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Neoadjuvante Therapieverfahren kommen gegenwärtig bei einer Reihe solider Tumoren zum Einsatz – mit diversen Effekten im behandelten Gewebe. Die morphologischen Auswirkungen (lokal/systemisch) sind noch weitgehend unverstanden. Die Beschreibung der Effekte auf das Tumorgewebe ist möglich und muss bei den verschiedenen Tumorklassifikationen zwingend berücksichtigt werden. Ziel muss eine möglichst einheitliche Anwendung der Tumorklassifikationen nach neoadjuvanter Therapie durch die Pathologen sein, um zu vergleichbaren Ergebnissen hinsichtlich der Therapieeffekte zu kommen. Für verschiedene Tumoren werden verschiedene Formen des Regressionsgradings beschrieben. Die Angabe der Menge des untersuchten Materials ist unverzichtbar. Wichtig ist weiterhin das Verständnis der Tumor- und Systembiologie.
Der Wirkmechanismus von Angiogeneseinhibitoren kann potenziell nicht nur Tumoren, sondern auch Arterienwänden schaden. Geht also der Einsatz der Präparate mit arteriellen Dissektionen und Aneurysmen einher? Ein französisches Studienteam gibt Entwarnung.
In einer Studie aus China kommen die Forschenden zu dem Schluss, dass der Zeitpunkt der Infusion von PD-L1-Inhibitoren bei fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkarzinom mit der Überlebenszeit korreliert. Eine frühe Gabe erwies sich als vorteilhaft.
Bei Menschen mit Kopf-Hals-Karzinomen, die eine Strahlentherapie erhalten, sind längere Therapieunterbrechungen riskant, mit deutlichen Einbußen bei Rezidivfreiheit und Überleben. Das gilt laut einer US-Studie vor allem für lokal fortgeschrittene Tumoren.
Die PSA-Antwort auf eine kombinierte Therapie mit Androgendeprivation (ADT) und Hemmung des Androgensignalwegs (ARPI) von Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom lässt sich als Prognosemarker nutzen. Aber zu welchem Zeitpunkt hat die PSA-Messung die größte Aussagekraft?