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Neurologie

Kommentierte Studien

16.04.2019 | Direkte Antikoagulanzien | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2019

Nach embolischem Schlaganfall: Antikoagulation bei PFO mit fraglichem Nutzen

Nach embolischen Schlaganfällen unbestimmter Ursache (ESUS) profitieren Patienten unter 60 häufig von einem PFO-Verschluss. Nach dem negativen Ergebnis der NAVIGATE-ESUS-Studie wurde nun untersucht, ob Rivaroxaban bei ESUS-Patienten mit PFO gegenüber ASS überlegen ist.

Autor:
Dr. med. Nino Rocha

14.04.2019 | Demenz | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 7/2019

Gute Demenzprävention mit Alkohol?

Eine große prospektive Studie legt nahe, dass ein jahrelanger moderater Alkoholkonsum besser vor Demenz schützt als vollständige Abstinenz. Man sollte deswegen aber nicht übermütig werden.

Autor:
Prof. Dr. med. T. Duning

22.03.2019 | Morbus Alzheimer | journal club | Ausgabe 3/2019

Alzheimer-Demenz: Welche Biomarker in welcher Reihenfolge?

Eine aktuelle Studie hat zum ersten Mal gezeigt, welche Kombination von Biomarkern bei kognitiv Gesunden verwendet werden kann, um individuell Alzheimer-Symptome vorherzusagen. Prof. Duning rät jedoch zur Vorsicht und kritischem Umgang mit den Biomarkern.

Autor:
Prof. Dr. med. Thomas Duning

22.03.2019 | Migräne | journal club | Ausgabe 3/2019

Eine vielversprechende Option bei akuten Migräneattacken?

Das Migränepräparat Lasmiditan stellt eine mögliche Alternative zu Triptanen für Patienten mit schwerwiegenden vaskulären Erkrankungen dar. Hans-Christoph Diener sieht einige Fragen aber noch unbeantwortet.

Autor:
Springer Medizin

15.03.2019 | Allgemeine Notfallmedizin | journal club | Ausgabe 3/2019

Erhöhtes Sterberisiko? Sauerstoffgabe bei kritisch kranken Patienten

Ob die Gabe von Sauerstoff bei kritisch kranken Patienten die Prognose verbessert, ist umstritten und die aktuellen Leitlinien sind widersprüchlich. Eine Arbeitsgruppe hat daher die vorhandene Literatur zu dieser Thematik gesichtet und eine Metaanalyse durchgeführt.

Autor:
Prof. Dr. Hans-Christoph Diener

04.03.2019 | Apoplex | FORTBILDUNG | Ausgabe 4/2019

Arznei-Doppel nach leichtem Apoplex

Nach Hochrisiko-TIA oder leichtem ischämischem Schlaganfall wird in der Regel eine Monotherapie mit einem Thrombozytenfunktionshemmer eingeleitet. Diese Zeiten sind wahrscheinlich bald vorbei.

Autor:
Dr. med. F. Stachulski

25.02.2019 | Prävention und Rehabilitation in der Kardiologie | Literatur kompakt | Ausgabe 1/2019

Kardiovaskuläre Prävention – was bringt mehr: Olivenöl oder Nüsse?

Seit der ersten Untersuchung zur Mittelmeerkost vor 19 Jahren hat sich mehrfach bestätigt, dass diese einen protektiven Effekt hinsichtlich kardiovaskulärer Krankheiten hat. Aber welches Nahrungsmittel bringt mehr: spezielles Olivenöl oder eher Nüsse?

Autor:
Prof. Dr. med. Alfred Wirth

25.02.2019 | Direkte Antikoagulanzien | Literatur kompakt | Ausgabe 1/2019

Vorhofflimmern: Nutzen und Risiken von NOAKs im Vergleich

In einer groß angelegten Studie wurden bei Patienten mit Vorhofflimmern Nutzen und Blutungsgefahr der neuen oralen Antikoagulanzien (NOAK) nicht nur mit Warfarin, sondern auch untereinander verglichen. Ein Präparat war dabei den anderen überlegen. 

