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Krebsforschung aktuell

Neueste Sonderberichte

13.12.2018 | Kolorektales Karzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Metastasiertes Kolorektalkarzinom

Trifluridin/Tipiracil – Überleben verlängern, Performance-Status halten

Für Patienten mit einem metastasierten kolorektalen Karzinom ist in Folgetherapien neben der Wirksamkeit vor allem die Lebensqualität wichtig. Das orale Zytostatikum Trifluridin/Tipiracil verlängert im Vergleich zu Placebo das Überleben der vorbehandelten Patienten und erhält dabei den ECOG-Performance-Status [1]. Eine Neutropenie unter Trifluridin/Tipiracil ist positiv mit dem Überleben assoziiert und eine Behandlungsverzögerung aufgrund dieser Hämatotoxizität hat keinen Einfluss auf das Überleben. Auch ältere Patienten profitieren von dem Zytostatikum, ohne dass Dosisreduktionen nötig sind.

Servier Deutschland GmbH

12.12.2018 | Sonderbericht | Onlineartikel

Dronabinol bei schwerer Motilitätsstörung mit Kachexie

Medizinische Cannabinoide können bei schwerer gastrointestinaler Motilitätsstörung, verbunden mit Übelkeit und Inappetenz sowie sekundärer Kachexie, deutliche symptomatische Therapieerfolge bringen.

Bionorica ethics GmbH

04.12.2018 | Kolorektales Karzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Sequenztherapie des metastasierten Kolorektalkarzinoms

Neue Therapieoptionen jenseits der zweiten Linie

Das therapeutische Spektrum beim metastasierten Kolorektalkarzinom (mCRC) hat sich deutlich erweitert. Auch nach der ersten und zweiten Therapielinie stehen betroffenen Patienten heute evidenzbasierte Substanzen zur Verfügung, mit denen eine weitere Überlebensverlängerung gelingt. Eine leitliniengerechte Option ist die zytostatisch wirksame Kombination Trifluridin/Tipiracil, für die in Studien ein deutlicher Überlebensbenefit belegt ist.

Servier Deutschland GmbH

14.11.2018 | Onkologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Onkologie: Herausforderung klinische Forschung und Nutzenbewertung

Die Onkologie ist im Wandel: Die Vielzahl neuer Behandlungsoptionen ermöglicht immer individuellere Therapien und Sequenzen. Ist der AMNOG-Prozess diesen Herausforderungen gewachsen?

Pfizer GmbH

02.11.2018 | Sonderbericht | Onlineartikel

Herausforderung für Pathologen

Das Merkelzellkarzinom: selten und schwer zu diagnostizieren

Das Merkelzellkarzinom ist eine seltene und biologisch sehr aggressive Neoplasie der Haut mit hoher Rezidiv- und Metastasenneigung [1]. Eine frühe Diagnosestellung ist deshalb für die Prognose der Patienten entscheidend. Das Besondere am Merkelzellkarzinom: Es exprimiert epitheliale Marker und weist zusätzlich eine neuroendokrine Differenzierung auf.

Merck Serono GmbH, Pfizer GmbH

02.11.2018 | Mammakarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Metastasiertes HR+/HER2− Mammakarzinom

„Die Chemotherapie sollte in der Erstlinie nur bei Patientinnen mit hohem Risiko eingesetzt werden”

Die endokrin-basierte Kombinationstherapie mit einem CDK4/6-Inhibitor ist bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Hormonrezeptor-positivem/HER2-negativem (HR+/HER2−) Mammakarzinom mittlerweile zu einer Standardtherapie avanciert. Die CDK4/6-Hemmung verlängert nicht nur das progressionsfreie Überleben, sondern kann auch Folgetherapien hinauszögern, wie aktuelle Untersuchungen zu Palbociclib belegen [1].

Pfizer GmbH

24.10.2018 | Onkologische Therapie | Sonderbericht | Onlineartikel

Biosimilar-Einsatz in der Onkologie steigt

In der onkologischen Supportivtherapie sind Biosimilars lange etabliert. Bei den monoklonalen Antikörpern in der Antitumortherapie halten sich manche Onkologen aber noch zurück. Doch auch hier tragen Biosimilars bei gleicher Therapiequalität zu einer kostengünstigeren Versorgung bei.

