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Allgemeinmedizin Onkologische Erkrankungen in der Hausarztpraxis

Onkologische Erkrankungen in der Hausarztpraxis

Artikel aus unseren Fachzeitschriften zum Thema

Tumorfatigue – Diagnostik und psychoonkologische Behandlungsaspekte

Tumorassoziierte Fatigue („cancer-related fatigue“, CrF) als eine anhaltende, subjektive Belastung aufgrund körperlicher, emotionaler und/oder kognitiver Müdigkeit oder Erschöpfung im Zusammenhang mit der Krebserkrankung oder -behandlung gehört zu …

Infektionen unter Therapie mit bispezifischen Antikörpern bei malignen Lymphomen, dem multiplen Myelom und der akuten lymphatischen Leukämie

Die Behandlung von malignen Lymphomen, dem multiplen Myelom und der akuten lymphatischen Leukämie mit bispezifischen Antikörpern ist heute fest etabliert. Wesentlichen Nebenwirkung ist eine nachhaltige Immunsuppression durch Lymphopenie …

Primär kutane B-Zell-Lymphome – ein Überblick über Bekanntes und Neues

Die primär kutanen B‑Zell-Lymphome gehören zu den extranodalen Non-Hodgkin-Lymphomen, manifestieren sich zum Diagnosezeitpunkt nur an der Haut und können in indolente und aggressive Formen unterteilt werden. Indolente primär kutane B‑Zell-Lymphome …

Therapie des metastasierten nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms

Das nichtkleinzellige Lungenkarzinom („non-small cell lung cancer“ [NSCLC]) stellt eine der häufigsten und tödlichsten Krebserkrankungen weltweit dar und ist insbesondere durch die oftmals späte Diagnosestellung im bereits metastasierten Stadium …

Gendermedizin bei Erkrankungen des oberen Gastrointestinaltrakts

Die gut- und bösartigen Erkrankungen des oberen Gastrointestinaltrakts weisen genderspezifische Unterschiede auf. Die häufige gastroösophageale Refluxerkrankung ist hier ein Paradebeispiel: Männer weisen häufiger eine erosive Refluxerkrankung auf …

Cancer Survivorship – Herausforderungen für Betroffene und für das Versorgungssystem

Das Thema Cancer Survivorship gewinnt vor dem Hintergrund immenser Fortschritte in der Onkologie, steigenden Überlebensraten und einer alternden Bevölkerung zunehmend an Bedeutung. Aktuell gibt es in Deutschland etwa 4,5 Mio. Menschen, die in den …

Biomarker in der adjuvanten und neoadjuvanten Therapie des Melanoms

Die Melanomtherapie erlebte in den letzten Jahren eine bedeutende Weiterentwicklung, insbesondere durch den Einsatz von Immuncheckpointinhibitoren (ICI) und zielgerichteten Therapien mit BRAF- und MEK-Inhibitoren beim fortgeschrittenen, aber auch …

Ein Update zum papillären Schilddrüsenkarzinom

Seit Jahren wird intensiv über die optimale Klassifikation, die Risikofaktoren und das notwendige Ausmaß der Therapie des papillären Schilddrüsenkarzinoms diskutiert – insbesondere um Übertherapien und Komplikationen zu vermeiden. Suspekte Knoten werden heutzutage anhand verschiedener Merkmale in Hoch- und Niedrigrisikosituationen eingeteilt, die entscheidend für Therapie und Prognose sind.


Üble Überraschung in der Oberbauch-Sono

Ein 34-jähriger Maler und Lackierer, der in seiner Freizeit wettkampfmäßig Volleyball spielt, stellt sich wegen akuter Oberbauchbeschwerden ohne Übelkeit, Erbrechen oder Diarrhö vor. Mit dem Ultraschallgerät kommt man der Ursache schnell auf die Spur.

Antibiotic Stewardship in der Hämatologie und Onkologie

Infektionen tragen bei Patienten mit Tumorerkrankungen wesentlich zu Morbidität und Letalität bei. Insbesondere bei Patienten mit febriler Neutropenie oder neutropenischer Sepsis sind eine zeitgerechte Diagnostik (z. B. Entnahme von Blutkulturen) …

Präkanzerosen in der hausärztlichen Praxis managen

Die Unterscheidung zwischen benignen, präkanzerösen und malignen Hautveränderungen ist im hausärztlichen Alltag eine häufige und wichtige Fragestellung. Insbesondere die Aktinische Keratose und der Morbus Bowen erfordern eine klare Abgrenzung gegenüber invasiven Hauttumoren sowie ein leitliniengerechtes Management.

Update onkologische Sport- und Bewegungstherapie

Inzwischen ist der Nutzen von körperlicher Aktivität und Bewegungstherapie bei Krebskranken durch Studien gut belegt. Aber es gibt in Deutschland durchaus noch Hürden für die Versorgung in der Breite. Welche Effekte hat Bewegung auf Nebenwirkungen und Prognose? Wie lauten aktuelle Empfehlungen? Und wie kann der Zugang zu evidenzbasierten Angeboten erleichtert werden?

Nuklearmedizinische Optionen bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom in der Praxis

Diagnostische und therapeutische Fortschritte haben zu einer signifikanten Relevanz der PSMA(prostataspezifisches Membranantigen)-PET(Positronenemissionstomographie)/CT (Computertomographie) und der PSMA-Radioligandentherapie beim …

CME: Aktive Überwachung des Prostatakarzinoms

Die Einschlusskriterien für eine Aktive Überwachung (AS) bei neu diagnostiziertem PCa sowie die Verlaufsbeurteilung und das Monitoring haben sich durch die mpMRT und die MRT/TRUS-fusionierte Prostatabiopsie weiterentwickelt. Dieser Fortbildungsartikel fasst die aktuellen Indikationen, Verfahren und Abbruchkriterien für die AS zusammen.

