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Neurologische Erkrankungen

Kommentierte Studienreferate

02.05.2018 | Morbus Alzheimer | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 8/2018

Nahrungsergänzung bremst Alzheimer nicht

In einer auf zwei Jahre angelegten Studie konnte ein Mix diverser Nahrungsergänzungsstoffe das Fortschreiten der Alzheimer-Demenz nicht aufhalten. Trotzdem gibt es eine Lektion für den Praxisalltag.

Autor:
Prof. Dr. med. H. -C. Diener

16.03.2018 | Morbus Parkinson | journal club | Ausgabe 3/2018

Koffein als neuer Biomarker zum Nachweis von Parkinson

Es gibt Hinweise, dass hoher Koffeingenuss bei Männern das Risiko für Parkinson reduziert. Bisher wurden aber keine Koffeinspiegel oder Spiegel der wesentlichen Koffeinmetaboliten im Serum von Parkinson-Patienten untersucht. Hier sahen die Autoren einer Studie eine Chance.

Autor:
Prof. Dr. med. Heinz Reichmann

22.02.2018 | Morbus Alzheimer | journal club | Ausgabe 2/2018

Methylphenidat gegen Apathie bei leichtem Alzheimer?

Apathie, als tiefgreifender Motivationsverlust, ist die häufigste Verhaltensstörung bei der Alzheimer-Krankheit. Sie ist mit einer höheren Sterblichkeit verbunden und hat auch für das Pflegepersonal schwere Konsequenzen. Eine Studie untersuchte den Einfluss von Methylphenidat.

Autor:
Prof. Dr. med. Markus Weih

11.12.2017 | Lipidstoffwechselstörungen | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 21-22/2017

Kognition leidet nicht unter LDL-C-Senkung

Kleine Studien führten zu der Vermutung, dass sehr niedrige LDL-Cholesterin-Werte zu kognitiven Störungen führen könnten. Eine erste größere Studie konnte diesen Verdacht nicht erhärten.

Autor:
Prof. Dr. med. H. -C. Diener

25.09.2017 | Apoplex | journal club | Ausgabe 9/2017

Ticagrelor schützt wirksamer vor einem erneuten Schlaganfall als ASS

Ist in der frühen Sekundärprävention bei Patienten mit TIA oder ischämischem Insult arteriosklerotischer Genese Ticagrelor wirksamer als Acetylsalicylsäure? Das Ergebnis einer entsprechenden Studie: Ticagrelor schützt wirksamer. Unser Kommentator hält den absoluten Nutzen dennoch nicht für sehr hoch.

Autor:
Springer Medizin

01.09.2017 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 7-8/2017

Begünstigt Luftverschmutzung die Entstehung von Parkinson, MS und Co.?

Neue Erkenntnisse deuten auf einen Zusammenhang zwischen erhöhter Feinstaubbelastung durch verkehrsnahe Wohnorte und kognitiver Beeinträchtigung hin. Besteht ein Zusammenhang zwischen der Entstehung von Demenz, Parkinson und Multipler Sklerose mit der Wohnortnähe zu viel befahrenen Straßen?

Autor:
Prof. Dr. med. Richard Dodel

22.05.2017 | Migräne | journal club | Ausgabe 5/2017

Erhöht Migräne das Risiko für einen perioperativen ischämischen Schlaganfall?

Bis zu 20 % aller Menschen in Europa und Nordamerika leiden unter Migräne. Bekanntlich geht insbesondere die Migräne mit Aura bei Frauen mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko einher. Bisher war nicht untersucht worden, ob das Risiko perioperativer Schlaganfälle bei Migräne-Patienten erhöht ist.

Autor:
Springer Medizin

08.05.2017 | Stoffwechselerkrankungen | Medizin aktuell | Ausgabe 3/2017

Schmerztherapie bei neurodegenerativ erkrankten Kindern

Neben Krebs- und Muskelerkrankungen stellen vor allem unheilbare Stoffwechselerkrankungen wie Mukopolysaccharidosen und schwere neurologische Erkrankungen mit Mehrfachbehinderung eine Herausforderungen für Schmerztherapeuten dar. Tipps um diese zu meistern, bekommen Sie hier.

Autor:
Dr. Andreas Häckel

03.05.2017 | Migräne | Literatur kompakt | Ausgabe 5/2017

Hilft grünes Licht bei Migräne?

Während einer Migräneattacke kommt es oft zu Photophobie, die Kopfschmerzen verstärken kann. Eine Studie konnte belegen, dass weißes, blaues, oranges und rotes Licht intensitätsabhängig Kopfschmerzen verstärken kann. Was aber ist mit grünem Licht?

Autor:
Prof. Dr. Dr. Stefan Evers

07.03.2017 | Morbus Parkinson | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2017

Pro- und Präbiotika bei Parkinson-assoziierter Obstipation

Obstipation tritt als nicht motorisches Symptom bei 80 – 90 % der Parkinson-Patienten auf. Eine aktuelle Studie hat untersucht, ob hier für eine Behandlung der Obstipation mit Probiotika/Ballaststoffen eine Behandlungsempfehlung gegeben werden kann. Es kann.