Autor:
Dr. med. Steven Drahn

19.02.2019 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 2/2019

MS bei Kindern und Jugendlichen: Fingolimod wirkt sehr gut

Etwa 3–5 % aller MS-Fälle betreffen Kinder und Jugendliche. Nun wurde mit Fingolimod erstmals in einer doppelblinden randomisierten Studie eine Substanz gegen einen etablierten Komparator bei Kindern und Jugendlichen mit schubförmiger Multipler Sklerose getestet.

Autor:
Prof. Dr. med. Volker Limmroth

19.02.2019 | Migräne | journal club | Ausgabe 2/2019

Migräne und gleichzeitig Kopfschmerzen: Hilft Bewegung?

Viele Leitlinien zur Behandlung von Migräne und Spannungskopfschmerzen empfehlen körperliche Aktivität und Sport. Die Datenlage für diese Empfehlung ist allerdings dünn. Daher wurde nun untersucht, ob körperliches Training bei Patienten mit beiden Kopfschmerzarten wirksam ist.

Autor:
Springer Medizin

19.02.2019 | Direkte Antikoagulanzien | journal club | Ausgabe 2/2019

Risiko gastrointestinaler Blutungen unter oraler Antikoagulation

Standardtherapie zur Schlaganfallvorbeugung bei Vorhofflimmern ist eine orale Antikoagulation mit Vitamin-K-Antagonisten oder NOAK. Dadurch erhöht sich jedoch das Risiko für gastrointestinale Blutungen. Gibt es Unterschiede bei verschiedenen NOAK und können PPI das Blutungs-Risiko reduzieren?

Autor:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

19.02.2019 | Demenz | journal club | Ausgabe 2/2019

Fördert Alkoholabstinenz das Demenzrisiko ebenso wie zu viel Alkohol?

Chronischer Alkoholkonsum hat neurotoxische Effekte. Die Auswirkungen von moderatem Konsum sind zum Teil widersprüchlich, zum Beispiel der mögliche protektive Effekt auf kardiovaskuläre Erkrankungen. Die Effekte eines „normalen“ Alkoholkonsums auf das Risiko primär neurodegenerativer Erkrankungen ist nicht geklärt.

Autor:
Prof. Dr. med. Thomas Duning

19.02.2019 | Schädel-Hirn-Trauma | journal club | Ausgabe 2/2019

Nach SHT: Welchen Benefit hat eine prophylaktische Hypothermie?

Eine Metaanalyse kleinerer Studien hatte Hinweise auf einen neuroprotektiven Effekt der früh begonnenen Hypothermie nach Schädel-Hirn-Trauma gezeigt. Nach der Eurotherm3235-Studie aber kann sie zusätzlichen Schaden verursachen, wenn sie nur als Rescue-Strategie bei bereits erhöhtem intrakraniellen Druck eingesetzt wird.

Autor:
PD Dr. med. Bernd Kallmünzer

07.02.2019 | Multiple Sklerose | Kurzbeiträge | Ausgabe 2/2019

Revision der McDonald-Kriterien 2017 – Meilenstein oder verpasste Chance?

Kommentar zur Revision der McDonald-Kriterien 2017

Um die Sensitivität und Spezifität von Diagnosekriterien – wie den McDonald-Kriterien zur Diagnose der MS – zu erhöhen, müssen sie regelmäßig auf der Grundlage neuer klinischer und wissenschaftlicher Erkenntnisse überarbeitet werden. Die Revision von 2017 wird diesen Ansprüchen jedoch nur teils gerecht. Ein Kommentar.

Autoren:
Katrin Pape, Prof. Dr. Frauke Zipp

29.01.2019 | Morbus Parkinson | Literatur kompakt | Ausgabe 1/2019

Sagen REM-Schlaf-Verhaltensstörungen motorische und kognitive Probleme voraus?

