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01.12.2014 | CME Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 12/2014

Der Onkologe 12/2014

Nierenzellkarzinom

Medikamentöse Therapie und prognostische Modelle

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 12/2014
Autoren:
F.E.B.U Dr. M.A. Reiter, M. Kurosch, A. Haferkamp

Zusammenfassung

Das Nierenzellkarzinom stellt die 6-häufigste karzinombedingte Todesursache weltweit dar. Dies ist vor allem durch metastasierte und fortgeschrittene Nierenzellkarzinome bedingt. Bereits bei Diagnosestellung ist in 25–30 % der Fälle das Nierenzellkarzinom metastasiert. Bei weiteren 20–30 % der Patienten kommt es nach zunächst kurativer Operation im Verlauf zu einer Metastasierung. Das metastasierte Nierenzellkarzinom hat bei einem medianen Gesamtüberleben von unter 2 Jahren eine schlechte Prognose. Targettherapeutika wie Tyrosinkinaseinhibitoren, VEGF-Rezeptorantagonisten oder mTOR-Inhibitoren zählen zum Standard in der medikamentösen Tumortherapie. Chemotherapien oder rein zytokinbasierte Behandlungen werden nicht mehr als primäre Therapie empfohlen. In Deutschland sind Sunitinib, Pazopanib, Temsirolimus und Bevacizumab als Erstlinientherapie zugelassen, Sorafenib, Axitinib und Everolimus als Zweitlinientherapie. Prognosemodelle, die eine Aussage über die individuelle Prognose eines Patienten ermöglichen, wurden in den letzten Jahren sowohl für Patienten unter Zytokin- als auch unter Targettherapie entwickelt.

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Literatur
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