Krebs ist in unserer Gesellschaft die zweithäufigste krankheitsbedingte Todesursache und nach wie vor die in der Bevölkerung am meisten gefürchtete Krankheit. Mit den zur Verfügung stehenden Präventionsmaßnahmen aber könnten schon heute 40 % aller Krebsneuerkrankungen verhindert werden [
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2,
3,
4]. Weitere 20-30 % können mithilfe der Krebsfrüherkennungsuntersuchungen frühzeitig erkannt und meist geheilt werden [
5]. Längst ist dieses Potential noch nicht ausgeschöpft - es fehlt an evidenzbasierten, kosteneffizienten und flächendeckenden Präventionsangeboten. Genau hier setzt das im Herbst 2019 gemeinsam vom Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe gegründete Nationale Krebspräventionszentrum in Heidelberg an. …