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23.01.2020 | Nierenkarzinom | Leitthema | Ausgabe 2/2020

Der Urologe 2/2020

Neue Aspekte zur Therapie des lokal begrenzten Nierenzellkarzinoms

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 2/2020
Autoren:
P. Zeuschner, Prof. Dr. S. Siemer

Zusammenfassung

Hintergrund

Das lokal begrenzte Nierenzellkarzinom wird in der urologischen Praxis durch bessere Früherkennung und höhere Lebenserwartung zunehmend relevant.

Fragestellung

Die gegenwärtige Evidenz neuer Aspekte in der Therapie des lokal begrenzten Nierenzellkarzinoms, insbesondere die Fragen nach dem Organerhalt, Zugangsweg und fokal-ablativen Therapien wurden untersucht.

Material und Methoden

In einer systematischen Literaturrecherche wurden relevante aktuelle Arbeiten aus den Jahren 2018 und 2019 eingeschlossen.

Ergebnisse

Bis heute stehen prospektiv-randomisierte Studien zum Vergleich von Nephrektomie vs. Nierenteilresektion, allen drei operativen Zugangswegen untereinander und zum Vergleich mit fokal-ablativen Verfahren aus. Auch wenn die Nierenteilresektion eine höhere Morbidität als die Nephrektomie hat, konnten positive Effekte auf das Überleben nachgewiesen werden. Ältere Patienten (>75 Jahre) mit fortgeschrittenen Tumoren schienen bisher nicht von der Nierenteilresektion zu profitieren, wobei minimal-invasive Verfahren in solchen Untersuchungen unterrepräsentiert waren. Die minimal-invasive Nierenteilresektion hat gegenüber dem offenen Zugangsweg deutliche Vorteile, wobei das roboterassistierte Vorgehen dem laparoskopischen überlegen ist. Fokal-ablative Verfahren sind technisch sicher und gut durchführbar, repräsentative Vergleiche zur Nierenteilresektion stehen jedoch aus.

Schlussfolgerungen

Die Nierenteilresektion bleibt der therapeutische Goldstandard beim lokal begrenzten Nierenzellkarzinom und sollte vorzugsweise roboterassistiert durchgeführt werden. Fokal-ablative Therapieverfahren können in ausgewählten Fällen eine Alternative darstellen.

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