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16.12.2020 | Neurologische Diagnostik | CME Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 1/2021

DGNeurologie 1/2021

Synkopen – häufige und seltene Ursachen

Zeitschrift:
DGNeurologie > Ausgabe 1/2021
Autoren:
Prof. Dr. rer. nat., Dipl.-Psych. R. R. Diehl, A. Diehl
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

D. Berg, Kiel
M. Krämer, Essen
H.C. Lehmann, Köln

Zusammenfassung

Unklare kurze Ohnmachten sollten bis zur Klärung der Ursache als TLOC („transient loss of consciousness“) bezeichnet werden. Nur TLOC durch plötzlichen Hirnperfusionsabfall werden als Synkopen bezeichnet. Entscheidende diagnostische Hinweise liefern die gezielte Exploration der verschiedenen Phasen im Ohnmachtsablauf sowie kliniknahe Methoden wie die Bestimmung von Blutdruck/Puls im Liegen und Stehen (aktiver Stehtest) und Elektrokardiographie. Am häufigsten sind die vasovagalen Synkopen, die bei jüngeren Menschen überwiegen und zumeist harmlos ablaufen. Die neurogene orthostatische Hypotension ist Ursache für Synkopen, die kurz nach dem Hinstellen auftreten. Sie dominiert bei älteren Personen und entsteht oft durch eine Dysautonomie im Rahmen einer neurologischen Grunderkrankung wie einem Parkinson-Syndrom oder einer autonomen Neuropathie. Bei seltenen vasovagalen Synkopenauslösern wie Schlucken oder Husten sollte nach internistischen Grunderkrankungen gefahndet werden.

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