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22.11.2021 | Obstruktives Schlafapnoesyndrom | Übersichten

Schlafbezogene Atmungsstörungen und Schwangerschaft

Zeitschrift:
Somnologie
Autoren:
Prof. Dr. med. M. Orth, T. Schäfer, K. Rasche
Wichtige Hinweise

Erklärung

Ein Artikel zum o. g. Thema wurde in der Zeitschrift Atemwegs- und Lungenkrankheiten 2016 publiziert.
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Zusammenfassung

Schlafbezogene Atmungsstörungen (SBAS) treten in bis zu 30 % der Schwangerschaften auf. Ihre Koinzidenz war und ist ein wenig beachtetes Thema in der Schlafmedizin, aber ganz besonders auch im klinischen Alltag der Geburtshilfe. Dennoch stellt gerade diese Koinzidenz ein erhebliches Risiko für Schwangerschaftskomplikationen sowohl für die Mutter als auch für das Ungeborene dar. Zu den sog. „adverse pregnancy outcomes“, also den nachteiligen Schwangerschaftsverläufen, gehören bei den Müttern u. a. der Gestationshypertonus, der Gestationsdiabetes, die Präeklampsie bzw. Eklampsie, eine gesteigerte Rate von Kaiserschittentbindungen sowie eine gesteigerte Müttersterblichkeit. Bei den Kindern stehen Fehl‑, Früh-, und in seltenen Fällen Totgeburten, ein retardiertes intrauterines Wachstum und postpartale Entwicklungsstörungen in den ersten sechs Lebensjahren im Vordergrund. Die CPAP-Therapie („continuous positive airway pressure“) ist auch bei Schwangeren mit SBAS der Goldstandard der Therapie. In der Literatur stehen nur wenige Studien mit kleinen Patientenkollektiven zur CPAP-Therapie zur Verfügung. Sie zeigen aber einheitlich die positive Wirkung von CPAP im Hinblick auf die o. g. Faktoren sowie keine negative Beeinflussung des Schwangerschaftsverlaufs. Sowohl bei Schlafmedizinern als auch insbesondere bei Geburtshelfern ist eine Sensibilisierung für das Thema SBAS und Schwangerschaft erforderlich.

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