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Onkologie und Hämatologie

Kommentierte Studienreferate

14.06.2018 | Morbus Crohn | journal club | Ausgabe 3/2018

Was die Routinebiopsie bei CED tatsächlich bringt

Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) haben ein erhöhtes Risiko für kolorektale Karzinome. Sind Routinebiopsien unauffälliger Schleimhaut zur Darmkrebsfrüherkennung bei den Betroffenen daher sinnvoll?

Autor:
Prof. Dr. med. Hermann S. Füeßl

29.05.2018 | Kolorektales Karzinom | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 10/2018

Gewichtszunahme erhöht Darmkrebsrisiko

Wer an Körpergewicht zunimmt, steigert laut einer Metaanalyse sein Risiko, kolorektale Adenome zu entwickeln. Das ist gefährlich, weil Adenome eine gesicherte Vorstufe für kolorektale Karzinome sind.

Autor:
Prof. Dr. med. U. R. Kleeberg

22.05.2018 | Prostatakarzinom | Journal Club | Ausgabe 6/2018

Apalutamid beim nicht fernmetastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom

In der SPARTAN-Studie wurde eine selten dargestellte Patientengruppe untersucht: Patienten mit einem nicht fernmetastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinom und hohem Progressionsrisiko. Wir wirksam ist Apalutamid in dieser Situation? Unsere Experte fasst die Ergebnisse der Studie für Sie zusammen und zieht ein Fazit für die Praxis.

Autoren:
Prof. Dr. med. B. Hadaschik, Dr. med. A. Panic

15.05.2018 | Glioblastom | journal club | Ausgabe 5/2018

TTFields plus Temozolomid: Der neue Standard für Hirntumorpatienten?

Bei Patienten mit neu diagnostiziertem Glioblastom wurde untersucht, ob nach Radiochemotherapie eine zusätzlich zur Erhaltungstherapie mit Temozolomid durchgeführte Behandlung mit elektrischen Wechselfeldern (Tumor Treating Fields, TTFields) das progressionsfreie Überleben und das Gesamtüberleben verlängert.

Autor:
Prof. Dr. med. Martin Glas

09.05.2018 | Kolorektales Karzinom | journal club | Ausgabe 4/2018

Ist ein Aufsatz für Koloskope hilfreich bei der Adenomdetektion?

Trotz Fortschritten in der Auflösung der Endoskope, der Darmvorbereitung und besserer endoskopischer Fähigkeiten der Untersucher wird bei der Vorsorgekoloskopie bis zu einem Viertel der Krebsvorstufen übersehen. Lässt sich durch den Einsatz eines Endocuffs die Rate an detektierten Adenomen erhöhen?

Autoren:
Prof. Dr. Jens J. W. Tischendorf, Dr. Holger H. Lutz

09.05.2018 | Prostatakarzinom | journal club | Ausgabe 4/2018

Prostatakrebs: Wer profitiert von welchem lokalen Vorgehen?

Wie sehen die Langzeitergebnisse von Patienten mit lokalisiertem Prostatakarzinom aus, die sich entweder einer radikalen Prostatektomie oder einer alleinigen Beobachtung unterzogen haben? Unsere Kommentatoren diskutieren den Stellenwert der Chirurgie und die Konsequenzen für die lokale Radiotherapie.

Autoren:
Dr. Stephanie Kroeze, Dr. Corinna Fritz, Prof. Dr. Matthias Guckenberger

08.05.2018 | Prostatakarzinom | Journal Club | Ausgabe 6/2018

MRT-basierte vs. TRUS-Biopsie: Zeit für Paradigmenwechsel?

Prostatakrebsdiagnostik mittels MRT-gezielter oder konventioneller transrektaler ultraschallgesteuerter Biopsie

In der PRECISION-Studie wurden zwei Methoden zur Prostatakrebs-Erkennung verglichen: Die Kombination aus multiparametrischer MRT und anschließender MRT-gezielter Fusionsbiopsie versus die herkömmliche transrektale ultraschallgesteuerte Biopsie. Unser Experte stellt die Studie vor und ordnet die Ergebnisse für Sie ein.

Autor:
Univ.-Prof. Dr. med. B. Hadaschik

14.04.2018 | Multiples Myelom | journal club | Ausgabe 3/2018

Stellenwert von MRD-Status und Bildgebung

Jüngst wurde eine erste Studie zum multiplen Myelom veröffentlicht, in der sowohl die Diagnostik der minimalen Resterkrankung im Knochenmark als auch die Bildgebung bei der Remissionsbeurteilung berücksichtigt wurden. Die International Myeloma Working Group empfiehlt das bereits.

Autoren:
Dr. Leo Rasche, Prof. Dr. Niels Weinhold

14.04.2018 | Ovarialkarzinom | journal club | Ausgabe 3/2018

Doch Vorteil durch HIPEC beim Eierstockkrebs?

Verbessert die Hinzunahme einer hyperthermen intraperitonealen Chemotherapie (HIPEC) zu einer Intervall-Debulking-Operation die Prognose von Patientinnen mit einem Ovarialkarzinom im Stadium FIGO III, nachdem diese zuvor eine neoadjuvante Chemotherapie erhalten hatten? Dieser Frage ging ein Team nach.

Autoren:
Prof. Dr. Michael Eichbaum, Dr. Christine Eichbaum

27.03.2018 | Migräne | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2018

Höheres Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko durch Migräne

Eine Beobachtungsstudie zeigte eine positive Assoziation von Migräne mit dem Auftreten eines Herzinfarkts, Schlaganfalls, Thrombosen und Arrythmien. Sollten nun Patienten mit Migräne Gerinnungshemmer einnehmen?

