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Neurotische und somatoforme Störungen

So erkennen Sie die Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung

Die „Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung“ wurde erstmalig in die ICD-11 aufgenommen, doch Überlappungen mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung und Posttraumatischen Belastungsstörung können die Diagnose erschweren. In diesem Beitrag werden abgrenzende Kriterien und erste Behandlungsoptionen zusammengefasst.

SOP – Angst bei Krebs

Die SOP Angst soll als kurzgefasste Handlungsempfehlung Behandelnde dabei unterstützen, eine Angstsymptomatik bei Patientinnen und Patienten in palliativer Erkrankungs- und Therapiesituation differenziert zu diagnostizieren und individuell behandeln zu können.

Eine frühe therapeutische Unterstützung kann eine Chronifizierung verhindern und die Lebensqualität verbessern

CME: Somatoforme Störungen – wenn die Psyche auf den Körper schlägt

Betroffene einer somatoformen Störung leiden oft lange an körperlichen Beschwerden, für die sich auch nach wiederholter Abklärung keine organische Ursache finden lässt. Für Behandelnde ist es wichtig, die Symptome ernst zu nehmen und auch psychiatrische Komorbiditäten wie Depressionen oder Angststörungen früh zu erkennen und zu behandeln. Folgender Kurs gibt konkrete Hilfestellungen dazu.

Meine Zunge brennt! – Glossodynie/orofaziales Schmerzsyndrom

Wenn Menschen mit dieser Symptomatik in der Sprechstunde erscheinen, beginnt häufig eine komplizierte Differenzialdiagnostik. Dahinter könnte die Glossodynie stecken, ein Syndrom, das vielfältige organische Ursachen haben kann. Doch auch psychische Komorbiditäten spielen eine große Rolle, wie ein Fallbeispiel zeigt.

Wie ungesund ist Prokrastinieren?

Alle Studierenden kennen es, wichtige Aufgaben werden "auf die letzte Minute" geschoben. In einer Umfrage wurde an Studierenden mehrerer Fachrichtungen untersucht, ob Prokrastination die psychische Gesundheit, die Schlafqualität und letztlich den Studienerfolg negativ beeinflussen kann.

CME-Fortbildungsartikel

26.10.2022 | Zwangsstörung | CME

Zwangsstörung

Zwangs- und Zwangsspektrumstörungen sind häufige Erkrankungen mit komplexer, biopsychosozialer Ätiopathogenese. Unter einer Zwangsstörung werden wiederkehrende Gedanken, Impulse und Verhaltensweisen verstanden, die sich gegen inneren Widerstand …

Übersicht der Symptomcluster und Behandlungsstrategien

17.10.2022 | Posttraumatische Belastungsstörung | CME

So erkennen Sie die Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung

Die „Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung“ wurde erstmalig in die ICD-11 aufgenommen, doch Überlappungen mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung und Posttraumatischen Belastungsstörung können die Diagnose erschweren. In diesem Beitrag werden abgrenzende Kriterien und erste Behandlungsoptionen zusammengefasst.

Ärztin berät Patientin

06.09.2022 | Psychiatrische Erkrankungen in der Hausarztpraxis | FB_CME

CME: Somatoforme Störungen – wenn die Psyche auf den Körper schlägt

Betroffene einer somatoformen Störung leiden oft lange an körperlichen Beschwerden, für die sich auch nach wiederholter Abklärung keine organische Ursache finden lässt. Für Behandelnde ist es wichtig, die Symptome ernst zu nehmen und auch psychiatrische Komorbiditäten wie Depressionen oder Angststörungen früh zu erkennen und zu behandeln. Folgender Kurs gibt konkrete Hilfestellungen dazu.

Medikamente auf blauem Untergrund

07.01.2022 | Psychopharmakotherapie | CME

CME: Update Psychopharmakotherapie psychischer Erkrankungen

Seit ihrer Einführung in den 1950er-Jahren haben sich Psychopharmaka weiterentwickelt. Heute ist eine Psychopharmakotherapie deutlich verträglicher, andererseits werden Punkte wie die Kosten-Nutzen-Relation oder Absetzsymptome kritisch diskutiert. Der aktuelle Stand zur Anwendung, Sicherheit und Wirksamkeit von Antidepressiva, Anxiolytika, Antipsychotika und Co.

Kasuistiken

Ältere Frau stützt ihren Mann

10.06.2022 | Akute depressive Episode | Fortbildung

"Mein Mann hat ein Anspannungsproblem"

Ein 83-jähriger Patient leidet seit drei Monaten unter stark voranschreitenden depressiven Verstimmungen, Katastrophendenken und Schlafstörungen. Seine Frau berichtet von "Anspannungsproblemen" – die zeigen sich in der neurologischen Untersuchung als Bewegungsarmut bis -starre am ganzen Körper. Welche Diagnose vermuten Sie?

