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Brauchen wir die digitale Volumentomografie in der Praxis?

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Auszug

Nach Dr. Markus Preis, Zentrum für Fußchirurgie, ATOS Klinik Wiesbaden, lautet die Antwort auf die Frage, ob die digitale Volumentomografie (DVT) einen Nutzen in der Praxis hat, eindeutig "Ja". Die DVT biete in der Orthopädie der Extremitäten bessere Diagnosemöglichkeiten als das 2D-Projektionsröntgen; die Sensitivität zur Frakturfindung sei signifikant höher. Zudem erlaube die DVT das Befunden in koronarer, sagittaler und axialer Schicht und erzeuge multiplanare Schnittbilder mit einer Schichtdicke von 0,2 Millimetern. Alle Achsen und Ebenen seien auf dem Bildschirm verfügbar und ließen sich multiplanar betrachten und beurteilen. Ein weiteres Plus: Die Aufnahmen könnten dank der neuesten Algorithmen mit einer erstaunlich niedrigen Strahlendosis durchgeführt werden: "Die Strahlenbelastung ist deutlich gegenüber der konventionellen Schnittbildgebung des CT reduziert," so Preis. Im aktuellen supra-ultra-low-dose-Modus betrage sie nur noch 15-20 % der Dosis des normalen 2D-Röntgen und liege weit unter der eines normalen CT. …
Titel
Brauchen wir die digitale Volumentomografie in der Praxis?
Verfasst von
Dr. rer. biol. hum. Wiebke Kathmann
Publikationsdatum
23.06.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Orthopädie & Rheuma / Ausgabe 3/2023
Print ISSN: 1435-0017
Elektronische ISSN: 2196-5684
DOI
https://doi.org/10.1007/s15002-023-4322-2