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Neurologie

Kommentierte Studien

17.12.2018 | Morbus Alzheimer | journal club | Ausgabe 12/2018

Kann körperliches Training das Fortschreiten der Demenz aufhalten?

Menschen, die sich regelmäßig körperlich betätigen, scheinen ein geringeres Risiko für eine Demenz zu haben. Zudem dürfte bei ihnen die Krankheit langsamer fortschreiten. Ob ein regelmäßiges körperliches Belastungsprogramm die Prognose verbessert, wurde jetzt in einer kleinen Studie in Oxford untersucht.

Autor:
Springer Medizin

17.12.2018 | Apoplex | journal club | Ausgabe 12/2018

Multivitamin- und Mineralstoffpräparate bieten keinen kardiovaskulären Schutz

In vielen Ländern mit hohem Einkommen ist der regelmäßige Konsum von Vitaminen und Mineralstoffen extrem verbreitet. Eine Metaanalyse zeigt nun jedoch, dass der Konsum dieser Substanzen weder kardiovaskuläre noch zerebrovaskuläre Ereignisse verhindert.

Autor:
Springer Medizin

17.12.2018 | Morbus Huntington | journal club | Ausgabe 12/2018

Huntington vor dem 20. Lebensjahr: Aggressive Subgruppe erfordert Reklassifikation

Nur etwa 4–10 % aller Patienten mit Morbus Huntington erkranken vor dem 21. Lebensjahr und erfüllen damit die übliche Klassifikation als juvenil erkrankt. Für diese seltene Gruppe gibt es nur sehr wenige größere, systematische Untersuchungen zum Erkrankungsbeginn, der klinischen Präsentation und dem Krankheits-Verlauf.

Autor:
Prof. Dr. med. Carsten Saft

23.11.2018 | Morbus Parkinson | journal club | Ausgabe 11/2018

Lässt das Phagobiom Parkinson entstehen?

Die Beziehung zwischen Darm und Hirn, und hierbei wiederum Veränderungen des Mikrobioms, werden für die Initiierung der retrograden Ausbreitung fehlgefalteten α-Synukleins über den N. vagus in das ZNS verantwortlich gemacht. In diesen Betrachtungen wurde die Bedeutung der Bakteriophagen bisher übersehen.

Autor:
Prof. Dr. med. Dirk Woitalla

23.11.2018 | Apoplex | journal club | Ausgabe 11/2018

Welche Nebenwirkungen treten bei einer längeren Statintherapie auf?

Statine sind Standard bei Patienten mit vaskulären Erkrankungen inklusive koronarer Herzerkrankung, TIA oder ischämischem Insult und peripherer arterieller Verschlusskrankheit. Bekannte unerwünschte Arzneimittelwirkungen sind muskelassoziierte Symptome und Muskelschädigungen. Und darüber hinaus?

Autor:
Springer Medizin

23.11.2018 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 11/2018

Wie groß ist der Unterschied zwischen Fingolimod und Dimethylfumarat?

Fingolimod und Dimethylfumarat (DMF) sind bereits seit mehreren Jahren für die Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose zugelassen. Gibt es im direkten Vergleich einen Wirkungsunterschied zwischen den beiden?

Autor:
Prof. Dr. med. Volker Limmroth

24.10.2018 | Epilepsie | journal club | Ausgabe 10/2018

Wie ist das Risiko für kongenitale Missbildungen unter Topiramat und Co.?

Welche Antiepileptika haben ein erhöhtes Risiko für kongenitale Missbildungen, wenn sie während der Schwangerschaft eingenommen werden? Diese Fragestellung wurde anhand des internationalen EURAP-Registers untersucht. Unsere Kommentatoren meinen: „Eine wichtige Studie für die Beratung von Schwangeren.“

Autor:
Dr. med. Vivien Homberg

24.10.2018 | Apoplex | journal club | Ausgabe 10/2018

Welches Thrombolytikum vor der mechanischen Rekanalisation?

Macht es einen Unterschied, ob die systemische Thrombolyse vor endovaskulärer Thrombektomie bei Patienten mit schweren Schlaganfällen mit Tenecteplase oder mit Alteplase durchgeführt wird?

Autor:
Springer Medizin

29.09.2018 | Epilepsie | Literatur kompakt | Ausgabe 5/2018

Ketogene Ernährungstherapien bei erwachsenen Epilepsie-Patienten

Bei der ketogenen Ernährungstherapie bei Epilepsie handelt es sich um sehr streng reglementierte Ernährungsformen, die einen hohen Grad an Compliance erfordern. Leider bietet die Studienlage zur modifizierten Atkins-Diät bisher noch keine eindeutigen Ergebnisse bei erwachsenen Patienten.

Autor:
Dr. Martin T. Lutz

29.09.2018 | Epilepsie | Literatur kompakt | Ausgabe 5/2018

Woran sterben Menschen mit Epilepsie?

Menschen mit Epilepsie haben im Allgemeinen ein erhöhtes Mortalitätsrisiko. Eine Studie dient der ursachenspezifischen Abschätzung unnatürlicher Mortalitätsrisiken. Insbesondere wird der Einfluss der Medikation untersucht.

Autor:
Dr. Thomas Mayer

29.09.2018 | Epilepsie | Literatur kompakt | Ausgabe 5/2018

Unfallrisiko von Epileptikern unabhängig von der Medikation

Eine Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Epilepsie und Antiepileptika in Bezug auf schwerwiegende Verkehrsunfälle, die eine Notfallversorgung erforderten oder gar zum Tod führten. Dr. med. Thomas Mayer schätzt die Studie für Sie ein.