Non-Hodgkin-Lymphome – ein kurzer Überblick

Non-Hodgkin-Lymphome stellen eine heterogene Gruppe an Neoplasien dar, die ihren Ursprung in den Zellen der lymphatischen Reihe unseres Immunsystems haben. Trotz ihrer biologischen Vielfalt lassen sie sich den klinischen Kategorien indolente und …

Talgdrüsenkarzinome: Ätiopathogenese, Diagnostik und Therapie

Talgdrüsenkarzinome sind selten vorkommende, jedoch sehr aggressive bösartige Tumoren, die ihren Ursprung in den Talgdrüsen der Haut haben. Sie zeigen eine Differenzierung in Richtung der Talgdrüsenzellen (Sebozyten) und können an …

Akzeptanz- und Commitmenttherapie im (psycho)onkologischen Gespräch

Die Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) ist ein empirisch wirksames Verfahren zur Reduktion psychischer Belastungen und Steigerung der Lebensqualität bei Krebspatient:innen und Überlebenden. Im Behandlungsmodell der ACT existieren 6 …

Diagnostik des biliären Karzinoms

Das biliäre Karzinom, bestehend aus Cholangiokarzinom (CCA) und Gallenblasenkarzinom (GBC), entsteht entlang des biliären Trakts, exprimiert gallengangtypische Marker und ist das zweithäufigste lebereigene Malignom. Die Inzidenz von CCA ist …

Prostatakarzinom: Sagen Gene mehr als der PSA-Wert?

Das Prostatakarzinom zählt zu den malignen Erkrankungen mit der höchsten Erblichkeitskomponente – schätzungsweise lassen sich 58 % des Erkrankungsrisikos durch genetische Faktoren erklären. Daher gibt es immer mehr Ansätze, die genetische Veränderungen oder eine familiäre Belastung bei Therapieentscheidungen sowie im Rahmen des personalisierten Screenings berücksichtigen.

Enfortumab Vedotin und Pembrolizumab

Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, Behandler für die unter der Kombinationstherapie mit Enfortumab Vedotin und Pembrolizumab auftretenden Nebenwirkungen zu sensibilisieren. Dabei wird die differenzialdiagnostische Zuordnung der Nebenwirkungen …

CME: Aktuelle Therapieoptionen bei Cholangiokarzinom

Zentral für die Wahl des optimalen Behandlungsalgorithmus ist die genaue Lage des Cholangiokarzinoms. Wenngleich nur chirurgische Verfahren potenziell kurativ sind, so unterliegt das genaue therapeutische Vorgehen den anatomischen Begebenheiten. Zwei Trends sind hierbei insbesondere im universitären Bereich zu vermerken: eine aggressivere Indikationsstellung und der Ausbau systemischer Therapien.

Immuntherapie bei neuroendokrinen Neoplasien des Gastrointestinaltrakts

Die Inzidenz von neuroendokrinen Neoplasien (NEN) steigt in ihrer Gesamtheit. Eine Homogenisierung in der pathologischen Charakterisierung sowie eine verbesserte Diagnostik für die lokale und entfernte Ausbreitung haben dazu beigetragen. Während …

Tebentafusp – erstes Medikament mit signifikantem und andauerndem Überlebensvorteil beim metastasierten Uveamelanom

Das Uveamelanom, auch Aderhautmelanom genannt, ist eine seltene Form von schwarzem Hautkrebs, die aus Pigmentzellen im Auge, hauptsächlich der Aderhaut, entsteht. Es kann auch die Iris oder den Ziliarkörper betreffen und führt häufig zu …

Immunhistochemische Untersuchungen beim malignen Melanom

Immunhistochemische Untersuchungen gehören zu den seit vielen Jahren angewendeten Untersuchungen in der Dermatopathologie und Pathologie und sind aus der Tumordiagnostik nicht mehr wegzudenken. Ziel ist die Identifikation und Klassifizierung von …

Lymphknotenschwellung – Infektion oder Malignom?

Eine passagere Schwellung von Lymphknoten ist häufig unkritisch. Aus infektiologischer und onkologischer Sicht sind vor allem solche vergrößerten Lymphknoten abklärungsbedürftig, die länger als zwei Wochen bleiben oder mit der Zeit größer werden.

Tumorendoprothetische Rekonstruktionen bei Erwachsenen und Kindern

Tumorendoprothetische Rekonstruktionen ermöglichen den Extremitätenerhalt sowie die funktionelle Wiederherstellung nach Tumorresektionen bei Knochensarkomen oder Metastasen. Der vorliegende Artikel beleuchtet verschiedene Rekonstruktionsoptionen …

Risiken und Nutzen der palliativen Chirurgie

Am Beispiel von häufigen viszeralchirurgischen Eingriffen werde praxisrelevante Fragestellungen zur palliativen Chirurgie diskutiert. Wann bieten sich alternative, weniger invasive Methoden an? Wann ist eine Operation die beste Wahl? Bei Dünn- und Dickdarmileus kann eine operative Therapie Symptome meist effektiv reduzieren. Doch es gibt auch Kontraindikationen.

