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Der Schmerz

Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie und neuropathischer Schmerz

Erschienen in:

Zusammenfassung

Chemotherapie ist in der medialen Wahrnehmung vor allem mit Übelkeit, Erbrechen und Haarausfall assoziiert. Längerfristig ist für die Patienten oft bedeutsamer, dass sich eine periphere Neuropathie, genauer eine chemotherapieinduzierte periphere Neuropathie (CIPN), entwickelt. Die CIPN stellt bei einer Reihe von antineoplastischen Substanzen eine funktionell stark beeinträchtigende Nebenwirkung dar, deren Prävention und Therapie eine wichtige Aufgabe ist. Neben vielen als ineffektiv belegten Interventionen zeichnet sich ab, dass physiotherapeutische Maßnahmen und eventuell die prophylaktische Anwendung von Kälte vorbeugend hilfreich sind. Randomisierte Studien zur Therapie der schmerzhaften CIPN haben positive Daten für Duloxetin und in geringerem Umfang für Venlafaxin geliefert.
Titel
Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie und neuropathischer Schmerz
Verfasst von
PD Dr. U. Schuler
S. Heller
Publikationsdatum
14.03.2017
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Der Schmerz / Ausgabe 4/2017
Print ISSN: 0932-433X
Elektronische ISSN: 1432-2129
DOI
https://doi.org/10.1007/s00482-017-0198-x
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