Glucose PET (mit F18-FDG) der Patientin, Hypometabolismus: p < 0,001 (unkorrigiert)

11.04.2022 | Stoffwechselbedingte ZNS-Dystrophien | Fortbildung

Wenn die Sprache langsam schwindet

Eine 63-jährige Patientin entwickelt plötzlich Sprachstörungen, die über die Jahre voranschreiten bis hin zum vollständigen Verlust der Spontansprache. Lange wird keine Diagnose gefunden, doch dann liefert ein Blick in den Hirnmetabolismus den entscheidenden Hinweis.

Junge Frau hält zerbrochenen Spiegel

Open Access 03.12.2021 | Borderline Typus | Kurzbeiträge

Wenn ein Medikament nicht mehr hilft: Fall einer schweren dissoziativen Störung

Im folgenden Fall einer 22-jährigen Studentin mit stark beeinträchtigenden dissoziativen Symptomen nach schwerwiegendem Trauma wird die Wirksamkeit des Opioidrezeptorantagonisten Nalmefen untersucht. Die Wirkung bestätigt die Hypothese der Beteiligung des endogenen Opioidystems bei BPS und PTBS.

Weitere Artikel aus unseren Fachzeitschriften

28.09.2022 | Angststörungen | Originalien und Übersichten

Effekt der Rote-Hand-Briefe zu Citalopram und Escitalopram auf Verordnungszahlen bei der stationären Behandlung von Angsterkrankungen

Angsterkrankungen wie phobische Störung, Panikstörung und generalisierte Angststörung betreffen in Deutschland etwa 15 % der Erwachsenen, wobei der Anteil der Frauen etwa im Verhältnis 2:1 überwiegt (Prävalenz 21,4 % vs. 9,3 %; [ 1 ]). Weltweit …

verfasst von:
MPH Dr. med. Ursula Köberle, Renate Grohmann, Michael Belz, Waldemar Greil, Detlef Degner

Open Access 02.09.2022 | Phobien | Übersichten

Die Anwendung der Virtuellen Realität in der Behandlung psychischer Störungen

Virtuelle Realität (VR) beschreibt eine Mensch-Maschine-Schnittstelle, die es dem Nutzer ermöglicht, in eine computergenerierte, dreidimensionale Umgebung einzutauchen und mit ihr zu interagieren ([ 6 ]; Tab. 1 und 2 ). Seit den ersten Einsätzen …

verfasst von:
N. Tsamitros, A. Beck, M. Sebold, M. Schouler-Ocak, F. Bermpohl, S. Gutwinski
Eine ältere Person hält sich am Hals mit schmerzvollem Gesicht

23.08.2022 | Haut und Psyche | Leitthema

Meine Zunge brennt! – Glossodynie/orofaziales Schmerzsyndrom

Wenn Menschen mit dieser Symptomatik in der Sprechstunde erscheinen, beginnt häufig eine komplizierte Differenzialdiagnostik. Dahinter könnte die Glossodynie stecken, ein Syndrom, das vielfältige organische Ursachen haben kann. Doch auch psychische Komorbiditäten spielen eine große Rolle, wie ein Fallbeispiel zeigt.

verfasst von:
Prof. Dr. U. Gieler, T. Gieler, M. Steinhoff
Illustration: Virus im Gehirn

Open Access 13.08.2022 | COVID-19 | Research

Migränekranke vulnerabel gegen neuropsychiatrische Post-COVID Symptome

Eine Migräneerkrankung scheint vermehrt mit neuropsychiatrischen Post-COVID-19 Symptomen zusammenzuhängen. Laut einer Metaanalyse ist das Risiko für Angststörungen, Depression, Fatigue und Riechstörungen um bis zu 31 Prozent erhöht. Auch besteht das Risiko, dass Kopfschmerzen in eine Migräne übergehen. Das könnte Rehabilitationsmaßnahmen erfordern. (englischsprachig)

verfasst von:
Rehab Magdy, Alaa Elmazny, Shaimaa H. Soliman, Eman H. Elsebaie, Sara H. Ali, Ali M. Abdel Fattah, Mahmoud Hassan, Ahmed Yassien, Noha A. Mahfouz, Radwa M. Elsayed, Wael Fathy, Hoda M. Abdel-Hamid, Jehan Mohamed, Mona Hussein
Mann mit Kopfschmerzen bei der Anamnese

05.07.2022 | Schizophrenie | Leitthema

Zwangssymptome bei psychotischen Störungen: Pathogenese und Therapie

Das Risiko, eine Zwangsstörung zu entwickeln ist bei Menschen mit psychotischer Störung besonders hoch. Wichtig dabei ist, die Symptome der beiden Erkrankungen zu unterscheiden und die medikamentöse Therapie anzupassen. Im Beitrag lesen Sie zur Pathogenese, sowie zu geeigneten Therapeutika und Kombinationsstrategien.

