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Onkologie

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Nachrichten

Der Deutsche Krebskongress 2018

Berichte und Videos vom DKK in der Hauptstadt

Meistbesuchte Themen

ProstatakrebsBrustkrebsLungenkrebsDarmkrebsSupportivtherapie

Lesetipps der Redaktion

22.01.2018 | Nebenwirkungen der Krebstherapie | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 1/2018

CME: Management immunvermittelter Nebenwirkungen

Die Therapie mit Immuncheckpointinhibitoren stellt die behandelnden Ärzte vor neue Herausforderungen – auch, was die Nebenwirkungen betrifft. Das frühe Erkennen und Behandeln der Toxizitäten kann helfen, längerfristige Therapiepausen oder -abbrüche zu verhindern.

04.10.2017 | Solide Tumoren | Kasuistiken | Sonderheft 1/2018

Wer hätte beim 9-Jährigen an Darmkrebs gedacht?

Ein 9‑jähriger, schmächtiger Junge wird mit seit ca. 2 Monaten bestehender Obstipationsneigung und rezidivierenden Bauchschmerzen vorstellig. Letztlich stellen Pädiater und Chirurgen eine bei Kindern extrem seltene Diagnose: Adenokarzinom des Colon ascendens.

07.02.2018 | Tumorchirurgie | AKTUELLE MEDIZIN MAGAZIN | Ausgabe 2/2018

Wie riskant ist die „Gelegenheitschirurgie“ für Krebspatienten?

Laut Qualitätsmonitor 2018 sterben in Deutschland viele Krebspatienten frühzeitig, weil sie in Krankenhäusern mit wenig Erfahrung operiert werden. Ein Interview mit Dr. Simone Wesselmann von der Deutschen Krebsgesellschaft.

20.02.2018 | Palliativmedizin | Video-Artikel | Onlineartikel

Mit Strahlen helfen, wenn es keine Heilung gibt

Die palliative Versorgung von Krebspatienten ist einer der Schwerpunkte des Deutschen Krebskongresses 2018. Im Interview spricht Prof. Dr. Stephanie E. Combs von der TU München über das Potenzial der Strahlentherapie, wenn der Krebs nicht mehr heilbar ist.

30.01.2018 | Hepatozelluläres Karzinom | CME Topic | Ausgabe 1/2018

CME: Moderne Konzepte für die Therapie des hepatozellulären Karzinoms

Was sind die wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung eines hepatozellulären Karzinoms? Wie werden Risikopatienten adäquat überwacht? Wie ist die Prognose? Diese Übersicht gibt Ihnen die Antworten und macht Sie mit den modernen Therapiekonzepten vertraut.

06.10.2017 | Magnetresonanztomographie | Leitthema | Ausgabe 11/2017

Bildgebung des lokal fortgeschrittenen Prostatakarzinoms

Neben dem konventionellen transrektale Ultraschall als der gängigsten primären Untersuchungsmodalität wird in diesem Artikel insbesondere die multiparametrische MRT vorgestellt und in ihrer Bedeutung hinsichtlich der Primärdiagnostik des lokal fortgeschrittenen Prostatakarzinoms bewertet.

Zeitschriften Onkologie

Zurzeit meistgelesene Artikel

03.01.2018 | Tumoren der Haut | Blickdiagnose | Onlineartikel

Tumor im Tattoo

08.02.2018 | Onlineartikel

Orgasmen gegen Neoplasmen?

15.01.2018 | Mammakarzinom | AKTUELLE MEDIZIN | Ausgabe 1/2018

Blumenkohlartiger Tumor an der Brust

06.12.2017 | Dermatologische Diagnostik | Blickdiagnose | Onlineartikel

Was wächst hier seit 20 Jahren?

Videos

21.02.2018 | DKK 2018 | Video-Artikel | Onlineartikel

Welche Bedeutung hat die Strahlentherapie in der Onkologie?

Hat sich die Bedeutung der Strahlentherapie durch den Einzug der zielgerichteten Therapien verändert? Wo sie den Stellenwert und die Stärken der Strahlentherapie sieht, erläutert die Radioonkologin Prof. Dr. Stephanie E. Combs von der TU München im Interview.

20.02.2018 | DKK 2018 | Video-Artikel | Onlineartikel

Strahlentherapie – Einzel-Kämpfer oder Team-Player?

