Gründe für den Wechsel auf Ofatumumab bei MS
- 03.06.2024
- Ofatumumab
- Industrieforum
- Verfasst von
- Redaktion Facharztmagazine
- Erschienen in
- DNP – Die Neurologie & Psychiatrie | Ausgabe 3/2024
Auszug
Angesichts des mittlerweile breiten Spektrums an krankheitsmodifizierenden Therapien (disease-modifying therapies, DMT) bei Multipler Sklerose (MS) gestaltet sich die Suche nach der optimalen Behandlung herausfordernd. In der prospektiven, nicht interventionellen Studie KAIROS wurden Gründe untersucht, weshalb Erkrankte mit schubförmig-remittierender MS im Praxisalltag von anderen DMT auf den Anti-CD20-Antikörper Ofatumumab (Kesimpta®) wechseln. Rund 300 MS-Betroffene wurden in die Studie eingeschlossen, alle waren vorher von jeglicher DMT auf Ofatumumab umgestellt worden. Für 168 Studienteilnehmende wurden bei einer Interimsanalyse Gründe für die Umstellung evaluiert [Bischof F et al. ECTRIMS-ACTRIMS Meeting. 2023; Poster P1590]. Der Großteil (44 %) wechselte zu Ofatumumab aufgrund ungenügender Wirksamkeit vorheriger DMT. Dabei waren MRT-Aktivität (31,5 %) und Rückfallquote (29,8 %) die wichtigsten Indikatoren für eine mangelnde Wirksamkeit. Besonders hoch war der Anteil jener, die wegen ungenügender Wirksamkeit wechselten, mit 62 % in der Subgruppe derer, die zuvor eine niedrig wirksame DMT erhalten hatten. 15,5 % wechselten wegen Sicherheitsbedenken bei der vorherigen DMT, einschließlich Langzeiteffekten und/oder neuer Laborbefunde. Bei 15,5 % gab eine Unverträglichkeit den Ausschlag, Behandelnde spielten nur in 4,8 % der Fälle eine zentrale Rolle, etwa aus Gründen der Zweckmäßigkeit oder Wirtschaftlichkeit. …
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- Titel
- Gründe für den Wechsel auf Ofatumumab bei MS
- Verfasst von
-
Redaktion Facharztmagazine
- Publikationsdatum
- 03.06.2024
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Ofatumumab
Ofatumumab
Ofatumumab
Multiple Sklerose
CD20-Inhibitoren
Neurologie
Psychiatrie und Psychosomatik - Erschienen in
-
DNP – Die Neurologie & Psychiatrie / Ausgabe 3/2024
Print ISSN: 2731-8168
Elektronische ISSN: 2731-8176 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s15202-024-6253-4