Omnicare Holding GmbH & Co. KG

01.10.2018 | Neuroendokrine Tumoren | Sonderbericht | Onlineartikel

Krankheitsmanagement des Karzinoid-Syndroms

Reduzierte Diarrhö und erhöhte Lebensqualität

Im Falle der Hypersekretion von Serotonin meist bei fortgeschrittenen neuroendokrinen Tumoren (NET) kann es zu Symptomen des Karzinoid-Syndroms (KS) kommen. Diarrhö ist das KS-Symptom, welches die Patienten in ihrem Alltag am meisten einschränkt und ihre Lebensqualität beeinträchtigt. Mit Telotristatethyl steht neben der Erstlinientherapie mit Somatostatin-Analoga (SSA) erstmals ein Wirkstoff zur Behandlung der unter SSA unzureichend kontrollierten KS-bedingten Diarrhö zur Verfügung. Er ist in Kombination mit SSA bei Erwachsenen zugelassen, kann die Diarrhö unterbinden und so die Lebensqualität bessern und wird in mehreren Leitlinien empfohlen.

Ipsen Pharma GmbH, Ettlingen

07.09.2018 | Mammakarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

HR+/HER2− fortgeschrittenes Mammakarzinom

Palbociclib: Patientinnen gewinnen im Median mehr als ein Jahr ohne Progress

Der CDK4/6-Inhibitor Palbociclib hat sich in kürzester Zeit als eine Standardoption für die Behandlung des Hormonrezeptor-positiven und HER2-negativen (HR+/HER2−) fortgeschrittenen Mammakarzinoms im klinischen Alltag etabliert. Eine aktuelle Auswertung untermauert die Datenlage.

Pfizer GmbH

19.07.2018 | Mammakarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Endokrinbasierte Therapie des HR+/HER2– metastasierten Mammakarzinoms

Mit Palbociclib in der Erstlinie brauchen Patientinnen im Median drei Jahre keine Chemotherapie

Der CDK4/6-Inhibitor Palbociclib, zugelassen zur Therapie des Hormonrezeptor (HR)-positiven/HER2-negativen metastasierten Brustkrebs*, wird von der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) erneut mit dem höchsten Empfehlungsgrad (++) bewertet. In den Phase-III-Zulassungsstudien unter Palbociclib beobachtete Vorteile im medianen progressionsfreien Überleben (mPFS) waren sowohl in der Erstlinie als auch bei endokrin vortherapierten Patientinnen deutlich. Eine aktuelle Netzwerk-Metaanalyse kommt zu dem Ergebnis, dass die Kombination von Palbociclib + Letrozol (First-Line) bzw. Palbociclib + Fulvestrant (Second-Line) für die Behandlung von postmenopausalen Patientinnen mit Hormonrezeptor (HR)-positivem/HER2-negativem metastasiertem Brustkrebs zu einem verbesserten PFS relativ zu allen analysierten Chemotherapeutika führt.

Pfizer GmbH

04.06.2018 | Neuroendokrine Tumoren | Sonderbericht | Onlineartikel

Karzinoid-Syndrom-bedingte Diarrhö

Wirksamkeit von Telotristatethyl bestätigt

Bei einigen Patienten mit gastroenteropankreatischen neuroendokrinen Tumoren mit Karzinoid-Syndrom führt die Erstlinientherapie mit Somatostatin-Analoga nicht zu einer ausreichenden Kontrolle der Diarrhö. Seit Herbst 2017 können diese Patienten von einer Zusatztherapie mit Telotristatethyl profitieren. Deren Wirksamkeit und Verträglichkeit bestätigen aktuelle Daten der TELECAST-Studie.

Ipsen Pharma GmbH, Ettlingen

08.02.2018 | Gynäkologische Onkologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Rezidiviertes Platin-sensitives Ovarialkarzinom

PARP-Inhibitor verlängert PFS unabhängig von der BRCA-Mutation

Der Ende vergangenen Jahres zugelassene PARP (Poly-ADP-Ribose-Polymerase)-Inhibitor Niraparib verlängert beim Platin-sensitiven rezidivierten Ovarialkarzinom das progressionsfreie Überleben (PFS), und zwar unabhängig davon, ob eine BRCA-Keimbahnmutation vorliegt oder nicht. Die Testung auf eine etwaige Mutation ist für die Therapieentscheidung daher nicht notwendig. Auftretende Blutbildveränderungen, allen voran eine Thrombozytopenie, lassen sich durch Dosisanpassungen handhaben.

Tesaro Bio Germany GmbH

11.01.2018 | Kolorektales Karzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Metastasiertes Kolorektalkarzinom

Therapiemanagement: systemische Sequenzen können Überleben verlängern

Die Prognose von Patienten mit Kolonkarzinom hat sich erheblich verbessert und die medianen Überlebenszeiten von Patienten im metastasierten Stadium (mCRC) haben sich in den letzten 20 Jahren etwa verdoppelt. Wichtig für den Therapieerfolg ist, die verschiedenen Systemoptionen aus Zytostatika und zielgerichteten Substanzen bereits ab der Erstlinientherapie über alle Therapielinien hinweg in der richtigen Sequenz einzusetzen. Neuen Erkenntnissen zufolge spielt auch die Lage des Primärtumors eine entscheidende Rolle bei der Therapiewahl. Eine Option für spätere Therapielinien ist Trifluridin/Tipiracil.

