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Ziele der Rehabilitation nach erfolgreicher Reanimation

Zusammenfassung

Nach erfolgreicher Reanimation erfolgt im Falle persistierender neurologischer Ausfälle oder prolongierter Intensivbehandlung in der Regel eine stationäre neurologische Rehabilitationsbehandlung. Je nach Schweregrad ist dies entweder eine neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation der Phase B als Fortsetzung der Akutkrankenhausbehandlung oder eine neurologische Rehabilitation der Phase C oder D. Zur Entlastung von Intensiv- und Überwachungsstationen der Akutkrankenhäuser erfolgt in Phase B initial oft eine Intensivbehandlung mit Entwöhnung von der Beatmung sowie Dekanülierung. In dieser Phase bestehen neben quantitativen häufig auch qualitative Bewusstseinsstörungen mit Desorientierung und Verhaltensstörung im Sinne einer organischen Psychose bzw. eines Delirs. Nach Reorientierung und bei ausreichender Selbstständigkeit in den Aktivitäten des täglichen Lebens ist dann eine Rehabilitation mit Schwerpunkt auf den verbleibenden neurologischen und neuropsychologischen Defiziten möglich, die individuell sehr verschieden sein können. Dementsprechend sind eine regelmäßige Verlaufskontrolle und Anpassung der Therapieziele erforderlich. Auch nach Entlassung aus der stationären Rehabilitation bestehen oft noch emotionale, mnestische oder kognitive Probleme, die einen beruflichen Wiedereinstieg verhindern und das häusliche Leben vor große Herausforderungen stellen können.
Titel
Ziele der Rehabilitation nach erfolgreicher Reanimation
Verfasst von
Prof. Dr. med. Christian Weimar
Publikationsdatum
18.11.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin
Print ISSN: 2193-6218
Elektronische ISSN: 2193-6226
DOI
https://doi.org/10.1007/s00063-025-01349-7
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