Leitlinien-Update zum metastasierten Mammakarzinom

Für die Brustkrebstherapie sind zunehmend Faktoren wie der Keimbahn-BRCA- und der PD-L1-Status oder tumorspezifische Mutationen entscheidend. Außerdem verbessern Antikörper-Wirkstoff-Konjugate die Prognose. Lokale Therapien sind vor allem zur Symptomkontrolle wichtig. Eine Übersicht der aktuellen Empfehlungen.

Probleme und Lösungsansätze bei der Anwendung von Apps in der Psychoonkologie

Digitale Angebote sollen eine zunehmende Bedeutung in der Gesundheitsversorgung in Deutschland einnehmen. Dies spiegelt sich im Gesetz zur Beschleunigung der Digitalisierung des Gesundheitswesens mit der Einführung der digitalen …

„T-large granular lymphocytic“-Leukämie und Felty-Syndrom bei rheumatoider Arthritis

Neutropenien bei rheumatoider Arthritis (RA) sind ein häufig abzuklärendes Problem. Nebenwirkungen der antirheumatischen Basistherapie, Infektionen oder Substratmangel sind häufige Ursachen. Aber auch eine „T-large granular …

Krebsassoziierte Fatigue: Perspektiven zur Verbesserung der Versorgung

Bis zu 90% der an Krebs erkrankten Personen sind von Fatigue betroffen. Doch viele fühlen sich schlecht informiert – über das Symptom an sich und insbesondere auch über Behandlungsmöglichkeiten. Internationale Leitlinien bündeln die aktuelle Evidenz, doch an der Umsetzung in der Praxis hapert es. Größere strukturelle aber auch niederschwellige Änderungen im Umgang mit dem Symptom könnten die Versorgungslage verbessern.

CME: Renale Nebenwirkungen neuer onkologischer Therapien

Klassische Chemotherapeutika wurden zuletzt vielfach durch neue Substanzen ersetzt oder ergänzt. Diese Therapien sind mit renalen Nebenwirkungen wie einem akuten Nierenversagen assoziiert. Einen Überblick darüber, mit welchen Komplikationen unter neueren Onkologika zu rechnen und wie damit umzugehen ist, liefert dieser CME-Beitrag.

Stadienabhängige Therapie des Seminoms

Keimzelltumoren des Hodens sind eine seltene Tumorentität vornehmlich des jungen Mannes. Seminome sind etwas häufiger als nichtseminomatöse Keimzelltumoren. Als Besonderheit des Seminoms ist die Strahlensensibilität hervorzuheben, sodass dies eine …

CME: Zahlreiche Neuerungen bei Endometriumkarzinom

Das Endometriumkarzinom ist die Tumorerkrankung, die in den letzten Jahren in der Gynäkologie den größten Wandel durchlaufen hat. Mit Einführung der molekularen Klassifikation lässt sich die Prognose einer Patientin wesentlich besser abschätzen, was zu einer erheblichen Individualisierung und Komplexität der Therapie geführt hat.

Strahlentherapie ossärer Metastasen

Faktoren wie die Lokalisation oder das Wachstumsverhalten von Knochenmetastasen sowie die Schmerzen der Erkrankten sollten die Entscheidung für eine Strahlentherapie begründen. Neben der konventionellen Strahlentherapie stehen weitere moderne und effizientere Methoden zur Verfügung, die je nach Therapieziel Vorteile mitbringen.

Wie es gelingt, die orale Tumortherapie zu steuern

Wird Lapatinib mit einer fettreichen Mahlzeit eingenommen, kann die verfügbare Wirkstoffmenge um das 3‑ bis 4fache ansteigen und Nebenwirkungen verursachen. Das ist nur ein Aspekt, der bei einer ambulant verabreichten, oralen Therapie beachtet werden sollte. Die Betreuung von Krebserkrankten mit oraler Therapie benötigt daher interprofessionelle Expertise.

Familien-SCOUT: Unterstützung für krebserkrankte Eltern und ihre minderjährigen Kinder

Eine elterliche Krebsdiagnose kann schlagartig ein ganzes Familiensystem durcheinanderbringen und erheblich belasten. Die neue Intervention Familien-SCOUT aus dem Krebszentrumsverbund Centrum für Integrierte Onkologie Aachen-Bonn-Köln-Düsseldorf …

Onkologische Herausforderungen bei Patienten mit chronischem Nierenversagen an der Dialyse und nach Transplantation

Tumorerkrankungen treten sowohl bei Dialysepatienten als auch nach Nierentransplantation im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung gehäuft auf. Da sich die Leitlinien vorwiegend an Nierengesunden orientieren, ist in vielen Fällen ein …

CME: Neue Therapieoptionen des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms

Die Kombination aus einem PARP-Inhibitor und einer neuartigen hormonellen Therapie als auch Radioligandentherapien bringen Überlebensvorteile bei mCRPC mit sich. An Fallbeispielen wird verdeutlicht, wie und in welcher Sequenz die verschiedenen medikamentösen Therapieoptionen individualisiert zum Einsatz kommen können.

Molekulare Testung und Liquid Biopsies bei Darmkrebs

Nach der gewebebasierten Testung genetischer Veränderungen mittels Next Generation Sequencing, könnten nichtinvasive Flüssigbiopsien bald auch in Deutschland Routine werden. Neben etablierten Biomarkern und gängiger Diagnostik werden Anwendungsmöglichkeiten und Limitationen von neuen Entwicklungen bei kolorektalen Karzinomen beleuchtet.

Wertvolle Tipps für die Begleitung in der Sterbephase

Sterben ist ein Prozess, sowohl für die Betroffenen als auch deren Umfeld. Das Sterben zu erkennen, angemessen zu benennen und die zu erwartenden Veränderungen in der individuellen Sterbesituation zu erläutern, ist eine wichtige ärztliche Aufgabe. Diese Übersicht zeigt an einem Fallbeispiel, welche Herausforderungen auf dem Weg warten können.