REM-Schlaf-Verhaltensstörungen (RBD) stellen einen Risikofaktor für das Auftreten von neurodegenerativen Erkrankungen dar. Ob ein Zusammenhang von RBD mit der Progression von motorischen und kognitiven Funktionen besteht, ist unklar.

Autor:
Prof. Dr. med. Stephan Klebe

29.01.2019 | Parkinson-Demenz | Literatur kompakt | Ausgabe 1/2019

Metabolisches Syndrom: Risikofaktor für die Entwicklung einer Parkinson-Demenz

Eine chinesische Kohortenstudie untersuchte Parkinson-Patienten mit und ohne metabolischem Syndrom hinsichtlich der Entwicklung kognitiver Störungen im Sinne eines Mild Cognitive Impairment oder einer Parkinson-Demenz. Den Ergebnissen zufolge ist das Vorliegen eines metabolischen Syndroms signifikant mit der Entwicklung kognitiver Defizite bei Parkinson-Patienten assoziiert.

Autor:
Dr. med. Anna Morschett

29.01.2019 | Morbus Parkinson | Literatur kompakt | Ausgabe 1/2019

Parkinson-Patienten: Placebo bessert den Tremor

Eine Studie untersuchte die Wirkung von Placebo auf die Verbesserung des Tremors bei Parkinson-Patienten im Vergleich zu Apomorphin: Bei der Hälfte der Patienten wurde eine signifikante Reduktion des Tremors gemessen.

Autor:
Dr. med. Anna Morschett

25.01.2019 | Neurologische Diagnostik | journal club | Ausgabe 1/2019

Nach SHT: ZNS-Proteine so aussagekräftig wie ein CT?

Bei einem leichten oder moderaten Schädel-Hirn-Trauma erfolgt zum Nachweis bzw. Ausschluss von intrakraniellen Verletzungen häufig eine zerebrale Computertomografie (CT) – oft mit strukturell unauffälligem Befund. Um nicht zwingend notwendige CT-Untersuchungen zu vermeiden, wird an Serumbiomarkern geforscht.

Autor:
Assoz. Prof. PD Dr. Ronny Beer

25.01.2019 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 1/2019

Was sagt den kognitiven Leistungsabbau bei MS am besten voraus?

Kognitive Störungen treten bei etwa jedem zweiten MS-Patienten auf und beeinflussen Lebensqualität, Berufsfähigkeit und Sozioökonomie negativ. Welche Einflussgrößen den besten prädiktiven Wert für den kognitiven Leistungsabbau über die Zeit haben, dem nahm sich eine Studie an.

Autor:
Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Iris-Katharina Penner

25.01.2019 | Apoplex | journal club | Ausgabe 1/2019

Gene oder Lebensstil – was wiegt stärker für das Schlaganfallrisiko?

Zum Risiko, einen Schlagfanfall zu erleiden, tragen sowohl genetische Faktoren als auch der Lebensstil bei. Bisher ist allerdings nicht bekannt, welche Rolle jeder der beiden Einflussfaktoren spielt.

Autor:
Springer Medizin

Neu im Fachgebiet Neurologie

Meistgelesene Bücher in der Neurologie

2012 | Buch

Neurologie Fragen und Antworten

Über 1000 Fakten für die Facharztprüfung

Richtig oder falsch? Testen Sie Ihr Wissen systematisch anhand von Fragen nach dem Multiple-Choice-Prinzip. Themen sind u. a. neuromuskuläre Erkrankungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Epilepsien, zerebrovaskuläre Erkrankungen, entzündliche Erkrankungen und Bewegungsstörungen.

Autoren:
Prof. Dr. Peter Berlit, Dr. med. Markus Krämer, Dr. med. Ralph Weber

2015 | Buch

Nervenkompressionssyndrome

Die Diagnostik und Behandlung von Nervenkompressionssyndromen ist eine interdisziplinäre Aufgabe, an der Neurologen, Neuroradiologen und Operateure unterschiedlicher Fachrichtungen mitwirken. Häufige und seltene Formen sind gleichermaßen in diesem Buch beschrieben.

Herausgeber:
Hans Assmus, Gregor Antoniadis

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