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25.08.2016 | editorial | Ausgabe 4/2016

Erleuchtung durch die FLAME-Studie
Pneumo News 4/2016

„One fits all“ bei der COPD-Therapie war gestern!

Zeitschrift:
Pneumo News > Ausgabe 4/2016
Autor:
Springer Medizin
Die im Jahr 2000 publizierte ISOLDE-Studie war die erste randomisiert-kontrollierte Studie, die nachwies, dass inhalative Kortikosteroide (ICS) gegenüber Placebo zu einer Reduktion von Exazerbationen bei Patienten mit COPD führten [ 1]. Zahlreiche Studien folgten, die dies bestätigten. Mit der Einführung der Kombinationstherapie aus lang wirksamen Betamimetika (LABA) und ICS wurde eine weitere Reduktion der Exazerbationsraten gegenüber ICS allein erreicht. TORCH, eine über 3-Jahre durchgeführte große Untersuchung, in der die ICS/LABA Kombination mit ICS allein, LABA allein und Placebo verglichen wurde, manifestierte endgültig den Stellenwert von ICS zur Exazerbationsreduktion [ 2]. Fortan wurden ICS in allen Leitlinien national und international für Patienten mit gehäuften Exazerbationen empfohlen. Anfangs beschränkte sich die Indikation dabei zunächst auf Patienten mit schwer eingeschränkter Lungenfunktion (GOLD III und IV). Nachdem in der ECLIPSE-Studie jedoch gezeigt werden konnte, dass es auch bei nur moderat obstruktiven Patienten solche mit gehäuften Exazerbationen gibt, wurde die Indikation immer breiter gestellt. COPD-Registerstudien wie DACCORD oder COSYCONET zeigen, dass inzwischen 60% aller COPD Patienten mit ICS behandelt werden, unabhängig von der Lungenfunktion und oft außerhalb der Richtlinien. ...

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Literatur
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