Knoten am Ohr nach Insektenstich

Ein 82-Jähriger stellte sich auf Betreiben seiner besorgten Ehefrau in der Sprechstunde vor. Er berichtete, vor einigen Wochen am rechten Ohr von einem Insekt gestochen worden zu sein. Kurz darauf habe sich an der Stelle ein schmerzloser Knoten gebildet, von dem sich immer wieder Krusten ablösen würden.

Fertilitätsprotektion unter onkologischer Therapie

Aufgrund der steigenden Überlebensraten spielen fertilitätsprotektive Maßnahmen bei Frauen und Männern mit Krebserkrankungen im reproduktiven Alter zunehmend eine Rolle. Für die Fertilitätsprotektion stehen verschiedene Maßnahmen zur Verfügung: …

SCLC: Wer profitiert von einer operativen Therapie?

  • SCLC
  • Übersichtsartikel

Minimal-invasive Operationsverfahren verbessern im Rahmen multimodaler Therapiekonzepte die Prognose für ausgewählte Erkrankte mit kleinzelligem Lungenkrebs (SCLC) und verringern die Morbidität. Neben einem leitliniengerechten Staging muss sowohl die technische als auch die funktionelle Operabilität evaluiert werden.

Paradigmenwechsel in der Systemtherapie des metastasierten Urothelkarzinoms – Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC) und FGFR-Inhibitoren („fibroblast growth factor rezeptor“)

Das metastasierte Urothelkarzinom (mUC) hat eine schlechte Prognose [ 9 ]. Während Cisplatin-geeignete Patienten mit dem MVAC-Schema (Methotrexat, Vinblastin, Adriamycin und Cisplatin) oder dem GC-Schema (Gemcitabin und Cisplatin) ein medianes …

Umgang mit existenziellen Themen im ärztlichen Alltag

"Wie lange habe ich noch?" Existenzielle Themen werden in der Palliativmedizin oft nebenbei angesprochen. Ein offener Umgang damit kann auch für die Behandelnden sinnstiftend sein. Gesprächsbeispiele veranschaulichen, wie das Konzept der existenziellen Kommunikation bei "End-of-life"-Gesprächen genutzt werden kann.

AL-Amyloidose – Aktuelle Diagnostik und Therapie

Die AL-Amyloidose ist eine Erkrankung, bei der Ablagerungen fehlgefalteter monoklonaler Leichtketten zu teils rasch progredienten Organdysfunktionen führen. Am häufigsten sind Herz und Nieren betroffen, etwas weniger häufig Leber, Nervensystem …

Schützen Ballaststoffe und Vollkorn vor Leberkrebs?

Der Einfluss von äußeren Faktoren wie Ernährung und Umwelt rückt mehr in den Vordergrund, um die Entstehung von Tumorerkrankungen zu verstehen. Die Wirkung von Ballaststoffen und Vollkorn zum Beispiel ist in der Entstehung eines hepatozellulären Karzinoms bisher ungeklärt. Wie unsere Kommentatoren zu einer solchen Untersuchung stehen, lesen Sie hier.

Mukosaassoziierte Lymphome des Gastrointestinaltrakts

Mukosaassoziierte Lymphome des Gastrointestinaltrakts sind eine heterogene Gruppe und unterscheiden sich hinsichtlich Pathogenese, Lokalisation und therapeutischer Optionen. Für alle gilt, dass eine differenzierte Therapie eine exakte Erfassung …

SOP – Inappetenz und Kachexie

Die Fragestellungen bezüglich Inappetenz und Kachexie in der Palliativmedizin sind weitreichend. Die vorliegenden SOPs thematisieren die Bereiche „Risikobewertung der Mangelernährung“, „Diagnostik und ursachenspezifische Therapie“, „Therapie der tumorbedingten Kachexie“, „Angepasste und Kalorienbedarfgedeckte Ernährung“ und das Beenden der Ernährung und Flüssigkeitstherapie in der Finalphase.

Antikörper-Wirkstoff-Konjugate: Die Zukunft der Krebstherapie?

Antikörper-Wirkstoff-Konjugate setzen ihren Wirkstoff erst nach dem Binden an das Zielantigen frei. Dieses Antigen kann jedoch auch auf der Oberfläche von gesundem Gewebe vorkommen – mit potenziell unerwünschten Nebenwirkungen als Folge. Ein Überblick über den Wirkmechanismus und mögliche Entwicklungen in der Zukunft.

Radiochemotherapie bei fortgeschrittenem Zervixkarzinom – neue Daten vom European Society for Medical Oncology(ESMO)-Kongress 2023

Seit den 1990er-Jahren gilt die kombinierte Radiochemotherapie als nichtoperative Standardbehandlung für lokal fortgeschrittene Zervixkarzinome. Auch Patientinnen mit inoperablen Tumoren oder Risikofaktoren erhalten leitliniengemäß eine …

CME: Knochenmarkhistologie bei Zytopenien korrekt interpretieren

Die histologische Untersuchung des Knochenmarks bildet eine wichtige Komponente der Multiparameterdiagnostik von hämatologischen Zytopenien. Bei der Interpretation kommt es auf die Korrelation mit anderen und weiteren klinischen Befunden an. Ätiologisch sind reaktive von neoplastischen Ursachen zu unterscheiden.

