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Neurologie

Kommentierte Studien

28.01.2020 | Epilepsie | Journal club | Ausgabe 1/2020

Epilepsietherapie in der Schwangerschaft: Das Umdenken hat sich ausgezahlt

Das Wissen über teratogene Effekte von Antiepileptika hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert – und dieses Wissen kommt wohl auch in der Praxis an. Aber es geht noch besser, wie Prof. Steinhoff im Kommentar zur Studie anmerkt.

Autor:
Prof. Dr. med. Bernhard J. Steinhoff

07.01.2020 | Apoplex | Im Fokus | Ausgabe 1/2020

Reha nach Schlaganfall: „Entspannung besser als Laufbandtraining?“

Ein Kommentar der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation e. V.

Die Ergebnisse der „PHYS-Stroke“-Studie waren unerwartet: ein aerobes Gangtraining verbessert nicht die Gehgeschwindigkeit der Patienten im Vergleich zu einem Entspannungstraining in der Frühphase nach Schlaganfall. Doch was bedeutet dies nun für die klinische Praxis?

Autoren:
C. Dettmers, C. Dohle, T. Mokrusch, K. Müller, Prof. Dr. T. Platz, M. Sailer, W. Schupp, C. Wallesch, J. Wissel

13.12.2019 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 12/2019

Impfen und Multiple Sklerose: Entwarnung!

Impfen wird als Risikofaktor für die Entwicklung von MS und das Auftreten von Schüben diskutiert. Fallberichte und kleinere Studien zum Zusammenhang mit Impfungen kamen bisher zu widersprüchlichen Ergebnissen. Eine große Kohortenstudie liefert nun belastbare Daten.

Autor:
Prof. Dr. med. Til Menge

07.12.2019 | Apoplex | Literatur kompakt | Ausgabe 6/2019

Überraschend viele Hirninfarkte bei Patienten mit unspezifischen TIA-Symptomen

Die Ergebnisse der kanadischen DOUBT-Studie zeigen, dass Patienten mit kurzen und unspezifischen Symptomen wie Sensibilitäts- oder Wortfindungsstörungen erstaunlich häufig in der Kernspintomografie Zeichen eines ischämischen Hirninfarkts aufweisen.

Autor:
Dr. med. Frank Stachulski

01.10.2019 | Schmerzen an der Wirbelsäule | Journal Club | Ausgabe 4/2019

Hilft Ohrakupunktur bei chronischem Rückenschmerz?

Rückenschmerz ist weltweit eines der Hauptgesundheitsprobleme. In Deutschland haben im Laufe eines Jahres etwa 70 % der Erwachsenen mindestens eine Rückenschmerzepisode, 62 % der Betroffenen sind auch nach einem Jahr noch nicht wieder schmerzfrei. Inwieweit kann hier Ohrakupunktur helfen?

Autor:
Dr. Petra Klose

22.09.2019 | Demenz | journal club | Ausgabe 9/2019

Mangelnde körperliche Aktivität gefährdet Herz und Hirn

Die Studie im British Medical Journal hat große Aufmerksamkeit in der Presse gefunden. Leider haben die meisten Journalisten nur die eine Hälfte der Studie zitiert. Betrachtet man die Studie genauer, dann sieht man, dass es einen Einfluss der Beobachtungsdauer auf die Studienergebnisse gibt.

Autor:
Springer Medizin

20.08.2019 | Arteriosklerose | Klinische Studien | Ausgabe 10/2019

Optimale Blutdruckeinstellung bei Patienten mit akutem ischämischem Schlaganfall

ENCHANTED-Studie

Was ist der Effekt einer aggressiven Blutdrucksenkung gegenüber einer Standardtherapie bei Patienten mit akutem ischämischem Insult, die eine systemische Thrombolyse erhalten? Lesen Sie hier was die ENCHANTED-Studie ergeben hat und den Kommentar von Prof. Diener zur Studienlage.

