Genomische Instabilität als Rationale bei der Krebstherapie
- 21.01.2025
- NSCLC
- Fokus
- Verfasst von
- Anna Melzer
- Thomas Ettrich
- PD Dr. Lukas Perkhofer
- Erschienen in
- Forum | Ausgabe 1/2025
Zusammenfassung
Genomische Instabilität in Tumoren, einer der „hallmarks of cancer“, resultiert aus einer Akkumulation von DNA-Schäden, die Tumorprogress und Metastasierung begünstigen. Sie beeinflusst zelluläre Prozesse und das Tumormikromilieu, fördert Immunevasion und Therapieresistenz. Einige molekulare Mechanismen wie die „BRCAness“ (Ansatzpunkt für PARP-Inhibitoren), die Mikrosatelliteninstabilität (Ansatzpunkt für Immuntherapie) und die Epigenetik (Ansatzpunkt für DNA-Methyltransferase-Inhibitoren und Histonmodifikatoren) können therapeutisch genutzt werden und haben bereits erfolgreich Einzug in die klinische Praxis gehalten. Viele weitere Therapieansätze wie etwa die Modulation von chromosomaler Instabilität, die durch diagnostische Möglichkeiten wie „next-generation sequencing“ erst erfassbar werden, sind noch in (prä-)klinischer Erprobung. Die Entwicklung von Resistenzen gegen genotoxische Therapie sowie therapieassoziierte Toxizitäten stellen dabei eine große Herausforderung dar.
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- Titel
- Genomische Instabilität als Rationale bei der Krebstherapie
- Verfasst von
-
Anna Melzer
Thomas Ettrich
PD Dr. Lukas Perkhofer
- Publikationsdatum
- 21.01.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Erschienen in
-
Forum / Ausgabe 1/2025
Print ISSN: 0947-0255
Elektronische ISSN: 2190-9784 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s12312-024-01412-y
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