verfasst von:
Dr. Frederike Schirmbeck, M.D. Prof. Dr. Mathias Zink
Akribisch geordnetes Büromaterial

28.06.2022 | Zwangsstörung | Leitthema

Zwangsstörungen: Empfehlungen der aktuellen S3-Leitlinie

Auch in der aktualisierten Leitlinie sind SSRI und die kognitive Verhaltenstherapie die wirksamsten Methoden, um Zwangsstörungen zu behandeln. Was aber tun, wenn es zu stationären oder ambulanten Engpässen kommt? Dann können digitale Anwendungen helfen. Im Beitrag erhalten Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Empfehlungen zur Therapie.

verfasst von:
Prof. Dr. Ulrich Voderholzer, Matthias Favreau, Antonie Rubart, Angelica Staniloiu, Andreas Wahl-Kordon, Bartosz Zurowski, Norbert Kathmann

Open Access 27.06.2022 | Angststörungen | Originalien

Analyse von Einflussfaktoren auf die Transporthäufigkeit von Frequent Usern mit Angststörung

Wenn man die Motivation und die Hintergründe von Frequent Usern näher betrachtet, so ist festzustellen, dass es sich zwar einerseits um eine sehr heterogene Gruppe handelt, der verschiedene Krankheitsbilder zugrunde liegen, andererseits aber …

verfasst von:
Dr. med. Florian Breuer, Christopher Pommerenke, Stefan Poloczek

20.06.2022 | Zwangsstörung | Leitthema

Neurobiologie der Zwangsstörung

Die Ätiologie der Zwangsstörung wird im Sinne des Vulnerabilitäts-Stress-Modells als komplexes Zusammenspiel aus biologischen, das heißt (epi-)genetischen, strukturellen, funktionellen und neurochemischen Faktoren, kognitiv-behavioralen Prozessen …

verfasst von:
Prof. Dr. Dominique Endres, Katharina Domschke, Miriam A. Schiele

20.06.2022 | Zwangsstörung | Leitthema

Zwangsspektrumsstörungen nach ICD-11 und DSM-5

Mit kurzer Betrachtung der neuen Zwangsspektrumsstörungsbilder „olfactory reference disorder“ und Hypochondrie

Der vorliegende Beitrag fasst den aktuellen Stand der Forschung hinsichtlich der Zwangsspektrumsstörungen*/Zwangsstörung und verwandten Störungen nach der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter …

verfasst von:
Prof. Dr. M. Zaudig
Junge Frau mit durchtrennten Handfesseln

10.06.2022 | Zwangsstörung | Fortbildung

Zwangsstörungen von zuhause aus behandeln?

In der S3-Leitlinie Zwangsstörungen wird empfohlen, therapeutisch begleitete Expositionen auch im häuslichen Umfeld der Betroffenen durchzuführen. Durch Videokonferenzen könnte das umgesetzt werden. Aber ist das so wirksam wie eine Exposition in der Klinik? Im Folgenden wurde geprüft, ob die neue Methode eine stationäre Therapie ergänzen könnte – mit vielversprechendem Ergebnis.

verfasst von:
Dr. med. Simone Pfeuffer, Matthias Favreau, Prof. Dr. med. Ulrich Voderholzer

Buchkapitel zum Thema

2022 | Schmerzsyndrome | OriginalPaper | Buchkapitel

Schmerzerkrankungen

Verhaltenstherapeutische Techniken bei akuten und chronischen Schmerzerkrankungen sind bereits seit vielen Jahren gut etabliert und wissenschaftlich auf ihre Wirksamkeit überprüft. Heute stehen multimodale Behandlungskonzepte wie das …

2022 | Angststörungen | OriginalPaper | Buchkapitel

Agoraphobie und Panikerkrankung

Unter Agoraphobie versteht man die angstgetriebene Vermeidung von Straßen, Verkehrsmitteln oder Kaufhäusern. Patienten leiden regelhaft auch noch unter vielfältigen sonstigen Phobien wie Klaustrophobie (Angst vor engen oder überfüllten Räumen) …

2022 | Angststörungen | OriginalPaper | Buchkapitel

Arbeitsängste und Arbeitsplatzphobie

Arbeitsbezogene Ängste sind spezifische auf den Gegenstand „Arbeit(splatz)“ bezogene Ängste im Sinne von Sorgenängsten, phobischen Ängsten, Insuffizienzängsten oder krankheitsbezogenen Ängsten. Behandlungsansätze müssen das Thema Arbeit und …

2022 | Angststörungen | OriginalPaper | Buchkapitel

Hypochondrie und Gesundheitssorgen

Kernkriterium der Hypochondrie ist die Angst, eine ernsthafte Erkrankung zu haben. Das Störungsbild lässt sich kennzeichnen durch: a) hohe körperbezogene Aufmerksamkeit, b) körperliche Sensationen, c) Fehl-/Überinterpretationen dieser Empfindungen …

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