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24.04.2017 | Leitthema | Ausgabe 8/2017

Der Ophthalmologe 8/2017

Okuläre Graft-versus-Host-Disease

Korneale Komplikationen

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 8/2017
Autoren:
PD Dr. H. Westekemper, S. L. Scholz, H. Thomasen, C. Halfwassen, K.-P. Steuhl

Zusammenfassung

Hintergrund

Die okuläre GvHD („graft versus host disease“; Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion) nach allogener Blutstammzelltransplantation beinhaltet immunologisch getriggerte Gewebsveränderungen in vielen Bereichen des Auges und insbesondere der Augenoberfläche. Im Rahmen des Leitthemas wird hier besonders auf die Hornhautkomplikationen im Rahmen einer chronischen okulären GvHD eingegangen.

Fragestellung

Diese Arbeit soll einen Beitrag zum verbesserten Verständnis der Einflussfaktoren, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten bei einer Hornhautbeteiligung im Rahmen einer okulären GvHD leisten. Dabei soll auch die Frage der Prävention erörtert werden.

Material und Methoden

Die Auswertung basiert auf der aktuellen Literatur sowie Daten aus der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Essen.

Ergebnisse

Hornhautkomplikationen treten im Rahmen einer okulären GvHD häufig sekundär als Folge schwerer entzündlicher Bindehaut- und Lidveränderungen auf. Seltener sind spontane und symptomarme Hornhautperforationen im Verlauf der Erkrankung. Die Diagnostik orientiert sich an Vorschlägen von Konsensuskonferenzen. Wichtig ist aus ophthalmologischer Sicht die Berücksichtigung der inflammatorischen Aktivität in den verschiedenen okulären Geweben. Die Therapie kann einem Stufenschema folgen und beinhaltet Substitution, Immunsuppression und chirurgische Rehabilitation.

Schlussfolgerungen

Die systematische Diagnostik einer okulären GvHD hilft, Hornhautkomplikationen zu verhindern oder frühzeitig richtig einzuschätzen. Sowohl bei der Diagnostik als auch in der Planung der Therapie ist eine interdisziplinäre Abstimmung erforderlich, um die lokale und systemische immunsuppressive Therapie richtig und möglichst zielgerichtet einzusetzen.

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