Autor:
Prof. Dr. Dr. Stefan Evers

26.03.2018 | Nachsorge | Literatur kommentiert | Ausgabe 6/2018

Bronchialkarzinom: Durch internetbasierte Patientennachsorge verbessert sich das Gesamtüberleben

Die Autoren der vorliegenden Studie gingen der Frage nach, ob durch eine engmaschige, internetbasierte Nachsorge das Überleben von Patienten mit Bronchialkarzinomen verbessert werden kann.

Autor:
PD Dr. Dr. Nils Henrik Nicolay

20.03.2018 | Embolieprophylaxe Antikoagulation Antikoagulanzien | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2018

Schützt Warfarin vor Krebs?

Eine Behandlung mit oralen Antikoagulanzien wie Warfarin schützt Menschen im Alter über 50 Jahren offenbar vor Krebs, wie eine neue große norwegische Beobachtungsstudie zeigte.

Autor:
Prof. Dr. med. Curt Diehm

08.03.2018 | Diagnostik in der Onkologie | Journal Club | Ausgabe 4/2018

Malignome detektieren mittels Bluttest

Der einzige bisher zur Frühdetektion eines Karzinoms häufig verwendete Bluttest ist die PSA-Bestimmung beim Prostatakarzinom. Nun wurde ein multianalytischer Bluttest entwickelt, der zur Detektion und Lokalisation des Primarius von acht häufigen malignen Tumoren im nichtmetastasierten Stadium dient.

Autoren:
Dr. med. Asmae Gassa, PD Dr. med. Hakan Alakus, Prof. Dr. med. Christiane Bruns

06.03.2018 | Stammzelltherapie | Hämatoonkologie | Ausgabe 3/2018

Myeloische Malignome: Vitamin-D-Mangel erhöht das Rückfallrisiko nach alloSCT

Vitamin-D-Mangel ist bei Patienten mit hämatologischen Erkrankungen weit verbreitet. Einer aktuellen retrospektiven Studie zufolge geht ein niedriger Vitamin-D-Spiegel vor einer Knochenmarktransplantation mit einem erhöhten Rückfallrisiko und einem schlechteren Gesamtüberleben einher.

Autoren:
Brigitte Schalhorn, Prof. Dr. med. Hartmut Bertz

19.02.2018 | Prostatakarzinom | Evidenzbasierte Medizin | Ausgabe 3/2018

Prostatektomie: Ist minimal-invasiv besser als offen?

Weil es einen starken Trend zur Da-Vinci-Operation gibt, der in den USA schon lange bemerkbar ist und nun auch in Deutschland immer stärker wird, ist eine evidenzbasierte Empfehlung bezüglich der Operationstechnik wichtig. In einer Metaanalyse wurde die Studienlage zum diesem Thema gesichtet.

Autor:
Dr. A. Spek

14.02.2018 | Kolorektales Karzinom | journal club | Ausgabe 1/2018

Wie effektiv sind immunologische Stuhltests?

Immunologische Stuhltests haben vor kurzem in Deutschland die herkömmlichen Guajak-Stuhltests für die Darmkrebsfrüherkennung abgelöst. In einer Studie wurde nun die Vergleichbarkeit neun verschiedener immunologischer Stuhltests in der Detektion kolorektaler Neoplasien untersucht.

Autor:
PD Dr. med. Christian Pox

14.02.2018 | Pankreaskarzinom | journal club | Ausgabe 1/2018

Adjuvante Chemo des Pankreas-Ca: Besser kombinieren

Beim resektablen Pankreaskarzinom (Pankreas-Ca) wird eine adjuvante Chemotherapie mit Gemcitabin als Goldstandard angesehen. In einer aktuellen Studie wurde nun die Wirksamkeit einer zusätzlichen Gabe von Capecitabin hinsichtlich des Gesamtüberlebens untersucht.

Autoren:
Arzt Ruediger Göß, Arzt Florian Scheufele, Prof. Dr. med. Helmut Friess

10.02.2018 | Humane Papillomaviren | Literatur kompakt | Ausgabe 1/2018

Vorsicht bei der Interpretation des HPV-DNA-Tests

Beim Sexualverkehr kann der HPV-infizierte Partner infizierte Zellen, freies Virus oder infiziertes Sperma im weiblichen Genitaltrakt ablagern, ohne dass es zur Infektion der Frau kommt. Erfolgt kurz nach dem Verkehr eine HPV-Testung, kann daher das Ergebnis falsch-positiv sein.

Autor:
Prof. Tino F. Schwarz

01.02.2018 | HNO-Tumoren | Literatur kompakt | Ausgabe 1/2018

Lebensqualität unter der Therapie bei Kopf-Hals-Tumoren

Aktuelle Studien bei lokoregionär fortgeschrittenen Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinomen (LA-HNSCC) zielen vor allem auf eine mindestens gleichwertige Wirksamkeit bei besserem Funktionserhalt ab. Daten zur Lebensqualität sind aber immer noch selten.

Autor:
Friederike Klein

19.12.2017 | Chemotherapie | Evidenzbasierte Medizin | Ausgabe 1/2018

Einsatz von Cannabinoiden bei chemotherapieinduzierter Übelkeit und Erbrechen

Eine Chochrane-Analyse hat die Wirksamkeit und die Verträglichkeit von Cannabis-basierten Medikamenten für chemotherapieinduzierte Übelkeit und Erbrechen bei erwachsenen Krebspatienten evaluiert. Unsere Expertin fasst die Ergebnisse für Sie zusammen und ordnet sie ein.

Autor:
Dr. Désirée Louise Dräger

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