Autoren:
Prof. Dr. H.-C. Diener, S. Nitschmann

15.08.2019 | Kopf- und Gesichtsschmerz | journal club | Ausgabe 7-8/2019

Chronischen Kopfschmerz mit Antikörpern mindern

Ist Erenumab bei Patienten mit einer chronischen Migräne und einem Übergebrauch von Schmerz- oder Migränemitteln wirksamer als Placebo?

Autor:
Springer Medizin

15.08.2019 | Apoplex | journal club | Ausgabe 7-8/2019

Prädiktor für intrakranielle Blutungen

Welche Rolle spielt der Nachweis von Mikroblutungen in der Kernspintomografie für das Risiko erneuter Schlaganfälle und zerebraler Blutungen nach ischämischem Insult und transitorischer ischämischer Attacke?

Autor:
Springer Medizin

05.08.2019 | Gastrointestinale Blutung | journal club | Ausgabe 4/2019

Risiko gastrointestinaler Blutungen unter oraler Antikoagulation

Standardtherapie zur Schlaganfallvorbeugung bei Vorhofflimmern ist eine orale Antikoagulation. Unterschiedet sich das Risiko gastrointestinaler Blutungen bei verschiedenen nicht Vitamin-K-abhängigen oralen Antikoagulanzien (NOAK) und können PPI das Risiko unter einer NOAK-Therapie reduzieren?

Autor:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

11.07.2019 | Arzneimitteltherapie bei Älteren | Cochrane Corner Geriatrie | Ausgabe 5/2019

Medikamentöse Interventionen gegen Apathie bei Alzheimer

Trotz der hohen Prävalenz von Apathie bei Alzheimer und ihren schädlichen Auswirkungen gibt es momentan keine gesicherten Therapien, um dieses Symptom zu behandeln. Kürzlich wurden einige medikamentöse Therapien als mögliche Behandlungen gegen Apathie bei Alzheimer untersucht.

Autoren:
Miriam Heupel-Reuter, Stefan Klöppel, Jürgen M. Bauer, PhD MSc Dr. Sebastian Voigt-Radloff

13.06.2019 | Gastrointestinale Blutung | journal club | Ausgabe 6/2019

Risiko gastrointestinaler Blutungen unter oraler Antikoagulation

Gibt es Unterschiede im Risiko gastrointestinaler Blutungen bei verschiedenen nicht Vitamin-K-abhängigen oralen Antikoagulanzien und können Protonenpumpenhemmer das Risiko oberer gastrointestinaler Blutungen unter einer NOAK-Therapie reduzieren?

Autor:
Prof. Dr. Hans-Christoph Diener

13.06.2019 | Narkolepsie und affektiver Tonusverlust | journal club | Ausgabe 6/2019

Narkolepsie: Neue Therapie auch für andere Störungen geeignet

Narkolepsie ist eine Orphan Disease. Neue Medikamente werden teils nur spärlich entwickelt, weshalb neue therapeutische Optionen sehr erfreulich sind. Die Substanz Solriamfetol könnte eine wichtige Ergänzung gegen das belastende Symptom der Tagesschläfrigkeit sein, so Studienkommentator Jan Rémi.

Autor:
PD Dr. med. Jan Rémi

05.06.2019 | Erkrankungen des Nervensystems bei Kindern | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2019

MS-Therapien im Kindesalter: Behandeln wir kleine Erwachsene?

Die erste randomisierte doppelblinde Therapiestudie an pädiatrischen Patienten mit schubförmiger MS zeigt eine überlegene Wirksamkeit von Fingolimod gegenüber Interferon-β1a und einige, möglicherweise altersspezifische, Besonderheiten.

Autoren:
Dr. Axel Haarmann, Dr. Mathias Buttmann

05.06.2019 | Multiple Sklerose | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2019

Ist eine Multiple Sklerose zu schnell diagnostiziert?

