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01.04.2020 | Onkologische Therapie | Fokus | Ausgabe 3/2020

Forum 3/2020

Phase-I-Studien in der palliativen Onkologie

Wie kann die palliativmedizinische Perspektive erhalten werden?

Zeitschrift:
Forum > Ausgabe 3/2020
Autor:
Dr. med. Johann Ahn

Zusammenfassung

Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen benötigen eine rechtzeitige und gut integrierte Palliativversorgung. Gleichzeitig ist die Teilnahme dieses Patientenkollektivs an klinischen Studien für die Entwicklung neuer Behandlungsoptionen und die Weiterentwicklung des Evidenzfundaments notwendig, auf dem Behandelnde gemeinsam mit ihren Patientinnen und Patienten Therapieentscheidungen treffen können. In Phase-I-Studien stehen Anwendungssicherheit und Dosisfindung im Fokus. Die Aussicht auf einen sinnvollen therapeutischen Nutzen in diesem Prüfstadium war über viele Jahre gering, und die Nebenwirkungen können schwerwiegend sein. Die aktuelle Entwicklung zu gezielteren Substanzen lässt jedoch die Erwartungen an einen sinnvollen therapeutischen Nutzen schon in frühen Prüfstadien steigen und gibt Anlass, neu über das Verhältnis von moderner Palliativversorgung und klinischer Forschung nachzudenken. In dieser Übersichtsarbeit werden relevante Aspekte erarbeitet und strukturiert, die sich im vermeintlichen Spannungsfeld einer Entscheidung zwischen Palliativversorgung und Teilnahme an einer Phase-I-Studie ergeben. Außerdem sollen mögliche Strategien aufgezeigt werden, wie während der Teilnahme an einer experimentellen Therapiestudie die palliative Perspektive erhalten bleiben kann.

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Literatur
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