Autor:
Dr. Thomas Mayer

21.09.2018 | Kopf- und Gesichtsschmerz | journal club | Ausgabe 9/2018

Intravenöses Aminophyllin lindert den Schmerz

Eine chinesische Arbeitsgruppe hat jetzt in einer kontrollierten Studie die potenzielle Wirksamkeit von Aminophyllin beim postpunktionellen Kopfschmerz untersucht.

Autor:
Springer Medizin

21.09.2018 | EKT | journal club | Ausgabe 9/2018

Beeinflusst die EKT das Demenzrisiko?

Eine Elektrokrampftherapie (EKT) gilt als sehr effektive und leitliniengerechte Methode schwere depressive Episoden zu behandeln. Kognitive Nebenwirkungen treten – altersabhängig – häufig auf, gelten aber als vollständig reversibel. Nun wurde untersucht, ob eine EKT das Risiko erhöht, eine Demenz zu entwickeln.

Autor:
Prof. Dr. med. Dipl. Phys. Alexander Sartorius

21.09.2018 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 9/2018

Multiple Sklerose: Wer profitiert von welchem DMT?

2015 hat die American Academy of Neurology (AAN) ein Gremium ins Leben gerufen, welches ein systematisches Review zum Einsatz von krankheitsmodifizierenden MS-Therapeutika durchführen und Leitlinien für deren Einsatz entwickeln sollte. Nun liegt es vor.

Autor:
Dr. med. Simon Faissner

21.09.2018 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 9/2018

Reduziert viel Sonnenlicht das Risiko für eine MS-Erkrankung?

Mehrere Studien haben auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Sonnenlicht, Vitamin-D-Synthese, Vitamin-D-Spiegeln und multipler Sklerose hingewiesen. Nun wurde untersucht, ob eine niedrige UV-Exposition mit einer erhöhten MS-Inzidenz assoziiert ist – eine "aufwendige und schlau gemachte" Studie, meint unser Kommentator.

Autor:
Springer Medizin

30.08.2018 | Herzchirurgie | Journal Club | Ausgabe 5/2018

Schlaganfall nach Koronarintervention signifikant seltener als nach Bypassoperation!

Ein Schlaganfall ist eine der gefürchtetsten Komplikationen nach Koronarintervention oder Bypassoperation. Jetzt hat eine Analyse von mehr als 11.000 Patienten gezeigt, dass Schlaganfälle nach PCI signifikant seltener vorkommen als nach Bypass-OP. 

Autor:
Prof. Dr. H. Eggebrecht

20.08.2018 | Amyotrophe Lateralsklerose | journal club | Ausgabe 7-8/2018

In welchem Stadium der ALS wirkt Riluzol?

Riluzol ist seit den 1990er-Jahren das einzige krankheitsverlangsamende Medikament bei der Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). Die Autoren einer Studie stellten sich nun die Frage, ob dieser Effekt eher in frühen, mittleren oder späten Stadien der ALS auftritt.

Autor:
Prof. Dr. med. Albert C. Ludolph

07.08.2018 | Neonatologie | Literatur kompakt | Ausgabe 4/2018

Neurologische Entwicklung von Frühgeborenen besser abschätzen

Fast jedem Kinderarzt ist die bange Frage von Eltern nach der längerfristigen neurologischen Entwicklung eines Frühgeborenen vertraut. Um die Vorhersage verbessern zu können, kombinierten nun Forscher zwei Verfahren in einer Studie. Mit Erfolg?

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

05.07.2018 | Vorhofseptumdefekt | Arzneimitteltherapie | Ausgabe 9/2018

PFO: Die Suche nach der besten Therapie zur Reduktion des Apoplexrisikos

Bei 40–50 % der kryptogenen Schlaganfälle wird ein persistierendes Foramen ovale diagnostiziert. Das zusätzliche Vorliegen eines Vorhofseptumaneurysmas potenziert das Risiko eines erneuten Schlaganfalls. Profitieren diese Patienten von einer Intervention mehr als von der Arzneitherapie?

Autoren:
PD Dr. C. Liebetrau, C. W. Hamm

25.06.2018 | Direkte Antikoagulanzien | FORTBILDUNG | Ausgabe 12/2018

Schulungen verhindern Schlaganfälle!

Für ältere Patienten mit Vorhofflimmern ist die orale Antikoagulation nachweislich lebensrettend. Trotzdem brechen viele sie binnen eines Jahres ab. Dies lässt sich durch gezielte Schulungen verhindern.

Autor:
Prof. Dr. med. H. -C. Diener

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2012 | Buch

Neurologie Fragen und Antworten

Über 1000 Fakten für die Facharztprüfung

Richtig oder falsch? Testen Sie Ihr Wissen systematisch anhand von Fragen nach dem Multiple-Choice-Prinzip. Themen sind u. a. neuromuskuläre Erkrankungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Epilepsien, zerebrovaskuläre Erkrankungen, entzündliche Erkrankungen und Bewegungsstörungen.

Autoren:
Prof. Dr. Peter Berlit, Dr. med. Markus Krämer, Dr. med. Ralph Weber

2015 | Buch

Nervenkompressionssyndrome

Die Diagnostik und Behandlung von Nervenkompressionssyndromen ist eine interdisziplinäre Aufgabe, an der Neurologen, Neuroradiologen und Operateure unterschiedlicher Fachrichtungen mitwirken. Häufige und seltene Formen sind gleichermaßen in diesem Buch beschrieben.

Herausgeber:
Hans Assmus, Gregor Antoniadis
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