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30.06.2021 | Neuroradiologie | Leitthema | Ausgabe 7/2021

Der Radiologe 7/2021

Tumoren des Zentralnervensystems im Kindes- und Jugendalter

Zeitschrift:
Der Radiologe > Ausgabe 7/2021
Autoren:
Dr. G. Hahn, H.-J. Mentzel

Zusammenfassung

Klinisches/methodisches Problem

Hirntumoren sind im Kindesalter die häufigsten soliden Tumorerkrankungen und nach der Leukämie die häufigste Krebserkrankung. Die Inzidenz nimmt kontinuierlich zu. Die seit 2016 gültige WHO-Klassifikation der Hirntumoren basiert jetzt auf der Kombination histologischer und molekulargenetischer Diagnostik.

Radiologische Standardverfahren

Die Diagnostik erfolgt überwiegend mittels Magnetresonanztomographie (MRT); nur im Notfall wird eine Computertomographie (CT) durchgeführt.

Methodische Innovationen

Es kommen diffusions- und suszeptibilitätsgewichtete sowie dynamische kontrastverstärkte Bildgebungsmethoden sowie die Spektroskopie zum Einsatz.

Leistungsfähigkeit

Durch die angewandten Bildgebungsverfahren kann eine Verbesserung der Art- und Dignitätsbestimmung, Größenbestimmung, Beurteilung der Nachbarschaftsbeziehung und morphologischen Beschreibung der Tumorzusammensetzung erreicht werden.

Bewertung

Die moderne MRT mit funktionellen Techniken stellt heute den Goldstandard für die Differenzialdiagnose und das Staging von Tumoren des Zentralnervensystems (ZNS) im Kindesalter dar.

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