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ENTWICKLUNG ARZTBERUF Immer mehr angestellte Ärzte in immer weniger Praxen

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Auszug

Nach der Statistik der KBV nahm von 2007 bis 2017 die Anzahl der Einzel- und Gemeinschaftspraxen in Deutschland von 92.213 auf 79.049 ab. Es wird also an weniger Standorten ambulante Medizin angeboten. Vor allem im ländlichen Raum verringert sich die Praxisdichte. Auch die hausärztlichen Niederlassungen gingen in den letzten zehn Jahren um 8 % zurück. Ebenfalls von 2007 bis 2017 aber stieg die Anzahl angestellter Ärzte in diesen Praxen von 5.623 auf 31.477. Das bedeutet, dass mittlerweile in 40 % der Praxen ein angestellter Arzt beschäftigt wird. Außerdem sind immer mehr Ärztinnen im ambulanten Bereich tätig beziehungsweise es nehmen Teilzeitbeschäftigungen zu. Die KBV folgert daraus, dass die insgesamt in Deutschland zur Verfügung stehende ambulante Arztzeit pro Jahr immer weiter sinkt. Außerdem führen bürokratische Tätigkeiten zu einer Einschränkung des Zeitkontingentes, das Patienten zur Verfügung stehen sollte. …
Titel
ENTWICKLUNG ARZTBERUF
Immer mehr angestellte Ärzte in immer weniger Praxen
Verfasst von
Springer Medizin
Publikationsdatum
06.05.2019
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
NeuroTransmitter / Ausgabe 5/2019
Print ISSN: 1436-123X
Elektronische ISSN: 2196-6397
DOI
https://doi.org/10.1007/s15016-019-6737-1

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Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Senior mit Parkinson hält den Löffel mit zwei Händen/© MarianVejcik / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Störung der Lidhebung bei Myasthenia gravis/© Alessandro Grandini / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ältere Person sortiert Medikamente/© Przemek Klos / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)