Die Strahlentherapie kann alleine, in Kombination mit Chemotherapie oder prä- oder postoperativ eingesetzt werden. Bei welchen Indikationen ist sie als Monotherapie indiziert, wann in Kombination? Und welche Chancen bietet die Stereotaxie? Darüber spricht Prof. Combs im Interview.

20.02.2018 | DKK 2018 | Video-Artikel | Onlineartikel

Ist die Ganzhirnbestrahlung bei Hirnmetastasen noch Standard?

Hirnmetastasen als häufigste intrakranielle Neoplasien treten bei 20 bis 40 Prozent der Patienten mit malignen Erkrankungen auf. Jahrzehntelang galt hier die Ganzhirnbestrahlung als Standardtherapie. Warum sich das geändert hat und wie die Alternativen aussehen, erläutert Prof. Dr. Stephanie Combs im Video-Interview.

Krebs-Forschung aktuell

Neueste Sonderberichte

08.02.2018 | Gynäkologische Onkologie | Sonderbericht | Onlineartikel

PARP-Inhibitor verlängert PFS unabhängig von der BRCA-Mutation

Der Ende vergangenen Jahres zugelassene PARP (Poly-ADP-Ribose-Polymerase)-Inhibitor Niraparib verlängert beim Platin-sensitiven rezidivierten Ovarialkarzinom das progressionsfreie Überleben (PFS), und zwar unabhängig davon, ob eine BRCA-Keimbahnmutation vorliegt oder nicht. Die Testung auf eine etwaige Mutation ist für die Therapieentscheidung daher nicht notwendig. Auftretende Blutbildveränderungen, allen voran eine Thrombozytopenie, lassen sich durch Dosisanpassungen handhaben.

Tesaro Bio Germany GmbH

11.01.2018 | Kolorektales Karzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Therapiemanagement: systemische Sequenzen können Überleben verlängern

Die Prognose von Patienten mit Kolonkarzinom hat sich erheblich verbessert und die medianen Überlebenszeiten von Patienten im metastasierten Stadium (mCRC) haben sich in den letzten 20 Jahren etwa verdoppelt. Wichtig für den Therapieerfolg ist, die verschiedenen Systemoptionen aus Zytostatika und zielgerichteten Substanzen bereits ab der Erstlinientherapie über alle Therapielinien hinweg in der richtigen Sequenz einzusetzen. Neuen Erkenntnissen zufolge spielt auch die Lage des Primärtumors eine entscheidende Rolle bei der Therapiewahl. Eine Option für spätere Therapielinien ist Trifluridin/Tipiracil.

Servier Deutschland GmbH

15.12.2017 | Sonderbericht | Onlineartikel

Unklare Splenomegalie: Könnte es Morbus Gaucher sein?

Nicht hinter jeder vergrößerten Milz steckt eine Leukämie. Wenn häufige Ursachen ausgeschlossen wurden, sollten Ärzte auch an Morbus Gaucher als mögliche Differentialdiagnose denken – zumal wenn zusätzlich eine Thrombozytopenie vorliegt. Darauf wies Prof. Dr. Claus Niederau, Oberhausen, hin. Morbus Gaucher ist die häufigste lysosomale Speicherkrankheit und kann unbehandelt zu bleibenden Schäden führen. Eine frühe Diagnose ist besonders wichtig, denn es sind gleich zwei spezifische Therapieoptionen verfügbar [1, 2].

Genzyme GmbH

Neueste CME-Kurse

Übersichtsarbeiten und Kasuistiken

10.02.2018 | Mammakarzinom | NATUM | Ausgabe 1/2018

Verhaltenstherapie beim Mammakarzinom

Dass ein gesunder Lebensstil eine protektive Wirkung bei Brustkrebs hat, ist bekannt. Auch während und nach der Krebstherapie könnten Patienten von Verhaltensänderungen und supportiven Lebensstilinterventionen profitieren. Es stellt sich die Frage: Wie können Sie Ihre Krebspatientinnen diesbezüglich unterstützen.

10.02.2018 | Vulvakarzinom | Fortbildung | Ausgabe 1/2018

Pruritus vulvae kann auch ein Karzinom sein

Nicht immer handelt es sich beim Pruritus vulvae um eine Pilzinfektion oder einen Östrogenmangel. Gerade bei älteren Patientinnen, die von diesem Symptom berichten, sollten Sie hellhörig werden.

