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Krebsforschung aktuell

Neueste Sonderberichte

12.02.2019 | Hämatologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Aktuelle Leitlinienempfehlungen zur Therapie: Umsetzung in der Praxis

Im Januar 2018 wurde die Leitlinie zur Immunthrombozytopenie (ITP) der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) aktualisiert. Wichtige Neuerungen sind die erweiterte Definition der Therapieindikation sowie die Empfehlung, Thrombopoetin-Rezeptor-Agonisten (TRA) bereits in der Zweitlinie und damit früher als bisher in Betracht zu ziehen. Wie die Ergebnisse einer Ärztebefragung ein Dreivierteljahr nach Erscheinen der aktuellen Leitlinie zeigen, wird die Therapieindikation häufig noch sehr restriktiv gestellt. Dagegen wird der TRA Eltrombopag von vielen Befragten bereits empfehlungsgemäß in der Zweitlinie eingesetzt.

Novartis Pharma GmbH, Nürnberg

08.02.2019 | Akute myeloische Leukämie | Sonderbericht | Onlineartikel

Umfassende Analyse aus QuANTUM-R bestätigt längeres Gesamtüberleben durch Quizartinib

Quizartinib ist der erste FLT3 (fms related tyrosine kinase 3)-Inhibitor, der bei Patienten mit refraktärer oder rezidivierter (r/r) FLT3-ITD (ITD, internal tandem duplications)-mutierter akuter myeloischer Leukämie (AML) zu einem Überlebensvorteil im Vergleich zu einer Salvage-Chemotherapie führt. Dies wurde in der zulassungsrelevanten randomisierten Phase-III-Studie QuANTUM-R nachgewiesen. Übereinstimmend mit der Primäranalyse zeigen aktuelle Ergebnisse vorab spezifizierter Sensitivitätsanalysen zum Gesamtüberleben (OS) sowie Subgruppenanalysen ein längeres OS unter der Therapie mit Quizartinib.

Daiichi Sankyo Europe GmbH

06.02.2019 | Kolorektales Karzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Digitale Therapieunterstützung mittels neuer Experten-App

Bei der Therapie des kolorektalen Karzinoms hat es in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gegeben. Zytostatika und zielgerichtete Substanzen kommen heute über mehrere Therapielinien zum Einsatz. So bietet für intensiv vorbehandelte Patienten das orale Zytostatikum Trifluridin/Tipiracil eine Option ...

Servier Deutschland GmbH

06.02.2019 | Onkologische Therapie | Sonderbericht | Onlineartikel

Qualitätsinitiative für Zytostatika-Zubereitungen startet

Eine Qualitätsinitiative schafft transparente und überprüfbare Qualitätssicherungsstandards für die Zubereitung von Zytostatika in der Onkologie – zum Wohl der Patienten.

Omnicare Holding GmbH & Co. KG

05.02.2019 | Ovarialkarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Fortgeschrittenes Ovarialkarzinom - Erhaltungstherapie mit Niraparib

Eine Erhaltungstherapie mit Niraparib kann das progressionsfreie Überleben (PFS) verlängern und viele Patientinnen sprechen dauerhaft auf die Therapie an. Durch eine individuelle Dosisstrategie ist der PARP (Poly[ADP-Ribose]-Polymerase)-Inhibitor auch langfristig gut verträglich. Zum Erhalt der Lebensqualität trägt zudem die einfache Anwendung bei: Niraparib wird einmal täglich, unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen. Die Therapie entspricht damit den Wünschen der Patientinnen nach einer möglichst langen Rezidivfreiheit und einfachen Anwendung.

Tesaro Bio Germany GmbH

13.12.2018 | Kolorektales Karzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Trifluridin/Tipiracil – Überleben verlängern, Performance-Status halten

Für Patienten mit einem metastasierten kolorektalen Karzinom ist in Folgetherapien neben der Wirksamkeit vor allem die Lebensqualität wichtig. Das orale Zytostatikum Trifluridin/Tipiracil verlängert im Vergleich zu Placebo das Überleben der vorbehandelten Patienten und erhält dabei den ECOG-Performance-Status [1]. Eine Neutropenie unter Trifluridin/Tipiracil ist positiv mit dem Überleben assoziiert und eine Behandlungsverzögerung aufgrund dieser Hämatotoxizität hat keinen Einfluss auf das Überleben. Auch ältere Patienten profitieren von dem Zytostatikum, ohne dass Dosisreduktionen nötig sind.

Servier Deutschland GmbH

12.12.2018 | Sonderbericht | Onlineartikel

Dronabinol bei schwerer Motilitätsstörung mit Kachexie

Medizinische Cannabinoide können bei schwerer gastrointestinaler Motilitätsstörung, verbunden mit Übelkeit und Inappetenz sowie sekundärer Kachexie, deutliche symptomatische Therapieerfolge bringen.

