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25.10.2021 | Neutropenie | CME-Topic | Ausgabe 11/2021

best practice onkologie 11/2021

Neutropenie im Kindesalter

Zeitschrift:
best practice onkologie > Ausgabe 11/2021
Autoren:
MPH Dr. Cornelia Zeidler, Julia Skokowa
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

Stephan Schmitz, Köln
Dieser Beitrag erschien ursprünglich in der Zeitschrift Monatsschr Kinderheilkd 2021 · 169:659–669. https://​doi.​org/​10.​1007/​s00112-021-01218-5. Die Teilnahme an der zertifizierten Fortbildung ist nur einmal möglich.

Zusammenfassung

Reife neutrophile Granulozyten (Kurzform: Neutrophile) dienen der Abwehr bakterieller Infektionen. Eine Verminderung der Neutrophilen, die Neutropenie, ist meist mit einem erhöhten Infektionsrisiko verbunden. Eine Ausnahme stellt die häufigste Form einer Neutropenie im Kleinkindalter, die Autoimmunneutropenie (AIN), dar, die meist selbstlimitierend und ohne schwere Infektionen verläuft. Dagegen waren die schweren kongenitalen Neutropenien noch bis in die späten 1980er-Jahre nicht behandelbar und ohne Knochenmarktransplantation oft tödlich. Inzwischen wurden zahlreiche Gendefekte identifiziert, die eine Neutropenie isoliert oder in Verbindung mit einer Multiorganerkrankung verursachen und mit einem erhöhten Leukämierisiko einhergehen. Seit der therapeutischen Verfügbarkeit des hämatopoetischen Wachstumsfaktors „granulocyte colony stimulating factor“ (G-CSF; Wirkstoffe Filgrastim, Lenograstim) in den späten 1980er-Jahren verbesserte sich die Prognose für die betroffenen Patienten maßgeblich.

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