10.02.2018 | Gynäkologische Diagnostik | Fortbildung | Ausgabe 1/2018

Präanalytik in der Gerinnungsdiagnostik

Die Gerinnungsanalytik umfasst die Untersuchung von Hämostasestörungen, Verlaufskontrollen bei schweren Krankheitsbildern oder operativen Eingriffen sowie Therapieüberwachungen. Fehler in der Präanalytik können Laborwerte und damit Therapieentscheidungen in hohem Maß negativ beeinflussen. Wie Sie diese vermeiden.

Weiterführende Themen

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Krebs betrifft jeden: Im Laufe des Lebens erkrankt in Deutschland im Durchschnitt jeder zweite Mann und jede zweite Frau an einer bösartigen Neubildung (Neoplasie). Bei Frauen sind Krebserkrankungen insge­samt etwas seltener als bei Männern, treten aber tendenziell früher im Le­bensverlauf auf. Die Zahl der Krebsneuerkrankungen pro Jahr in Deutschland liegt bei etwa 480.000 Fällen, davon ca. 250.000 bei Männern und 230.000 bei Frauen (Schätzung für 2014, für 2016 geht man in etwa von 500.000 Fällen aus). Brustkrebs, Darmkrebs, Prostatakrebs und Lungenkrebs sind die häufigsten Krebsarten und machen zusammen etwas mehr als die Hälfte aller Krebsfälle aus. 

Zunahme der Krebserkrankungen durch die älter werdende Gesellschaft

Insgesamt hat in Deutschland in den letzten Jahren die Zahl der Krebsneuerkrankungen zugenommen, vor allem bedingt durch den demografischen Wandel: Die Menschen werden immer älter. Altersstandardisiert ist im Zeitraum von 2004 bis 2014 bei Männern insgesamt ein Rückgang der Krebsinzidenz um 10% zu verzeichnen. Bei Frauen kam es im gleichen Zeitraum zu einem Anstieg von 3%, der v. a. auf die Zunahme der Häufigkeit von Lungenkrebs zurückzuführen ist.

Fortschritte in der Prävention, Früherkennung, Therapie und Nachsorge von Krebs

Durch die Entwicklung von Konzepten zur Krebsprävention und Krebsfrüherkennung, durch moderne Krebsdiagnostik, zielgerichtete medikamentöse Krebstherapien (Immuntherapie, Antikörpertherapie, Targeted Therapie, Impfungen), Strahlentherapie und minimalinvasive Chirurgie solider Tumoren, aber auch durch eine Verbesserung der Pflege von Krebspatienten, der psychoonkologischen Betreuung, der Schmerztherapie und der Palliativmedizin konnten deutliche Verbesserungen in der Verhinderung der Entstehung von Krebserkrankungen sowie der Behandlung maligner Erkrankungen erzielt werden. Bei vielen Krebsarten ist heutzutage eine Heilung möglich bzw. kann der Krankheitsverlauf deutlich verzögert und die Lebensqualität der Erkrankten verbessert werden.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit bei onkologischen Erkrankungen unerlässlich 

Eine wesentliche Rolle bei Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Krebserkrankungen wie auch in der palliativen Versorgung spielt die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Experten der einzelnen Fachdisziplinen (internistische Onkologen und Hämatologen, Tumorchirurgen, Strahlentherapeuten, Gynäkologen, Urologen, HNO-Ärzte, Dermatologen mit onkologischem Schwerpunkt, Schmerztherapeuten etc.), aber auch den Hausärzten und Heimärzten, Psychologen und Psychotherapeuten sowie den Pflegenden.

Auf SpringerMedizin.de bündeln wir für alle onkologisch interessierten Fachärzte und Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung sämtlicher Fachrichtungen sowie Medizinstudenten relevante und aktuelle Nachrichten, Fortbildungsbeiträge, Kasuistiken und Interviews aus dem gesamten Spektrum der onkologischen Erkrankungen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den häufigsten soliden Tumorarten wie Prostatakarzinom, Lungenkarzinom, Kolonkarzinom, Rektumkarzinom, Mammakarzinom, Zervixkarzinom, Korpuskarzinom, malignem Melanom, Nierenkarzinom, Harnblasenkarzinom sowie den malignen Erkrankungen des blutbildenden Systems wie akute und chronische Leukämie, Hodgkin-Lymphom und Non-Hodgkin-Lymphom.

Wichtige weiterführende Links zum Thema Krebs in Deutschland

Version 1.0, Januar 2018

Überblick über die häufigsten Tumorlokalisationen bei allen Krebsneuerkrankungen
Bildnachweise