Servier Deutschland GmbH

15.12.2017 | Sonderbericht | Onlineartikel

Leukämie ausgeschlossen

Unklare Splenomegalie: Könnte es Morbus Gaucher sein?

Nicht hinter jeder vergrößerten Milz steckt eine Leukämie. Wenn häufige Ursachen ausgeschlossen wurden, sollten Ärzte auch an Morbus Gaucher als mögliche Differentialdiagnose denken – zumal wenn zusätzlich eine Thrombozytopenie vorliegt. Darauf wies Prof. Dr. Claus Niederau, Oberhausen, hin. Morbus Gaucher ist die häufigste lysosomale Speicherkrankheit und kann unbehandelt zu bleibenden Schäden führen. Eine frühe Diagnose ist besonders wichtig, denn es sind gleich zwei spezifische Therapieoptionen verfügbar [1, 2].

Genzyme GmbH

27.11.2017 | Tumorschmerz | Sonderbericht | Onlineartikel

Tumorschmerz: Präparate mit Hydromorphon bevorzugen!

In der „Praxisleitlinie Tumorschmerz“ wird Hydromorphon aufgrund pharmakologischer Vorteile in der Verträglichkeit als Präferenzsubstanz empfohlen [1]. Moderne Präparate mit 24-Stunden-Wirkung sind für Patienten in mehrfacher Hinsicht von Vorteil. Retardpräparate sind aber keinesfalls untereinander austauschbar.

Aristo Pharma GmbH

15.11.2017 | Diarrhoe | Sonderbericht | Onlineartikel

Neue Add-on-Therapie für NET-Patienten mit Karzinoid-Syndrom

Telotristatethyl reduziert Diarrhöen und erhöht die Lebensqualität

Neuroendokrine Tumoren (NET) des Intestinum rufen in 35% der Fälle ein Karzinoid-Syndrom hervor [1]. Vor allem Diarrhöen als Teil dieses hypersekretionsbedingten Symptomkomplexes sind ein entscheidender Parameter für die Lebensqualität von NET-Patienten, die dank des medizinischen Fortschritts in der letzten Dekade im Mittel länger überleben [2]. Eine maximale Kontrolle der Hypersekretionssymptome sollte daher nicht zuletzt im Sinne der Verbesserung der Über-Lebensqualität Ziel jedes Therapiekonzeptes sein.

Ipsen Pharma GmbH, Ettlingen

02.11.2017 | Multiples Myelom | Sonderbericht | Onlineartikel

Multiples Myelom

Erhaltungstherapie nach Stammzelltransplantation

Mit der Einführung neuer Wirksubstanzen als Induktionstherapie gefolgt von einer Konsolidierung mit Hochdosis-Melphalan und autologer Stammzelltransplantation (ASZT) wurde bei Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom die Prognose erheblich verbessert. Dennoch erleiden die meisten Patienten einen Krankheitsrückfall. Welche Therapiestrategie kann den Therapieerfolg nach ASZT erhalten?

Celgene GmbH

05.10.2017 | Harnblasenkarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Harnblasenkarzinom

Video: Interview mit Prof. Dr. Carsten-H. Ohlmann, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar, zur S3-Leitlinie „Früherkennung, Diagnose, Therapie und Nachsorge des Harnblasenkarzinoms“

Im Herbst 2016 wurde auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie die erste Version der S3-Leitlinie „Früherkennung, Diagnose, Therapie und Nachsorge des Harnblasenkarzinoms“ vorgestellt, die seit November 2016 als Version 1.1 vorliegt. Prof. Ohlmann nennt im Interview die wichtigsten Empfehlungen und äußert sich zu deren Umsetzung in der Praxis. Weiterhin berichtet er über eine geplante Umfrage zur Adhärenz von Urologen bezüglich der neuen Leitlinie.

Ipsen Pharma GmbH, Ettlingen

14.02.2017 | Hämatologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Deferasirox bei transfusionsbedingter Hämosiderose

Filmtabletten besser verträglich und einfacher einzunehmen

Zur Behandlung der chronischen, potenziell lebensbedrohlichen Eisenüberladung aufgrund von häufigen Transfusionen steht der Eisenchelator Deferasirox seit Oktober 2016 auch als Filmtablette in drei Dosisstärken zur Verfügung. Aktuelle Daten weisen darauf hin, dass die neue Formulierung im Vergleich zur bisher verfügbaren Suspensionstablette besser verträglich und einfacher einzunehmen ist – bei gleichzeitig bewährt guter Wirksamkeit. Dies führt bei den Patienten zu einer höheren Adhärenz und Therapiezufriedenheit.

Novartis Pharma GmbH, Nürnberg

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