Kutane Nebenwirkungen onkologischer Systemtherapien

Nebenwirkungen medikamentöser Tumortherapien an der Haut äußern sich häufig an Händen und Füßen. Hier werden v. a. das Hand-Fuß-Syndrom (Synonyme: palmoplantare Erythrodysästhesie, Chemotherapie-induziertes akrales Erythem) und Nagelveränderungen …

Digitalisierung und künstliche Intelligenz in der Radioonkologie

Neuronale Netze ermöglichen eine flexible und anpassungsfähige Verarbeitung von Informationen. Daher eignen sie sich besonders für komplexe Aufgaben wie Bilderkennung oder Erstellung von Prognosemodellen. Durch den Einsatz dieser Konzepte kann …

Strukturierte Früherkennung des sporadischen Mammakarzinoms

Strukturierte Brustkrebsfrüherkennung hat das Ziel, Tumoren in einem frühen, heilbaren Stadium zu entdecken. Infolge einer Abnahme fortgeschrittener Tumorstadien kommt es zum Rückgang der brustkrebsspezifischen Sterblichkeit. Durch Einführung …

Knoten am Ohr nach Insektenstich

Ein 82-Jähriger stellt sich auf Betreiben seiner besorgten Ehefrau in der Sprechstunde vor. Er berichtet, vor einigen Wochen am rechten Ohr von einem Insekt gestochen worden zu sein. Kurz darauf habe sich an der Stelle ein schmerzloser Knoten gebildet, von dem sich immer wieder Krusten ablösen würden.

Therapie des kolorektalen Karzinoms – Neues und Bewährtes

Darmkrebs ist aktuell die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache, und insbesondere bei jungen Menschen steigt die Inzidenz des kolorektalen Karzionoms deutlich an. Zahlreiche Innovationen haben die Therapie in den letzten beiden Jahrzehnten wesentlich verändert. Ein Update.

eHealth-Anwendungen zur Förderung körperlicher Aktivität nach viszeralen Operationen

Jährlich werden in Deutschland 17 Mio. chirurgische Eingriffe an stationären Patient:innen durchgeführt. Davon sind ca. 2,8 Mio. viszerale, meist krebsbedingte Eingriffe [ 1 ]. Bösartige Erkrankungen erfordern häufig eine Operation und sind …

Verhärtung an der linken Fußsohle – Ihre Diagnose?

Bei einer 54-Jährigen besteht seit mehreren Jahren eine Verhärtung an der linken Fußsohle. Sie bereitete ihr keine Schmerzen und hatte sich in der Größe nicht verändert. Nun wollte sie endlich einmal wissen, was dieser „Knubbel“ war und ob eine Gefahr von ihm ausgehen könnte.

Künstliche Intelligenz in der Pathologie: Status quo und Zukunftsperspektiven

Im Zuge einer zunehmenden Individualisierung onkologischer Diagnostik und Therapie stehen immer größere Datenbestände in Form von komplexen klinischen, molekularen, radiologischen und histopathologischen (Bild‑)Daten zur Verfügung. Zeitgleich …

Mastozytose – eine häufig unerkannte Erkrankung

Die Mastozytose ist eine seltene Erkrankung, die durch eine klonale Expansion und Anhäufung von Mastzellen (MZ) in verschiedenen Organen gekennzeichnet ist. Die Mastozytose entsteht durch eine Aktivierungsmutation des KIT-Oberflächenrezeptors, die …

Suizidalität sollte in der Onkologie kein Tabuthema sein

Ein offenes Gespräch und das aktive Abfragen von Todeswünsche kann Menschen mit Suizidgedanken bereits entlasten. Modelle wie das Bella-Konzept bieten ein Gesprächsgerüst bei Verdacht auf akute Suizidalität. Liegt eine solche vor, sollten die notwendigen Schritte im besten Fall vorher geklärt sein.

CME: Wann Sie an ein Lynch-Syndrom denken sollten

Etwa ein Viertel der Lynch-Syndrom-Familien sind noch nicht erfasst, obwohl die Diagnosestellung prognostisch bedeutsam ist. Im CME-Beitrag lesen Sie, wann eine molekulargenetische Diagnostik angebracht ist und für welche Tumorentitäten das Risiko erhöht ist. Außerdem geht es um die risikoadaptierte Früherkennung und Neuigkeiten in Primärprävention und Therapie.

Ekzem an der Mamille ernst nehmen!

Eine 54-jährige Patientin wird mit einem seit drei Monaten bestehenden, nässenden Ekzem im Bereich der linken Mamille vorstellig. Sonografisch ergibt sich an beiden Mammae ein unauffälliger Befund. Doch die Veränderung ist Zeichen einer ernsteren Erkrankung.

Maßgeschneiderte Chirurgie in der Behandlung gastroösophagealer Tumoren

Die chirurgischen Optionen und insbesondere die perioperativen Therapien haben sich bei gastroösophagealen Karzinomen erheblich weiterentwickelt. Durch kurative multimodale Therapiekonzepte bei lokal fortgeschrittenen Karzinomen kann mittlerweile …

Chirurgische Therapieindividualisierung bei Sarkomen der Extremitäten

Die Therapie von Sarkomen am Bewegungsapparat ist immer individuell und erfordert einen interdisziplinären Ansatz, wobei der chirurgischen Resektion meist die größte Bedeutung im kurativen Ansatz zukommt. Ziel ist dabei neben der Resektion im Gesunden der Extremitäten- und Funktionserhalt, sodass der Defektrekonstruktion nach Resektion eine entscheidende Rolle zukommt.

