Antikoagulation in der Intensivmedizin
- 02.04.2026
- Niedermolekulare Heparine
- CME
- Verfasst von
- Univ.-Prof. Dr. med. Bernd Pötzsch
- Hannah L. McRae, PhD Candidate
- Prof. Dr. med. Dipl.-Kfm. Heiko Rühl
- Erschienen in
- Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin
Zusammenfassung
Antikoagulanzien werden in der Intensivmedizin zur Thromboseprophylaxe und -therapie eingesetzt. Das meist in diesem Patientenkollektiv erhöhte Blutungsrisiko erfordert eine personalisierte Antikoagulanzienauswahl und -dosierung. Während zur Thromboseprophylaxe niedermolekulare Heparine dem unfraktionierten Heparin gleichwertig oder sogar überlegen sind, ist unfraktioniertes Heparin zur Behandlung von Thromboembolien das bevorzugte Antikoagulans. Vorteile sind die relativ kurze Halbwertszeit, die Möglichkeit der Therapiesteuerung über die aktivierte partielle Thromboplastinzeit und die Möglichkeit der schnellen und effektiven Antagonisierung. Der direkte Thrombininhibitor Argatroban ist ein Reserveantikoagulans, das zur Behandlung von Patienten mit einer heparininduzierten Thrombozytopenie eingesetzt wird. Vorteile von Argatroban sind die kurze Halbwertszeit, die hepatische Elimination und die Möglichkeit der Therapiesteuerung über die aktivierte partielle Thromboplastinzeit.
- Titel
- Antikoagulation in der Intensivmedizin
- Verfasst von
-
Univ.-Prof. Dr. med. Bernd Pötzsch
Hannah L. McRae, PhD Candidate
Prof. Dr. med. Dipl.-Kfm. Heiko Rühl
- Publikationsdatum
- 02.04.2026
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Niedermolekulare Heparine
Heparin
Antikoagulanzien
Heparininduzierte Thrombopenie
Thrombozytopenie
Thrombose
Fondaparinux
Intensivmedizin
Notfallmedizin - Erschienen in
-
Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin
Print ISSN: 2193-6218
Elektronische ISSN: 2193-6226 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00063-026-01432-7
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