Autor:
Prof. Dr. med. Stephan Klebe

07.02.2017 | Demenz | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 2/2017

Keine kardiovaskuläre Demenzprävention?

Kann die Entwicklung einer Demenz durch eine ambulante Kontrolle und Korrektur multipler kardiovaskulärer Risikofaktoren verhindert werden? Eine große prospektive Studie gibt Anlass zur Skepsis.

Autor:
Prof. Dr. med. M. Weih

24.01.2017 | Apoplex | journal club | Ausgabe 1/2017

Weniger Schlaganfälle in den letzten Jahren

Hatten Patienten eine TIA oder einen leichten Schlaganfall erlitten, so schätzten Studien zwischen 1997 und 2003 ihr Risiko für einen Schlaganfall oder ein akutes Koronarsyndrom auf 12-20 %. Damals gab es jedoch viele Therapien nicht. Inzwischen hat sich die Prognose für diese Patienten verbessert.

Autor:
Springer Medizin

24.01.2017 | Migräne | journal club | Ausgabe 1/2017

Migräne erhöht das kardiovaskuläre Risiko

Die Häufigkeit von Migräneattacken nimmt mit dem Alter ab. Dennoch besteht insbesondere bei Frauen, die unter einer Migräne mit Aura leiden, ein leicht erhöhtes Risiko für ischämische Insulte und zerebrale Blutungen. Für andere kardiovaskulären Erkrankungen ist die Datenlage schwächer.

Autor:
Springer Medizin

22.10.2016 | Morbus Parkinson | journal club | Ausgabe 10/2016

Physio- und Ergotherapie können bei Parkinson die Lebensqualität nicht verbessern

Physio- und Ergotherapie sollen bei Parkinson-Patienten die Lebensqualität nicht verbessern – so das Ergebnis einer stark kritisierten Studie. In einem Kommentar erklärt Prof. Günther Deuschl, warum sie seine Indikationsstellung nicht beeinflussen wird.

Autor:
Prof. Dr. Dr. h.c. Günther Deuschl

22.10.2016 | Epilepsie | journal club | Ausgabe 10/2016

Deutlich verbesserte Therapieadhärenz

Über die Therapieadhärenz in der Epileptologie liegen bisher nur aus wenigen großen Kollektiven Daten vor. In dieser Arbeit wurde die Therapieadhärenz mithilfe einer retrospektiven Datenbankauswertung von Praxiscomputern in Deutschland untersucht.

Autor:
Prof. Dr. med. Bernhard J. Steinhoff

22.10.2016 | Migräne | journal club | Ausgabe 10/2016

Erhöht eine Migräne mit Aura das Risiko für klinisch stumme Hirninfarkte?

Vor einigen Jahren zeigte eine Studie, dass Patienten, die eine Migräne mit Aura haben, ein erhöhtes Risiko für klinisch stumme Hirninfarkte und vermehrte White matter lesions haben. Dieses Ergebnis konnte allerdings nicht repliziert werden. Nun wurde diese Fragestellung nochmals untersucht.

Autor:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

22.10.2016 | Migräne | journal club | Ausgabe 10/2016

Welche Farben beeinflussen die Kopfschmerzen?

Nahezu alle Migräne-Patienten sind während einer akuten Attacke stärker lichtempfindlich. Üblicherweise wird das einer verstärkten Empfindlichkeit des visuellen Kortex zugeschrieben. Nun wurde untersucht, ob bestimmte Farben die Symptome einer Migräneattacke verstärken oder abschwächen können.

Autor:
Springer Medizin

24.05.2016 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 5/2016

Ahnung bewahrheitet sich: BMI beeinflusst die Interferon-Wirkung bei MS

Interferone zur Therapie der Multiplen Sklerose sind seit mehr als 20 Jahren zugelassen. Und nun wissen wir, was wir immer geahnt haben: Auch ihre Wirkung ist gewichtsabhängig. Doch alle MS-Patienten werden mit den gleichen Dosierungen behandelt – ohne gewichts- oder BMI-adaptierte Anpassung.

Autor:
Prof. Dr. med. Volker Limmroth

Video-Beitrag

  • 19.06.2018 | DGIM 2018 | Video-Artikel | Onlineartikel

    Harnwegsinfekte

    Phytoterhapeutika bei unkomplizierten HWI

    Harnwegsinfektionen gehören zu den häufigsten bakteriellen Entzündungen in der ärztlichen Praxis. Welche Optionen die Naturheilkunde den Betroffenen bietet, wann der Zeitpunkt für Antibiotika gekommen ist und wie man HWI vorbeugen kann, fasst Prof. Dr. Karin Kraft im Video-Interview zusammen.

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