Bionorica ethics GmbH

04.12.2018 | Kolorektales Karzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Neue Therapieoptionen jenseits der zweiten Linie

Das therapeutische Spektrum beim metastasierten Kolorektalkarzinom (mCRC) hat sich deutlich erweitert. Auch nach der ersten und zweiten Therapielinie stehen betroffenen Patienten heute evidenzbasierte Substanzen zur Verfügung, mit denen eine weitere Überlebensverlängerung gelingt. Eine leitliniengerechte Option ist die zytostatisch wirksame Kombination Trifluridin/Tipiracil, für die in Studien ein deutlicher Überlebensbenefit belegt ist.

Servier Deutschland GmbH

14.11.2018 | Onkologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Onkologie: Herausforderung klinische Forschung und Nutzenbewertung

Die Onkologie ist im Wandel: Die Vielzahl neuer Behandlungsoptionen ermöglicht immer individuellere Therapien und Sequenzen. Ist der AMNOG-Prozess diesen Herausforderungen gewachsen?

Pfizer GmbH

02.11.2018 | Sonderbericht | Onlineartikel

Das Merkelzellkarzinom: selten und schwer zu diagnostizieren

Das Merkelzellkarzinom ist eine seltene und biologisch sehr aggressive Neoplasie der Haut mit hoher Rezidiv- und Metastasenneigung [1]. Eine frühe Diagnosestellung ist deshalb für die Prognose der Patienten entscheidend. Das Besondere am Merkelzellkarzinom: Es exprimiert epitheliale Marker und weist zusätzlich eine neuroendokrine Differenzierung auf.

Merck Serono GmbH, Pfizer GmbH

02.11.2018 | Mammakarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

„Die Chemotherapie sollte in der Erstlinie nur bei Patientinnen mit hohem Risiko eingesetzt werden”

Die endokrin-basierte Kombinationstherapie mit einem CDK4/6-Inhibitor ist bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Hormonrezeptor-positivem/HER2-negativem (HR+/HER2−) Mammakarzinom mittlerweile zu einer Standardtherapie avanciert. Die CDK4/6-Hemmung verlängert nicht nur das progressionsfreie Überleben, sondern kann auch Folgetherapien hinauszögern, wie aktuelle Untersuchungen zu Palbociclib belegen [1].

Pfizer GmbH

01.10.2018 | Neuroendokrine Tumoren | Sonderbericht | Onlineartikel

Reduzierte Diarrhö und erhöhte Lebensqualität

Im Falle der Hypersekretion von Serotonin meist bei fortgeschrittenen neuroendokrinen Tumoren (NET) kann es zu Symptomen des Karzinoid-Syndroms (KS) kommen. Diarrhö ist das KS-Symptom, welches die Patienten in ihrem Alltag am meisten einschränkt und ihre Lebensqualität beeinträchtigt. Mit Telotristatethyl steht neben der Erstlinientherapie mit Somatostatin-Analoga (SSA) erstmals ein Wirkstoff zur Behandlung der unter SSA unzureichend kontrollierten KS-bedingten Diarrhö zur Verfügung. Er ist in Kombination mit SSA bei Erwachsenen zugelassen, kann die Diarrhö unterbinden und so die Lebensqualität bessern und wird in mehreren Leitlinien empfohlen.

Ipsen Pharma GmbH, Ettlingen

07.09.2018 | Mammakarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Palbociclib: Patientinnen gewinnen im Median mehr als ein Jahr ohne Progress

Der CDK4/6-Inhibitor Palbociclib hat sich in kürzester Zeit als eine Standardoption für die Behandlung des Hormonrezeptor-positiven und HER2-negativen (HR+/HER2−) fortgeschrittenen Mammakarzinoms im klinischen Alltag etabliert. Eine aktuelle Auswertung untermauert die Datenlage.

Pfizer GmbH

19.07.2018 | Mammakarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Mit Palbociclib in der Erstlinie brauchen Patientinnen im Median drei Jahre keine Chemotherapie

Der CDK4/6-Inhibitor Palbociclib, zugelassen zur Therapie des Hormonrezeptor (HR)-positiven/HER2-negativen metastasierten Brustkrebs*, wird von der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) erneut mit dem höchsten Empfehlungsgrad (++) bewertet. In den Phase-III-Zulassungsstudien unter Palbociclib beobachtete Vorteile im medianen progressionsfreien Überleben (mPFS) waren sowohl in der Erstlinie als auch bei endokrin vortherapierten Patientinnen deutlich. Eine aktuelle Netzwerk-Metaanalyse kommt zu dem Ergebnis, dass die Kombination von Palbociclib + Letrozol (First-Line) bzw. Palbociclib + Fulvestrant (Second-Line) für die Behandlung von postmenopausalen Patientinnen mit Hormonrezeptor (HR)-positivem/HER2-negativem metastasiertem Brustkrebs zu einem verbesserten PFS relativ zu allen analysierten Chemotherapeutika führt.