CME: Primäre Herztumoren

Der CME-Beitrag stellt die häufigsten primären Tumoren des Herzens vor und Sie lernen, die zur Diagnostik von Herztumoren zur Verfügung stehenden Mittel sicher anzuwenden. Der kurative Ansatz der Therapie ist die vollständige Resektion des Tumors. Bei malignen Tumoren bleibt die Prognose trotz multimodaler Therapiekonzepte ungünstig.

Dread-Disease-Versicherung: Trend Krebsversicherung

Eine schwere Krebserkrankung bedeutet für viele auch spürbare Einkommensverluste. Zur Sicherung des Lebensunterhalts können aber private Versicherungen abgeschlossen werden. Aber sichern diese „Krebsversicherungen“ sinnvoll gegen finanzielle Einbußen ab oder sind andere Versicherungsprodukte empfehlenswerter?

Nasopharynxkarzinom – ein aktueller Überblick über eine spezielle Tumorentität

Karzinome des Nasopharynx unterscheiden sich von anderen Kopf-Hals-Tumoren in ihrer Ätiologie, Tumorbiologie, Diagnostik und Therapie. In den letzten Jahren gibt es zunehmende Bestrebungen, Therapien von lokal fortgeschrittenen Tumoren anhand weiterer prädiktiver Marker zu stratifizieren. Neuere Studien haben zudem nebenwirkungsärmere adjuvante Therapien identifiziert.

CME: Stufenweise Behandlung bei therapiebedingter Diarrhö

Der Beitrag informiert Sie über unterschiedliche Formen der tumortherapiebedingten Diarrhö und darüber, wie Sie Schlüsse aus der Häufigkeit des Auftretens ziehen können. Nach der Lektüre können Sie Symptome zuverlässig erkennen und interpretieren sowie verschiedene Therapieoptionen sicher anwenden.

Blut im Urin: Harmlos oder gefährlich?

Eine 54-Jährige berichtet über rezidivierenden blutigen Urin. Vor vier Wochen hatte sie eine ausgeprägte Blasenentzündung, die erfolgreich behandelt wurde. Gibt eine Makrohämaturie immer Anlass für einen Tumorverdacht? Wie klären Sie ab?

Pankreaskarzinom – Screening oder Surveillance: Was ergibt Sinn?

Das duktale Adenokarzinom des Pankreas (PDAC) stellt Kliniker und Forschungsgruppen weltweit auch im Jahr 2022 vor große Herausforderungen. Da Patienten, die in einem frühen Tumorstadium diagnostiziert werden, eine deutlich bessere Prognose haben …

Peritoneales Mesotheliom und Pseudomyxoma peritonei: Ein aktueller Überblick

Die Behandlung der beiden seltenen peritonealen Erkrankungen lebt von einer interdisziplinären Expertise. Die Prognose und Indikation zur Operation gelingt mittels Peritonealkarzinose-Index nach Sugarbaker durch eine erweiterte Bildgebung. Eine erheblich verlängertes Überleben verspricht die kombinierte Therapie aus Zytoreduktion und hyperthermer intraperitonealer Chemotherapie (HIPEC).

Aufklärungsgespräche verbessern – Herausforderungen und Lösungsansätze

Die ärztliche Aufklärung ist besonders in der Onkologie oft komplex, Missverständnisse können entstehen oder die Patientinnen und Patienten fühlen sich zu einer Entscheidung gedrängt. Eine patientenzentrierte und klare Kommunikation kann das Verständnis und auch die Zufriedenheit der Erkrankten verbessern.

So gelingt die endoskopische Therapie von Barrett-Neoplasien und Magenfrühkarzinomen

In frühen Krankheitsstadien können Patientinnen und Patienten operative Eingriffe mit entsprechender Morbidität durch eine kurative endoskopische Therapie erspart werden. Im Beitrag werden Sie Schritt für Schritt durch das Vorgehen geleitet – von den technischen Voraussetzungen über die Vorbereitung, Befunderhebung bis hin zu therapeutischen Optionen und Komplikationsmanagement.

CME: Cancer Survivorship – langfristig und bedarfsgerecht unterstützen

Fatigue, psychische Erkrankungen oder finanzielle Sorgen sind nur einige der möglichen Langzeitfolgen nach Krebserkrankungen. Die große Gruppe der Langzeitüberlebenden, der sog. „cancer survivors“, ist in verschiedener Hinsicht sehr heterogen und der hieraus resultierende Unterstützungsbedarf entsprechend individuell. Passgenaue Programme gelingen daher nur im interdisziplinären Team.

CME: Neoadjuvante Therapie des Melanoms

Zielgerichtete Therapien werden nun auch auf die neoadjuvante Behandlung von lokal fortgeschrittenen Melanomen übertragen. Insbesondere der Einsatz der PD-1-Blockade allein oder in Kombination verspricht ein verringertes Rezidivrisiko und eine reduzierte Sterblichkeit. Erste Daten verweisen auch auf das Potenzial der Deeskalation von Lymphknotenoperationen.

COVID-19-Infektion bei Krebskranken: Was müssen Sie beachten?

Krebskranke haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf. Im Falle einer akuten Infektion muss gegebenenfalls die onkologische Therapiestrategie angepasst werden. Auch präventiv stehen verschiedene Maßnahmen zur Verfügung. Die Sorge vor einer schweren Infektion sollte die Therapie der Grunderkrankung allerdings nicht beeinträchtigen.

Allgemeiner oder spezialisierter Palliativbedarf? So urteilen Sie richtig!

Frühzeitig einen palliativmedizinischen Versorgungsbedarf zu erkennen, ist eine wichtige Aufgabe in der Hausarztpraxis. Welche Tools eignen sich dafür? Und wie können Sie Patientinnen und Patienten identifizieren, die komplexe Bedürfnisse haben und somit eine spezialisiert-palliativmedizinische Mitbetreuung brauchen?