Bei Symptomen, die vom üblichen Muster abweichen, lohnt es sich, an das Vorliegen einer MOG-IgG-positiven Enzephalomyelitis zu denken und nach MOG-IgG Antikörpern zu suchen.

Autoren:
Dr. Axel Haarmann, Dr. Mathias Buttmann

19.05.2019 | Apoplex | journal club | Ausgabe 5/2019

Wie gut werden Schlaganfallpatienten in Deutschland versorgt?

Anhand von administrativen Daten wurde die Versorgungslage von Schlaganfallpatienten in Deutschland analysiert. Wichtiger Untersuchungsparameter war die Anzahl der durchgeführten mechanischen Thrombektomien, die in einigen Fällen als der alleinigen Thrombolyse überlegen gelten.

Autor:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

19.05.2019 | Morbus Parkinson | journal club | Ausgabe 5/2019

Altbekannte Idee, neuer Ansatz: Neurotropher Faktor bei Parkinson

Neurotrophe Faktoren sollen zu einem Überleben der dopaminergen Nervenzellen führen. Eine aktuelle Studie zeigt wiederum keine Verbesserung der Motorik. "Es gibt überzeugendere Optionen, die geprüft werden sollten", kommentiert Prof. Reichmann.

Autor:
Prof. Dr. med. Heinz Reichmann

19.05.2019 | Status epilepticus | journal club | Ausgabe 5/2019

Status epilepticus: Diese Faktoren entscheiden über den Therapieerfolg

Obwohl der Status epilepticus eine häufige und vital bedrohliche neurologische Notfallsituation darstellt, gibt es erstaunlich wenig Daten zu den Behandlungsstrategien und -erfolgen in der klinischen Praxis. Die hier kommentierte Studie untersucht therapierelevante Faktoren.

Autor:
Prof. Dr. med. Bernhard J. Steinhoff

15.05.2019 | Nasopharynxkarzinom | journal club | Ausgabe 5/2019

Radiogene Hirnnekrose: Vorteile durch Bevacizumab-Monotherapie?

Die Hirnnekrose nach Radiotherapie ist eine schwerwiegende Komplikation, die in einer Studie mit einer Bevacizumab-Monotherapie anstatt Kortikosteroiden behandelt wurde. „Vor einer routinemäßigen klinischen Anwendung sind jedoch eine Reihe an Aspekten zu bedenken“.

Autoren:
Dr. Cedric Oliver Carl, Marvin Henze

05.05.2019 | Polyneuropathie | Die Verbände informieren | Ausgabe 5/2019

Hereditärer Transthyretin-Amyloidose: erstmals wirkt Antisense-Therapie

Auch für niedergelassene Neurologen wissenswert: Das RNA-Therapeutikum Patisiran hat im Rahmen einer Phase-III-Studie positive Ergebnisse bei der Behandlung der seltenen, progredienten und tödlich verlaufenden neurodegenerativen Erbkrankheit hereditäre Transthyretin-Amyloidose erzielt.

Autor:
Prof. Dr. med. Markus Weih

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2012 | Buch

Neurologie Fragen und Antworten

Über 1000 Fakten für die Facharztprüfung

Richtig oder falsch? Testen Sie Ihr Wissen systematisch anhand von Fragen nach dem Multiple-Choice-Prinzip. Themen sind u. a. neuromuskuläre Erkrankungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Epilepsien, zerebrovaskuläre Erkrankungen, entzündliche Erkrankungen und Bewegungsstörungen.

Autoren:
Prof. Dr. Peter Berlit, Dr. med. Markus Krämer, Dr. med. Ralph Weber

2015 | Buch

Nervenkompressionssyndrome

Die Diagnostik und Behandlung von Nervenkompressionssyndromen ist eine interdisziplinäre Aufgabe, an der Neurologen, Neuroradiologen und Operateure unterschiedlicher Fachrichtungen mitwirken. Häufige und seltene Formen sind gleichermaßen in diesem Buch beschrieben.

Herausgeber:
Hans Assmus, Gregor Antoniadis

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