Pfizer GmbH

04.06.2018 | Neuroendokrine Tumoren | Sonderbericht | Onlineartikel

Wirksamkeit von Telotristatethyl bestätigt

Bei einigen Patienten mit gastroenteropankreatischen neuroendokrinen Tumoren mit Karzinoid-Syndrom führt die Erstlinientherapie mit Somatostatin-Analoga nicht zu einer ausreichenden Kontrolle der Diarrhö. Seit Herbst 2017 können diese Patienten von einer Zusatztherapie mit Telotristatethyl profitieren. Deren Wirksamkeit und Verträglichkeit bestätigen aktuelle Daten der TELECAST-Studie.

Ipsen Pharma GmbH, Ettlingen

08.02.2018 | Gynäkologische Onkologie | Sonderbericht | Onlineartikel

PARP-Inhibitor verlängert PFS unabhängig von der BRCA-Mutation

Der Ende vergangenen Jahres zugelassene PARP (Poly-ADP-Ribose-Polymerase)-Inhibitor Niraparib verlängert beim Platin-sensitiven rezidivierten Ovarialkarzinom das progressionsfreie Überleben (PFS), und zwar unabhängig davon, ob eine BRCA-Keimbahnmutation vorliegt oder nicht. Die Testung auf eine etwaige Mutation ist für die Therapieentscheidung daher nicht notwendig. Auftretende Blutbildveränderungen, allen voran eine Thrombozytopenie, lassen sich durch Dosisanpassungen handhaben.

Tesaro Bio Germany GmbH

11.01.2018 | Kolorektales Karzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Therapiemanagement: systemische Sequenzen können Überleben verlängern

Die Prognose von Patienten mit Kolonkarzinom hat sich erheblich verbessert und die medianen Überlebenszeiten von Patienten im metastasierten Stadium (mCRC) haben sich in den letzten 20 Jahren etwa verdoppelt. Wichtig für den Therapieerfolg ist, die verschiedenen Systemoptionen aus Zytostatika und zielgerichteten Substanzen bereits ab der Erstlinientherapie über alle Therapielinien hinweg in der richtigen Sequenz einzusetzen. Neuen Erkenntnissen zufolge spielt auch die Lage des Primärtumors eine entscheidende Rolle bei der Therapiewahl. Eine Option für spätere Therapielinien ist Trifluridin/Tipiracil.

Servier Deutschland GmbH

15.12.2017 | Sonderbericht | Onlineartikel

Unklare Splenomegalie: Könnte es Morbus Gaucher sein?

Nicht hinter jeder vergrößerten Milz steckt eine Leukämie. Wenn häufige Ursachen ausgeschlossen wurden, sollten Ärzte auch an Morbus Gaucher als mögliche Differentialdiagnose denken – zumal wenn zusätzlich eine Thrombozytopenie vorliegt. Darauf wies Prof. Dr. Claus Niederau, Oberhausen, hin. Morbus Gaucher ist die häufigste lysosomale Speicherkrankheit und kann unbehandelt zu bleibenden Schäden führen. Eine frühe Diagnose ist besonders wichtig, denn es sind gleich zwei spezifische Therapieoptionen verfügbar [1, 2].

Genzyme GmbH

27.11.2017 | Tumorschmerz | Sonderbericht | Onlineartikel

Tumorschmerz: Präparate mit Hydromorphon bevorzugen!

In der „Praxisleitlinie Tumorschmerz“ wird Hydromorphon aufgrund pharmakologischer Vorteile in der Verträglichkeit als Präferenzsubstanz empfohlen [1]. Moderne Präparate mit 24-Stunden-Wirkung sind für Patienten in mehrfacher Hinsicht von Vorteil. Retardpräparate sind aber keinesfalls untereinander austauschbar.

Aristo Pharma GmbH

15.11.2017 | Diarrhoe | Sonderbericht | Onlineartikel

Telotristatethyl reduziert Diarrhöen und erhöht die Lebensqualität

Neuroendokrine Tumoren (NET) des Intestinum rufen in 35% der Fälle ein Karzinoid-Syndrom hervor [1]. Vor allem Diarrhöen als Teil dieses hypersekretionsbedingten Symptomkomplexes sind ein entscheidender Parameter für die Lebensqualität von NET-Patienten, die dank des medizinischen Fortschritts in der letzten Dekade im Mittel länger überleben [2]. Eine maximale Kontrolle der Hypersekretionssymptome sollte daher nicht zuletzt im Sinne der Verbesserung der Über-Lebensqualität Ziel jedes Therapiekonzeptes sein.

Ipsen Pharma GmbH, Ettlingen

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