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Neurologie

Kommentierte Studien

20.08.2018 | Amyotrophe Lateralsklerose | journal club | Ausgabe 7-8/2018

In welchem Stadium der ALS wirkt Riluzol?

Riluzol ist seit den 1990er-Jahren das einzige krankheitsverlangsamende Medikament bei der Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). Die Autoren einer Studie stellten sich nun die Frage, ob dieser Effekt eher in frühen, mittleren oder späten Stadien der ALS auftritt.

Autor:
Prof. Dr. med. Albert C. Ludolph

07.08.2018 | Neonatologie | Literatur kompakt | Ausgabe 4/2018

Neurologische Entwicklung von Frühgeborenen besser abschätzen

Fast jedem Kinderarzt ist die bange Frage von Eltern nach der längerfristigen neurologischen Entwicklung eines Frühgeborenen vertraut. Um die Vorhersage verbessern zu können, kombinierten nun Forscher zwei Verfahren in einer Studie. Mit Erfolg?

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

25.06.2018 | Direkte Antikoagulanzien | FORTBILDUNG | Ausgabe 12/2018

Schulungen verhindern Schlaganfälle!

Für ältere Patienten mit Vorhofflimmern ist die orale Antikoagulation nachweislich lebensrettend. Trotzdem brechen viele sie binnen eines Jahres ab. Dies lässt sich durch gezielte Schulungen verhindern.

Autor:
Prof. Dr. med. H. -C. Diener

20.06.2018 | Sepsis | journal club | Ausgabe 6/2018

Kombinierte Steroidtherapie im septischen Schock?

Als Folge der Infektionsabwehrreaktion des Körpers kommt es im septischen Schock zu einer Fehlregulation auf zirkulatorischer und zellulärer Ebene, die wesentlich zur hohen Letalität beiträgt. Nun wurde untersucht, ob sich diese mithilfe einer kombinierten Hydrokortison- und Fludrokortisontherapie reduzieren lässt.

Autor:
Prof. Dr. med. Andreas Meisel

20.06.2018 | Nacken- und Rückenschmerz | journal club | Ausgabe 6/2018

Opioide zur Schmerzlinderung nicht wirksamer als Nichtopioide

In der Schmerztherapie von Patienten mit chronischen Rückenschmerzen oder chronischen Schmerzen im Rahmen einer Hüft- und Kniegelenksarthrose war es Zeit für eine Vergleichsstudie. Die Hypothese war, dass Opioide besser wirksam sind als Nichtopioide. Heraus kam aber: Sie sind es nicht.

Autor:
Springer Medizin

20.06.2018 | Morbus Alzheimer | journal club | Ausgabe 6/2018

Verzögern SSRI den Übergang in die manifeste Alzheimer-Erkrankung?

Depressive Erkrankungen sind mit einem erhöhten Risiko für eine Alzheimer-Demenz assoziiert. Eine Studie untersuchte, ob eine längerfristige Behandlung mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) den Übergang von einer leichten kognitiven Störung in eine manifeste Demenz vom Alzheimer-Typ beeinflusst.

Autor:
Prof. Dr. med. Andreas Broocks

20.06.2018 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 6/2018

Gute Ernährungsqualität kann die Ausprägung von MS-Krankheitssymptomen reduzieren

Die Ernährung bei Multipler Sklerose ist ein kontrovers diskutiertes Thema. Nun bekräftigt eine aktuelle Arbeit den Zusammenhang zwischen Ernährung und MS. Eine spezifische Ernährungsempfehlung kann aus bisherigen Studien aber nicht abgeleitet werden, meinen unsere Kommentatoren.

Autoren:
Dr. med. Refik Pul (li.), Prof. Dr. med. Christoph Kleinschnitz

20.06.2018 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 6/2018

Geringere Abbruchquote unter Rituximab bei schubförmiger MS?

Rituximab ist in Schweden längst zu einem Standardmedikament bei der Behandlung der multiplen Sklerose (MS) geworden. Dort wurden nun in einer retrospektiven Kohortenstudie die Wirksamkeit und Abbruchrate unter den verschiedenen Immuntherapeutika in der Behandlung der schubförmigen MS untersucht.

Autor:
Springer Medizin

11.06.2018 | Das Frühgeborene | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Ausstreichen der Nabelschnur fördert Sprachentwicklung

Ausmelken der Nabelschnur versus lediglich verzögerte Nabelschnurdurchtrennung: Eine Studie untersuchte den langfristigen Einfluss beider Methoden auf den neurologischen Entwicklungsstand von Frühgeborenen im Alter von 2 Jahren – und erzielte ein überraschendes Ergebnis.

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

28.05.2018 | Akutes Koronarsyndrom | Klinische Studien | Ausgabe 7/2018

Thrombozytenaggregationshemmer und Protonenpumpenhemmer: günstige Kombi oder nicht?

Nach ischämischen vaskulären Ereignissen erhalten die Patienten häufig eine Therapie mit Thrombozytenaggregationshemmern. Diese geht mit einem erhöhten gastrointestinalen Blutungsrisiko einher. PPI können dieses Risiko reduzieren, können aber bei längerer Gabe beträchtliche Nebenwirkungen haben.

Autoren:
Prof. Dr. W. Fischbach, S. Nitschmann

15.05.2018 | Glioblastom | journal club | Ausgabe 5/2018

TTFields plus Temozolomid: Der neue Standard für Hirntumorpatienten?