CME: Erstlinientherapie beim metastasierten Nierenzellkarzinom

In den letzten Jahren wurde die Erstlinientherapie beim metastasierten Nierenzellkarzinom durch die Einführung von Checkpoint-Inhibitoren (CPI) revolutioniert. Binnen weniger Jahre haben sich mehrere Kombinationstherapien von CPI und Tyrosinkinaseinhibitoren als effektiv und sicher in der Anwendung dargestellt. Gemäß Leitlinien kommen nun je nach Risikoprofil bis zu fünf verschiedene Kombinationstherapien infrage. Die Therapieentscheidung sollten dabei verschiedene Faktoren leiten.

Zweitmeinungen – ein Instrument zur Verbesserung der onkologischen Versorgung

Onkologische Behandlungen werden immer komplexer. Bei einigen Patientinnen und Patienten eröffnet daher die Einholung einer Zweitmeinung in spezialisierten Zentren neue Therapieoptionen. Einige Leitlinien empfehlen dies sogar explizit. Denn eine weitere Meinung kann die Prognose positiv beeinflussen.

Stellenwert der PET-Bildgebung bei Kopf-Hals-Tumoren

Die Kombination aus Positronenemissionstomographie (PET) und Computertomographie (CT) ist bei Kopf-Hals-Tumorpatienten in einigen Indikationen bereits ein etabliertes Verfahren, z. B. zur Primariusdetektion bei …

Skeletale Oligometastasierung bei Brust- und Nierenzellkarzinomen

Die Behandlung von Patient*innen mit Knochenmetastasen ist eine alltägliche Aufgabe von tumororthopädisch tätigen Ärzt*innen. Die Therapieplanung basiert dabei auf der Entität, dem Erkrankungsstadium und dem Allgemeinzustand der Patient*innen. In …

Neoadjuvante Radiochemotherapie bei Adenokarzinomen des ösophagogastralen Übergangs

Der Übergang zwischen Speiseröhre und Magen kann sowohl anatomisch als auch histologisch als Übergang zwischen dem mehrschichtigen Plattenepithel der Speiseröhre zum einschichtigen hochprismatischen Epithel des Magens definiert werden. Dabei …

Systemische Mastozytose – so gelingt eine therapieweisende Diagnose

Die systemische Mastozytose ist eine klonale Stammzellerkrankung mit heterogenem klinischem Erscheinungsbild und Prognose. Die variable Klinik macht Diagnostik und Therapie dieser Erkrankung besonders herausfordernd. Im vorliegenden Artikel werden Hilfestellungen zur Diagnostik gegeben sowie Prognosemodelle und Therapieoptionen erörtert.      

Typische und relevante Nebenwirkungen der thorakalen RCT

  • NSCLC
  • Übersichtsartikel

Die simultane Radiochemotherapie (RCT) ist ein Behandlungsstandard bei bestimmten nichtkleinzelligen Bronchialkarzinomen. Die Nebenwirkungen variieren abhängig von den eingesetzten Substanzen, strahlentherapeutischen Parametern und Patientencharakteristika. Im Beitrag werden häufige, relevante Nebenwirkungen und ein vorausschauender und adäquater Umgang damit diskutiert.

CME: Impfungen in der Hämatologie und Onkologie

Für hämatologisch und onkologische Patientinnen und Patienten, die häufig immunsupprimiert sind, sind neben anderen Maßnahmen zur Prophylaxe, Früherkennung und Therapie Impfungen die wirksamste Maßnahme gegen impfpräventable Erkrankungen. Fachgesellschaften und wissenschaftliche Einrichtungen haben dazu wertvolle evidenzbasierte Empfehlungen erarbeitet, die im vorliegenden Beitrag zusammengefasst sind.

Verdacht auf Knochentumor: Wie diagnostizieren, wie therapieren?

Ein 29 Jahre alter Patient bemerkt seit Monaten eine schmerzlose Schwellung am Endglied des rechten Ringfingers. Bei der körperlichen Untersuchung zeigt sich dort eine Verdickung ohne Druckschmerzhaftigkeit, Rötung und Überwärmung. Der Fingernagel ist uhrglasartig verändert. Wie gehen Sie vor?

Stellenwert der Sentinellymphonodektomie bei Vulva-, Endometrium- und Zervixkarzinom

Bei der konventionellen systematischen Lymphonodektomie (LNE) müssen oft zahlreiche Lymphknoten entfernt werden, Lymphödeme können eine Folge sein. Die Sentinel-LNE könnte die Morbidität verringern und ist bereits bei einigen Entitäten etabliert. Doch wie sicher ist diese Methode? Der Stellenwert und die Evidenz bei gynäkologischen Krebserkrankungen wird im Beitrag aufgearbeitet.

Diese Verhornung am Fuß veranlasst zur umfassenden Tumorsuche

Ein 61-jähriger Mann, der schon seit vielen Jahren alkoholabhängig war, wurde mit einem akuten Delir zur Regelbehandlung stationär in die psychiatrische Klinik aufgenommen. Bei der Eingangsuntersuchung fiel eine ungewöhnlich große Schwiele an der rechten Fußsohle auf - ein Warnzeichen!

Prostatakarzinom beim älteren Mann

Das Prostatakarzinom ist das häufigste Karzinom beim Mann. Bei lokalisiertem Tumor stellen die Operation und die Strahlentherapie die Standardtherapie dar, bei niedrigem Risiko auch die aktive Überwachung. Im Fall der …

Risiken in der Onkologie – lassen Sie sich nicht in die Irre führen!

