Zum Inhalt

Riech- und Schmeckstörungen Differenzialdiagnose Anosmie und Ageusie — beachten, orientieren, behandeln

Erschienen in:

Zusammenfassung

Mit einer Riechstörung sind meist Konsequenzen für den Alltag, die Ernährung und die allgemeine Gesundheit der Patienten verbunden, die bisher nur in Ansätzen verstanden sind. Die Bagatellisierung einer Riech- oder Schmeckstörung sollte aber vermieden werden, um eine adäquate Abklärung in die Wege leiten zu können. Anamnese, HNO-Status, Bildgebung und zumindest eine Screening-Riechtestung sind dabei erforderlich. Als Therapieoptionen stehen in Abhängigkeit von der Ursache die topische oder systemische Kortisongabe, sowie das Riechtraining bei postinfektiöser und posttraumatischer Ursache zur Verfügung.
Titel
Riech- und Schmeckstörungen
Differenzialdiagnose Anosmie und Ageusie — beachten, orientieren, behandeln
Verfasst von
Dr. med. univ. Gerold Besser
Prof. Dr. med. Thomas Hummel
Assoc. Prof. PD Dr. Christian A. Müller
Prof. Dr. med. Antje Hähner
Publikationsdatum
20.06.2018
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
InFo Neurologie + Psychiatrie / Ausgabe 6/2018
Print ISSN: 1437-062X
Elektronische ISSN: 2195-5166
DOI
https://doi.org/10.1007/s15005-018-2373-8
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Kompaktes Leitlinien-Wissen Neurologie (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Neu im Fachgebiet Neurologie

Als Kind pummelig, als Erwachsener geistig weniger flexibel

Wer bereits in der Kindheit oder Jugend ein ungünstiges kardiovaskuläres Risikoprofil aufweist, muss im jungen Erwachsenenalter mit kognitiven Nachteilen rechnen.

Gesunder Lebensstil bei Parkinson essenziell

Wie sehr Menschen mit Parkinson von körperlicher Aktivität, mediterraner Ernährung und Entspannungsübungen profitieren, zeigt ein Review im Fachblatt „Lancet“. Betroffene können mit entsprechenden Maßnahmen eine deutlich verbesserte Lebensqualität erreichen.

RNA-basierte CAR-T-Zell-Therapie hält Myasthenie in Schach

Eine gegen BCMA gerichtete Therapie mit CAR-T-Zellen kann eine schwere Myasthenia gravis über ein Jahr hinweg gut kontrollieren. Der RNA-basierte Ansatz verursacht zudem kaum Nebenwirkungen, erfordert aber sechs wöchentliche Infusionen.

Demenzrisiko: Keine Angst vor fettem Käse!

  • 14.01.2026
  • Demenz
  • Nachrichten

Wer sich täglich ein Stück fetten Käse gönnt oder auf fette Sahne schwört, darf sich über ein vermindertes Demenzrisiko freuen. Dass Milchfett vor Demenz schützt, lässt sich daraus allerdings nicht unbedingt schließen.

Update Neurologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Frau riecht an Paprikaschote/© Laurent Hamels / Fotolia (Symbolbild mit Fotomodell), Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Untersuchung eines adipösen Kindes/© Colourbox (Symbolbild mit Fotomodell), Senior mit Parkinson hält den Löffel mit zwei Händen/© MarianVejcik / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Störung der Lidhebung bei Myasthenia gravis/© Alessandro Grandini / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Person hält ein Glas Milch in beiden Händen/© Africa Studio / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)