Zum Inhalt
Forum

Die International Rare Cancers Initiative

Aktivitäten und Auswirkungen für die deutsche Versorgungslandschaft

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Europäische Union hat ihrem Prinzip „Treatment Across Borders“ Aktionen folgen lassen, um die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung von Krebspatienten zu verbessern. Die RARECARE Working Group (2007–2011) und das Nachfolgeprojekt RARECARENet bildeten die Basis. Die Etablierung Europäischer Referenznetzwerke (ERNs) im Dezember 2016 und die Joint Action on Rare Cancer (JARC) im November 2016 gehören hierzu. Für die ERNs wurden 23 Netzwerke akzeptiert, davon mit EURACAN, EuroBloodNet und PaedCan-ERN 3 für maligne Erkrankungen. Insgesamt sind hier ca. 70 europäische Zentren aktiv, die die 12 Familien seltener Tumoren abdecken. Die Anforderungsprofile der in den ERNs aktiven Zentren wurden durch die Scientific Community und eine externe, unabhängige Organisation validiert. Die JARC-Initiative hat u. a. zur Aufgabe, existente Leitlinien zu evaluieren, ggf. anzupassen und verfügbar zu machen. Aus epidemiologischen und klinischen Krebsregistern soll der Nachweis geführt werden, dass die initiierten Programme die Prognose der Patienten verbessern.
Titel
Die International Rare Cancers Initiative
Aktivitäten und Auswirkungen für die deutsche Versorgungslandschaft
Verfasst von
Prof. Dr. Peter Hohenberger
Prof. Dr. Bernd Kasper
Publikationsdatum
26.01.2017
Verlag
Springer Medizin
Schlagwort
Onkologie
Erschienen in
Forum / Ausgabe 1/2017
Print ISSN: 0947-0255
Elektronische ISSN: 2190-9784
DOI
https://doi.org/10.1007/s12312-016-0210-x
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu im Fachgebiet Onkologie

Arbeitsvertrag für angestellte Ärztinnen und Ärzte: Das gilt bei Fortbildungen, Überstunden und Boni

Immer mehr Ärztinnen und Ärzte arbeiten angestellt in Praxen bzw. MVZ. Was im Arbeitsvertrag geklärt werden kann und sollte und wo Risiken liegen, erklärt Medizin- und Arbeitsrechtlerin Gabriele Leucht.

Wird die Therapie bei inflammatorischem Brustkrebs voreilig deeskaliert?

Die Prognose beim inflammatorischen Mammakarzinom bleibt ungünstig, wie eine Analyse von US-Registerdaten nahelegt. Ein weiteres Problem ist demnach, dass zunehmend weniger Frauen die leitliniengerechte trimodale Therapie erhalten. 

Fokale Salvage-Therapie bei lokalem Prostatakrebsrezidiv langfristig wirksam

Bei einem nach Radiotherapie lokal rezidivierten Prostatakarzinom sind fokale Salvage-Therapien mit einer guten Prognose verbunden: Das krebsspezifische Zehn-Jahres-Überleben ist einem retrospektiven Vergleich zufolge ebenso hoch wie nach Salvage-Prostatektomie.

Relacorilant verlängert Überleben bei platinresistentem Ovarialkarzinom

Durch Hinzunahme des Glukokortikoid-Rezeptor-Antagonisten Relacorilant zu nab-Paclitaxel wird bei Frauen mit platinresistentem Ovarialkarzinom nicht nur das progressionsfreie, sondern auch das Gesamtüberleben verlängert. Laut finaler Analyse der ROSELLA-Studie gewinnen sie vier Monate an Lebenszeit.

Update Onkologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Inflammatorisches Mammakarzinom/© Springer Medizin Verlag GmbH