Bei Patienten mit neu diagnostiziertem Glioblastom wurde untersucht, ob nach Radiochemotherapie eine zusätzlich zur Erhaltungstherapie mit Temozolomid durchgeführte Behandlung mit elektrischen Wechselfeldern (Tumor Treating Fields, TTFields) das progressionsfreie Überleben und das Gesamtüberleben verlängert.

Autor:
Prof. Dr. med. Martin Glas

02.05.2018 | Morbus Alzheimer | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 8/2018

Nahrungsergänzung bremst Alzheimer nicht

In einer auf zwei Jahre angelegten Studie konnte ein Mix diverser Nahrungsergänzungsstoffe das Fortschreiten der Alzheimer-Demenz nicht aufhalten. Trotzdem gibt es eine Lektion für den Praxisalltag.

Autor:
Prof. Dr. med. H. -C. Diener

18.04.2018 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 4/2018

Wie hilfreich ist die europäische Leitlinie zur pharmakologischen MS-Therapie?

Die vielen, teilweise sehr spezifischen Therapiemöglichkeiten bei der multiplen Sklerose und die komplexen Risikostratifizierungsalgorithmen zur Vermeidung von schwerwiegenden Nebenwirkungen durchblicken heute fast nur noch Experten. ECTRIMS und EAN haben daher gemeinsame therapeutische Empfehlungen erstellt.

Autor:
Springer Medizin

18.04.2018 | Apoplex | journal club | Ausgabe 4/2018

Neue Schlaganfall-Leitlinien der US-amerikanischen Fachgesellschaften

Die American Heart Association (AHA) und die American Stroke Association (ASA) haben zuletzt 2013 Leitlinien zur frühen Behandlung von Patienten mit akuten ischämischen Schlaganfällen publiziert. Angesichts der neuen Daten zur Thrombektomie wurden diese Leitlinien jetzt aktualisiert.

Autor:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

18.04.2018 | Magnetresonanztomographie | journal club | Ausgabe 4/2018

Ist eine MRT bei Patienten mit Herzschrittmachersystemen sicher?

Implantierte konventionelle Herzschrittmachersysteme gelten aktuell als eine relative Kontraindikation für die Durchführung einer MRT-Untersuchung. Nun wurde ihre Sicherheit bei Patienten mit konventionellen Herzschrittmachersystemen und implantierbaren Kardioverter-Defibrillator-Systemen evaluiert.

Autor:
Prof. Dr. med. Thomas Schlosser

18.04.2018 | Schwindel | journal club | Ausgabe 4/2018

Oxcarbazepin gegen Drehschwindelattacken?

Bei der vestibulären Paroxysmie treten für Sekunden oder Sekundenbruchteile Drehschwindelattacken auf – entweder spontan oder durch Kopfbewegungen provoziert. In Analogie zur Trigeminusneuralgie wird ein mikrovaskuläres Kompressionssyndrom des VIII. Hirnnerven vermutet. Wirkt dagegen Oxcarbazepin?

Autor:
Springer Medizin

11.04.2018 | Vorhofseptumdefekt | Journal Club | Ausgabe 3/2018

Persistierendes Foramen ovale und Operation – Schlaganfall vorprogrammiert?

Schlaganfälle sind eine nicht seltene Komplikation bei chirurgischen Eingriffen in Allgemeinnarkose. Jetzt wurden die Auswirkungen einer Operation auf das Schlaganfallrisiko bei präoperativ diagnostiziertem persistierenden Foramen ovale (PFO) genauer untersucht.

Autor:
A. Pannu

27.03.2018 | Migräne | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2018

Höheres Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko durch Migräne

Eine Beobachtungsstudie zeigte eine positive Assoziation von Migräne mit dem Auftreten eines Herzinfarkts, Schlaganfalls, Thrombosen und Arrythmien. Sollten nun Patienten mit Migräne Gerinnungshemmer einnehmen?

Autor:
Prof. Dr. Dr. Stefan Evers

27.03.2018 | Apoplex | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2018

Doch PFO-Verschluss beim kryptogenen Schlaganfall?

Die Frage, ob ein offenes Foramen ovale (PFO) beim Schlaganfall verschlossen werden soll, ist so alt wie die Erkenntnis, dass ein PFO insgesamt bei Patienten mit Schlaganfall häufiger vorliegt. Nun sind in einer Ausgabe des New England Journal of Medicine gleich drei Studien zu diesem Thema erschienen.

Autor:
Prof. Dr. Dr. Stefan Evers

27.03.2018 | Apoplex | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2018

NOAK-Antagonist Idarucizumab in der klinischen Praxis

Mit Idarucizumab steht jetzt ein Antagonist gegen Dabigatran zur Verfügung. In einer Fallsammlung wurde die Anwendung von Idarucizumab bei Patienten beschrieben, die unter einer Therapie mit Dabigatran einen ischämischem Gehirninfarkt oder eine intrakranielle Blutung erlitten.

Autor:
Prof. Dr. Dr. Stefan Evers

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Autoren:
Prof. Dr. Peter Berlit, Dr. med. Markus Krämer, Dr. med. Ralph Weber

2015 | Buch

Nervenkompressionssyndrome

Die Diagnostik und Behandlung von Nervenkompressionssyndromen ist eine interdisziplinäre Aufgabe, an der Neurologen, Neuroradiologen und Operateure unterschiedlicher Fachrichtungen mitwirken. Häufige und seltene Formen sind gleichermaßen in diesem Buch beschrieben.

Herausgeber:
Hans Assmus, Gregor Antoniadis
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