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08.09.2016 | NSCLC | Industrieforum | Ausgabe 9/2016

Im Fokus Onkologie 9/2016

Hauttoxizitäten bei Polycythaemia vera

Zeitschrift:
Im Fokus Onkologie > Ausgabe 9/2016
Autor:
Susanne Pickl
_ Einem großen französischen Register zufolge weisen ca. 10 % aller Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) eine aktivierende EGFR-Mutation und ca. 4 % eine ALK-Translokation auf. Diese Defekte können zielgerichtet behandelt werden. Doch in Deutschland erfolge bei 35 % der NSCLC-Patienten keine Testung, bedauert Frank Griesinger, Oldenburg. Das sei bitter für die Patienten. Bei ALK-Translokation zeichnen sich erhebliche Fortschritte ab. Standard war bisher eine Sequenztherapie mit Crizotinib ersten und Ceritinib zweiten Therapielinie. Der neue Tyrosinkinaseinhibitor Alectinib (Alecensa®) scheint deutlich stärker wirksam zu sein. In der AF-001-JP-Studie lag das opjektive Ansprechen (ORR)der Patienten in der Erstlinie bei 93,5 %, das mediane progressionsfreie Überleben (PFS) lag bei über 29 Monaten. „Ein starkes Signal für Alectinib“, so Griesinger. In der auf der ASCO Jahrestagung 2016 vorgestellten J-ALEX-Studie waren Alectinib (A) und Crizotinib (C) first-line bei 207 japanischen Patienten verglichen worden. Die ORR beliefen sich auf 85,4 % (A) und 70,2 % (C). Das mediane PFS lag für Crizotinib bei 10,2 Monaten und war für Alectinib nach 20,3 Monaten noch nicht erreicht. Die Hazard Ratio (HR) betrug 0,34. Auch Patienten mit ZNS-Metastasen sprachen sehr gut auf Alectinib an. „Das sind starke Daten“, kommentierte Griesinger, mahnte aber zur Vorsicht aufgrund des japanischen Kollektivs. Ein weiterer neuer Pfeil im Köcher der Therapeutika für ALK-positive Patienten ist Brigatinib. Die Substanz generierte in der beim ASCO 2016 vorgestellten ALTA-Studie in L2 ein medianes PFS von 12,9 Monaten. ...

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Literatur
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