Sowohl unter medizinischen Fachleuten als auch Patientinnen und Patienten herrscht ein Mangel an Risikokompetenz. Der Grund dafür sind weniger kognitive oder emotionale Defizite, sondern vielmehr die Art und Weise, wie statistische Informationen präsentiert werden. Daher lohnt es sich, sich mit den Techniken von Risikokommunikation auseinanderzusetzen. Im Beitrag werden am Beispiel der Brustkrebsfrüherkennung häufige Fehlinterpretationen und eine verständliche Kommunikation von Risiken veranschaulicht.

Antiresorptiva-assoziierte Kiefernekrose – Update 2023

Die Indikationen für antiresorptive Wirkstoffe in der Onkologie haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Eine seltene aber herausfordernde Folge dieser Therapien ist die antiresorptivaassoziierte Kiefernekrose. Seit der Erstbeschreibung dieser Erkrankung sind große Fortschritte im Verständnis der multifaktoriellen Pathogenese und der daraus abgeleiteten vorbeugenden und therapeutischen Maßnahmen errungen worden. 

Yoga als komplementärmedizinisches Verfahren in der Onkologie

Mit der neuen S3-Leitlinie "Komplementärmedizin in der Behandlung onkologischer Patient*innen" wurde im Jahr 2021 in Deutschland ein Meilenstein zum Einsatz von Yoga in der Onkologie gelegt. Was genau Yoga in der Behandlung von Krebskranken leisten kann und worauf bei der Umsetzung in der Praxis zu achten ist, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Immuntherapie im Kontext anderer Therapiemodalitäten von Kopf-Hals-Tumoren – Highlights der ASCO- und ESMO-Jahrestagung 2022

Immuntherapeutische Agenzien haben mittlerweile einen festen Stellenwert in der Therapie verschiedenster Tumorentitäten inklusive der plattenepithelialen Kopf-Hals-Karzinome. Initial wurden sie im palliativen Setting eingesetzt, zunehmend aber …

Psychoonkologisches Screening – ein Vorschlag, wie es besser laufen könnte

Das psychoonkologische Screening dient dazu, psychisch belastete Krebserkrankte zu identifizieren, um sie dann einer bedarfsgerechten und zielorientierten psychoonkologischen Versorgung zuzuführen. Die Ausgabe eines Fragebogens greift hier jedoch zu kurz. Ein gut informiertes, onkologisches Team ist vielmehr nötig, das Empfehlungen ausspricht und motiviert, an Angeboten teilzunehmen. Das OptiScreen-Schulungskonzept kann dabei unterstützen.

Zielgerichtete Therapieoptionen in der Uroonkologie

Fortschritte im molekulargenetischen Verständnis uroonkologischer Tumorerkrankungen ermöglichen die Identifikation zahlreicher neuer therapeutischer Zielstrukturen. Auf Grundlage routinemäßig anwendbarer Tumorsequenzierungen werden individuelle …

Wie gelingt eine partizipative Entscheidungsfindung in der Onkologie?

Nicht immer ist klar, welche Behandlung in einer konkreten Situation besser passt. Dann ist es besonders relevant, gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten eine Entscheidung zu treffen. Doch auch wenn ein Gespräch nicht möglich ist, z.B. in Notfallsituationen, kann die partizipative Entscheidungsfindung gelebt werden. Im Artikel werden Konzepte der Zentrierung auf Patientinnen und Patienten und partizipativen Entscheidungsfindung sowie praktische Hinweise zur Umsetzung in der onkologischen Routineversorgung erläutert. 

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Kongressdossier zum Deutschen Krebskongress 2026

18. - 21. Februar 2026 | BerlinAuf dieser Seite halten wir Sie mit tagesaktuellen Berichten vom Deutschen Krebskongress auf dem Laufenden. Außerdem finden Sie hier Ausblicke auf spannende Themen, die vor Ort diskutiert werden. Expertinnen und Experten erzählen, auf welche DKK-Sessions sie sich besonders freuen.

Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Bildnachweise
Auskultation/© Drazen / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Springer Medizin Podcast - Akute myeloische Leukämie/© (M) Aspirationszytomorphologie einer akuten Promyelozytenleukämie, Logo: Springer Medizin Verlag GmbH, Ultraschalluntersuchung am Hals/© Peakstock / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Oberbauchsonoraphie/© C. Raschka, Person zeigt mit Stift auf PCR Befund/© Pgiam / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Adenokarzinom der Prostata/© Saiful52 / stock.adobe.com, Zwei Personen erhalten eine intravenöse Chemotherapie/© Tawesit / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), CT-Thorax mit Verdacht auf Lungenkrebs/© Springer Medizin Verlag GmbH, Frau sitz mit Handy in der Hand auf einem Bett/© Evgeniia Freeman / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Arzt führt Ultraschall am Hals einer Frau durch/© FluxFactory / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Ärztin befragt Patienten/© Robert Kneschke / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), FIT Testkit/© Paul Maguire / stock.adobe.com, mpMRT der Prostata (aktive Überwachung)/© Bolenz C. et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Knoten am Ohr nach Insektenstich/© P. R. Issing, Verhärtung an der Fußsohle/© A. Schuh, Hautveränderungen an der rechten Wange/© M.V. Heppt, Michelle Zimmer/© Renate Babnik / DKG e.V., Antonia Schuler/© Renate Babnik / DKG e.V., Search Icon, Berlin/© amyrxa / stock.adobe.com