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07.04.2019 | Nierenkarzinom | Leitthema | Ausgabe 6/2019

Der Onkologe 6/2019

Systemtherapie des Nierenzellkarzinoms

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 6/2019
Autoren:
P. Ivanyi, Univ.-Prof. Dr. med. V. Grünwald

Zusammenfassung

Hintergrund

Die medikamentöse Behandlung des metastasierten Nierenzellkarzinoms (mRCC) hat sich in der letzten Dekade massiv verändert und wird sich weiterhin verändern.

Ziel

Im Folgenden soll ein Überblick über die gegenwärtige und zukünftige Behandlungssituation dargestellt werden.

Material und Methoden

Die Übersicht wurde unter Beachtung, Recherche und kritischer Interpretation der relevanten Phase-II- und -III-Studien (PubMed) sowie aktueller Kongressbeiträge (American Society of Clinical Oncology [ASCO], European Society of Medical Oncology [ESMO]) als auch der gegenwärtigen Leitlinien (S3, ESMO, National Comprehensive Cancer Network [NCCN]) erstellt.

Ergebnisse und Diskussion

Die gegenwärtige Behandlungssituation des mRCC befindet sich in massivem Wandel. Eine Risikostratifizierung nach IMDC (International Metastatic Renal Cell Carcinoma Database Consortium) oder MSKCC (Memorial Sloan Kettering Cancer Center) ist zunehmend relevant für den klinischen Alltag. Gegenwärtig bleibt unter den medikamentösen Therapieoptionen die Inhibition des VEGFR (vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor-Rezeptor) die Standardoption für Patienten mit günstiger Prognose, die im Einzelfall auch für die intermediäre Gruppe eine Option darstellt. Die optimale Therapie für Patienten mit intermediärer und schlechter Prognose stellt die immunonkologische Doublettentherapie aus CTLA-4- und PD-1-Inhibition dar (PD-1 „programmed death receptor 1“, CTLA-4 „cytotoxic T‑lymphocyte associated protein 4“). Absehbar wird die Kombinationstherapie aus PD-1-Inhibition und VEGFR-Inhibition die Therapiemöglichkeiten im Alltag erweitern.

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Literatur
Über diesen Artikel

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