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Onkologie und Hämatologie

Kommentierte Studienreferate

13.10.2018 | Zervixkarzinom | journal club | Ausgabe 6/2018

Neoadjuvante Chemotherapie vor radikaler Hysterektomie beim Zervixkarzinom

Die Evidenz für die neoadjuvante Chemotherapie beim Zervixkarzinom ist mehr als dürftig. Dennoch findet dieses Vorgehen mit Verweis auf beeindruckende Responseraten viele Befürworter und Anwender. Diese Kenntnislücke wollten Mediziner nun schließen.

Autoren:
Prof. Dr. Simone Marnitz-Schulze, Nadine Gharbi

13.10.2018 | Kolorektales Karzinom | journal club | Ausgabe 6/2018

Kommt jetzt eine immunologische Einteilung des Kolonkarzinoms?

Retrospektiven Untersuchungen zufolge könnte sich anhand der Infiltration durch CD3- und CD8-positive-T-Zellen das Progressions- und Gesamtüberleben von Patienten mit Kolonkarzinom besser als mit konventionellen Markern einschätzen lassen. Nun wurde ein solcher Immunoscore prospektiv untersucht und validiert.

Autor:
PD Dr. Sebastian Kobold

01.10.2018 | Mammakarzinom | Gynäkoonkologie | Ausgabe 10/2018

Brustkrebs: BRCA-Status ohne Einfluss auf das Überleben

Brustkrebspatientinnen mit einer BRCA1- oder BRCA2-Mutation haben ein erhöhtes Risiko für sekundäre Tumoren der Ovarien, der kontralateralen Brust sowie De-novo-Karzinome der betroffenen Brust. In den ersten 10 Jahren nach der Diagnose haben sie jedoch dieselben Überlebenschancen wie Patientinnen ohne die Mutation.

Autoren:
Beate Schumacher, Prof. Dr. med. Nina Ditsch, Dr. rer. nat. Eva Groß

01.10.2018 | Nierenkarzinom | Uroonkologie | Ausgabe 10/2018

Nephrektomie bei Nierenkrebsmetastasen obsolet?

Vor 15 Jahren konnten Studien belegen, dass eine zytoreduktive Nephrektomie das Leben von Patienten mit metastasiertem Nierenkrebs (RCC) verlängert. Inzwischen haben sich die Therapiestandards jedoch verändert. Ist die Nephrektomie noch zeitgemäß?

Autoren:
Thomas Müller, Univ.-Prof. Dr. med. Andres Jan Schrader, PD Dr. med. Laura Maria Krabbe

08.09.2018 | Prostatakarzinom | Uroonkologie | Ausgabe 9/2018

Prostatakarzinom: ADT erhöht Risiko für rheumatoide Arthritis

Eine große, kürzlich publizierte Studie liefert erstmals klinische Belege für einen Zusammenhang zwischen Androgendeprivationstherapie (ADT) und einem erhöhten Risiko für rheumatoide Arthritis (RA) bei älteren Patienten mit Prostatakarzinom.

Autoren:
Sophie Christoph, PD Dr. med. Stefan Zastrow

02.08.2018 | Platinderivate | Journal Club | Ausgabe 10/2018

Dosisdichte neodadjuvante Chemo beim Harnblasenkarzinom – Potenzial für die Zukunft?

Potenzial für die Zukunft?

Eine Cisplatin-basierte neoadjuvante Chemotherapie beim muskelinvasiven Harnblasenkarzinom wird in den nationalen S3-Leitlinien empfohlen. Umgesetzt wird sie aber nicht konsequent. Nun wurden Wirksamkeit und Verträglichkeit einer neoadjuvanten Chemotherapie mit 6 Zyklen Cisplatin und Gemcitabin in einem dosisdichten Regime evaluiert.

Autor:
Dr. A. Coym

20.07.2018 | Prostatakarzinom | Journal Club | Ausgabe 8/2018

Metastasiertes, hormonsensitives Prostatakarzinom – Chemo-Hormontherapie für alle?

Androgendeprivation plus Docetaxel hat sich als Standard in der Therapie des metastasierten, hormonsensitiven Prostatakarzinoms etabliert. Zwei Studien haben einen signifikanten Überlebensvorteil für die Kombination gezeigt, eine dritte keinen. Profitieren bestimmte Subgruppen mehr?

Autor:
Prof. Dr. K. Miller

22.06.2018 | Karzinoide | journal club | Ausgabe 4/2018

Erfolgsprädiktoren für die bronchoskopische Therapie von Karzinoiden

Welche Charakteristika sagen eine erfolgreiche endobronchiale Therapie (EBT) bei Karzinoiden voraus? Wann sollte besser reseziert werden? Eine aktuelle Studie ging den Fragen nach. Das Ergebnis: ein therapeutischer Algorithmus.

Autor:
Dr. med. Wolfgang Gesierich

14.06.2018 | Morbus Crohn | journal club | Ausgabe 3/2018

Was die Routinebiopsie bei CED tatsächlich bringt

Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) haben ein erhöhtes Risiko für kolorektale Karzinome. Sind Routinebiopsien unauffälliger Schleimhaut zur Darmkrebsfrüherkennung bei den Betroffenen daher sinnvoll?

Autor:
Prof. Dr. med. Hermann S. Füeßl

29.05.2018 | Kolorektales Karzinom | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 10/2018

Gewichtszunahme erhöht Darmkrebsrisiko

Wer an Körpergewicht zunimmt, steigert laut einer Metaanalyse sein Risiko, kolorektale Adenome zu entwickeln. Das ist gefährlich, weil Adenome eine gesicherte Vorstufe für kolorektale Karzinome sind.

