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01.09.2021 | Nierenkarzinom | Schwerpunkt: Nierentumoren | Ausgabe 6/2021

Der Pathologe 6/2021

Onkozytäre Tumoren der Niere – neue Differenzialdiagnosen

Zeitschrift:
Der Pathologe > Ausgabe 6/2021
Autoren:
Dr. med. I. Polifka, R. Ohashi, H. Moch
Wichtige Hinweise

Schwerpunktherausgeber

H. Moch, Zürich
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Zusammenfassung

Hintergrund

Das Spektrum der onkozytären Tumoren der Niere hat sich durch neue Erkenntnisse erweitert.

Fragestellung

Erstellung einer Übersicht zur Differenzialdiagnose onkozytärer Tumoren der Niere.

Material und Methoden

Eine Literaturrecherche zu onkozytären Tumoren der Niere wurde durchgeführt und die etablierten Entitäten werden dargestellt. Mögliche Differenzialdiagnosen werden diskutiert.

Ergebnisse

Neben den bereits anerkannten Entitäten der World Health Organisation (WHO) 2016 gibt es neue Erkenntnisse in der Gruppe der bisher nicht eindeutig klassifizierbaren onkozytären Nierentumoren, bei denen sich Charakteristika in Immunhistochemie und auf molekularer Ebene abzeichnen, die zukünftig eine Etablierung neuer Entitäten anbahnen. Wichtige Differenzialdiagnosen können zudem abgegrenzt werden, was eine spezifische Therapie onkozytärer Nierentumoren ermöglicht.

Schlussfolgerung

Die korrekte Diagnose onkozytärer Nierentumoren ermöglicht nicht nur eine verbesserte Prognoseeinschätzung (und ggf. spezifische Therapieoptionen), sondern ist auch im Hinblick auf eine mögliche Assoziation zu einem Tumordispositionssyndrom klinisch von Bedeutung.

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