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24.01.2019 | Neuropathischer Schmerz | CME Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 2/2019

DGNeurologie 2/2019

Pharmakologische Therapie chronischer neuropathischer Schmerzen

Zeitschrift:
DGNeurologie > Ausgabe 2/2019
Autoren:
J. Otto, J. Forstenpointner, PD Dr. A. Binder, Prof. Dr. R. Baron
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Redaktion

D. Berg, Kiel
M. Krämer, Essen
H. C. Lehmann, Köln

Zusammenfassung

Chronische neuropathische Schmerzen haben in der allgemeinen Bevölkerung eine Prävalenz von 6,9–10 %. Die aktuellen Therapieempfehlungen werden auf Basis einer Literaturrecherche dargestellt. Bei chronischen neuropathischen Schmerzen ist eine Behandlung mit Koanalgetika, Antikonvulsiva, Antidepressiva oder topischen Pharmazeutika indiziert, da mit Nichtopioidanalgetika in der Regel keine suffiziente Kontrolle erzielt wird. Unter bestimmten Bedingungen kann der Einsatz von Opioiden gerechtfertigt sein. In den untersuchten Metaanalysen werden trizyklische Antidepressiva, selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer und Antikonvulsiva vom Kalziumkanaltyp als Mittel der ersten Wahl empfohlen. Topische Therapeutika werden nur bei peripheren neuropathischen Schmerzen eingesetzt. Zurzeit erfolgt die Auswahl der Medikation unabhängig von der Schmerzätiologie. In der Therapieplanung müssen Komorbiditäten, Komedikationen, mögliche Nebenwirkungen und Patientenalter berücksichtig werden.

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