Autor:
Prof. Dr. med. U. R. Kleeberg

22.05.2018 | Prostatakarzinom | Journal Club | Ausgabe 6/2018

Apalutamid beim nicht fernmetastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom

In der SPARTAN-Studie wurde eine selten dargestellte Patientengruppe untersucht: Patienten mit einem nicht fernmetastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinom und hohem Progressionsrisiko. Wir wirksam ist Apalutamid in dieser Situation? Unsere Experte fasst die Ergebnisse der Studie für Sie zusammen und zieht ein Fazit für die Praxis.

Autoren:
Prof. Dr. med. B. Hadaschik, Dr. med. A. Panic

15.05.2018 | Glioblastom | journal club | Ausgabe 5/2018

TTFields plus Temozolomid: Der neue Standard für Hirntumorpatienten?

Bei Patienten mit neu diagnostiziertem Glioblastom wurde untersucht, ob nach Radiochemotherapie eine zusätzlich zur Erhaltungstherapie mit Temozolomid durchgeführte Behandlung mit elektrischen Wechselfeldern (Tumor Treating Fields, TTFields) das progressionsfreie Überleben und das Gesamtüberleben verlängert.

Autor:
Prof. Dr. med. Martin Glas

09.05.2018 | Kolorektales Karzinom | journal club | Ausgabe 4/2018

Ist ein Aufsatz für Koloskope hilfreich bei der Adenomdetektion?

Trotz Fortschritten in der Auflösung der Endoskope, der Darmvorbereitung und besserer endoskopischer Fähigkeiten der Untersucher wird bei der Vorsorgekoloskopie bis zu einem Viertel der Krebsvorstufen übersehen. Lässt sich durch den Einsatz eines Endocuffs die Rate an detektierten Adenomen erhöhen?

Autoren:
Prof. Dr. Jens J. W. Tischendorf, Dr. Holger H. Lutz

09.05.2018 | Prostatakarzinom | journal club | Ausgabe 4/2018

Prostatakrebs: Wer profitiert von welchem lokalen Vorgehen?

Wie sehen die Langzeitergebnisse von Patienten mit lokalisiertem Prostatakarzinom aus, die sich entweder einer radikalen Prostatektomie oder einer alleinigen Beobachtung unterzogen haben? Unsere Kommentatoren diskutieren den Stellenwert der Chirurgie und die Konsequenzen für die lokale Radiotherapie.

Autoren:
Dr. Stephanie Kroeze, Dr. Corinna Fritz, Prof. Dr. Matthias Guckenberger

08.05.2018 | Prostatakarzinom | Journal Club | Ausgabe 6/2018

MRT-basierte vs. TRUS-Biopsie: Zeit für Paradigmenwechsel?

Prostatakrebsdiagnostik mittels MRT-gezielter oder konventioneller transrektaler ultraschallgesteuerter Biopsie

In der PRECISION-Studie wurden zwei Methoden zur Prostatakrebs-Erkennung verglichen: Die Kombination aus multiparametrischer MRT und anschließender MRT-gezielter Fusionsbiopsie versus die herkömmliche transrektale ultraschallgesteuerte Biopsie. Unser Experte stellt die Studie vor und ordnet die Ergebnisse für Sie ein.

Autor:
Univ.-Prof. Dr. med. B. Hadaschik

14.04.2018 | Multiples Myelom | journal club | Ausgabe 3/2018

Stellenwert von MRD-Status und Bildgebung

Jüngst wurde eine erste Studie zum multiplen Myelom veröffentlicht, in der sowohl die Diagnostik der minimalen Resterkrankung im Knochenmark als auch die Bildgebung bei der Remissionsbeurteilung berücksichtigt wurden. Die International Myeloma Working Group empfiehlt das bereits.

Autoren:
Dr. Leo Rasche, Prof. Dr. Niels Weinhold

14.04.2018 | Ovarialkarzinom | journal club | Ausgabe 3/2018

Doch Vorteil durch HIPEC beim Eierstockkrebs?

Verbessert die Hinzunahme einer hyperthermen intraperitonealen Chemotherapie (HIPEC) zu einer Intervall-Debulking-Operation die Prognose von Patientinnen mit einem Ovarialkarzinom im Stadium FIGO III, nachdem diese zuvor eine neoadjuvante Chemotherapie erhalten hatten? Dieser Frage ging ein Team nach.

Autoren:
Prof. Dr. Michael Eichbaum, Dr. Christine Eichbaum

27.03.2018 | Migräne | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2018

Höheres Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko durch Migräne

Eine Beobachtungsstudie zeigte eine positive Assoziation von Migräne mit dem Auftreten eines Herzinfarkts, Schlaganfalls, Thrombosen und Arrythmien. Sollten nun Patienten mit Migräne Gerinnungshemmer einnehmen?

Autor:
Prof. Dr. Dr. Stefan Evers

26.03.2018 | Nachsorge | Literatur kommentiert | Ausgabe 6/2018

Bronchialkarzinom: Durch internetbasierte Patientennachsorge verbessert sich das Gesamtüberleben

Die Autoren der vorliegenden Studie gingen der Frage nach, ob durch eine engmaschige, internetbasierte Nachsorge das Überleben von Patienten mit Bronchialkarzinomen verbessert werden kann.

Autor:
PD Dr. Dr. Nils Henrik Nicolay

20.03.2018 | Embolieprophylaxe Antikoagulation Antikoagulanzien | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2018

Schützt Warfarin vor Krebs?

Eine Behandlung mit oralen Antikoagulanzien wie Warfarin schützt Menschen im Alter über 50 Jahren offenbar vor Krebs, wie eine neue große norwegische Beobachtungsstudie zeigte.

Autor:
Prof. Dr. med. Curt Diehm

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