein. Hat das Antihistaminikum Clemastin eine remyelinisierende Wirkung?

Autor:
Univ.-Prof. Dr. med. Orhan Aktas

22.02.2018 | Morbus Alzheimer | journal club | Ausgabe 2/2018

Methylphenidat gegen Apathie bei leichtem Alzheimer?

Apathie, als tiefgreifender Motivationsverlust, ist die häufigste Verhaltensstörung bei der Alzheimer-Krankheit. Sie ist mit einer höheren Sterblichkeit verbunden und hat auch für das Pflegepersonal schwere Konsequenzen. Eine Studie untersuchte den Einfluss von Methylphenidat.

Autor:
Prof. Dr. med. Markus Weih

22.01.2018 | Hirnblutung | journal club | Ausgabe 1/2018

Erhöht niedrig dosierte ASS das Risiko für intrakanielle Blutungen?

Niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (ASS) ist die weltweit am häufigsten benutzte Substanz in der Sekundärprävention vaskulärer Ereignisse und bei Hochrisikopatienten auch in der Primärprävention. Erhöht ihre prophylaktische Gabe das Risiko für intrakanielle Blutungen?

Autor:
Springer Medizin

10.01.2018 | Vorhofseptumdefekt | Klinische Studien | Ausgabe 2/2018

Profitieren Schlaganfall-Patienten mit offenem Foramen ovale von einem Verschluss?

Patent Foramen Ovale Closure or Anticoagulants versus Antiplatelet Therapy to Prevent Stroke Recurrence Trial (CLOSE), Randomized Evaluation of Recurrent Stroke Comparing PFO Closure to Established Current Standard of Care Treatment (RESPECT) und Carotid Revascularization Endarterectomy versus Stenting Trial (REDUCE)

Ein Schlaganfall bei Patienten, die jünger als 55 sind, ist häufig mit einem offenen Foramen ovale assoziiert. Studien zeigten bislang, dass der Verschluss des Foramens keinen Vorteil bringt. Die hier vorgestellten Studien sind neuer und belegen, ein Verschluss kann sehr wohl sinnvoll sein.

Autoren:
Prof. Dr. A. Bauer, S. Nitschmann

Neu im Fachgebiet Neurologie

Meistgelesene Bücher in der Neurologie

2012 | Buch

Neurologie Fragen und Antworten

Über 1000 Fakten für die Facharztprüfung

Richtig oder falsch? Testen Sie Ihr Wissen systematisch anhand von Fragen nach dem Multiple-Choice-Prinzip. Themen sind u. a. neuromuskuläre Erkrankungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Epilepsien, zerebrovaskuläre Erkrankungen, entzündliche Erkrankungen und Bewegungsstörungen.

Autoren:
Prof. Dr. Peter Berlit, Dr. med. Markus Krämer, Dr. med. Ralph Weber

2015 | Buch

Nervenkompressionssyndrome

Die Diagnostik und Behandlung von Nervenkompressionssyndromen ist eine interdisziplinäre Aufgabe, an der Neurologen, Neuroradiologen und Operateure unterschiedlicher Fachrichtungen mitwirken. Häufige und seltene Formen sind gleichermaßen in diesem Buch beschrieben.

Herausgeber:
Hans Assmus, Gregor Antoniadis
Bildnachweise