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Lebertumoren im Kindesalter sind insgesamt selten. Hepatoblastome treten mit einer Inzidenz von etwa 2 bis 2,5 Fällen pro Jahr pro 1 Mio. Kinder auf und stellen die häufigste Indikation für Leberresektionen im Kindesalter dar [ 18 , 39 ]. Dies …
Die Versorgung von Patienten mit Lebererkrankungen stellt eine bedeutende Herausforderung im deutschen Gesundheitssystem dar. Die Strategie der Zentralisierung komplexer chirurgischer Eingriffe hat zum Ziel, durch die Bündelung von Fachkompetenz …
Minimalinvasive Verfahren haben sich in der Leberchirurgie seit den 1990er-Jahren zunächst schleppend, zuletzt aber zunehmend etabliert. In Deutschland kommen diese heute in rund einem Viertel aller Resektionen bei kolorektalen Metastasen zum …
Der intraoperative Ultraschall (IOUS), ggf. als „contrast-enhanced intraoperative ultrasound“ (CE-IOUS), ist ein vielseitiges Instrument der chirurgischen Entscheidungsfindung. Er verbessert die intraoperative Orientierung, ermöglicht eine präzise …
Die Entwicklung der pädiatrischen Lebertransplantation (LTx) ist eine Erfolgsgeschichte. Als etablierte Standardtherapie für akute und chronische Lebererkrankungen, Lebertumoren sowie hepatisch lokalisierte Stoffwechselerkrankungen erzielt sie ein …
Die Leber nimmt aufgrund ihrer dualen Perfusion über Pfortader und Leberarterie eine zentrale Rolle im menschlichen Stoffwechsel ein. Diese anatomisch-physiologische Besonderheit macht sie anfällig für die hämatogene Metastasierung solider …
Jeder Eingriff an der Leber oder den Gallenwegen kann zu einem Galleleck und damit zu einer potenziell lebensbedrohlichen Komplikation führen. Die meisten werden konservativ bzw. endoskopisch-interventionell behandelt. Dabei spielen …
Die präoperative Abschätzung der volumetrischen und insbesondere funktionellen Parenchymreserve ist vor großen (major) Leberresektionen zur Vermeidung eines Posthepatektomie-Leberversagens („posthepatectomy liver failure“ [PHLF]) von besonderer …
Die stetige Weiterentwicklung der perioperativen Medizin einschließlich der präoperativen Konditionierung und Systemtherapie haben das Management der Patienten mit primären und sekundären Lebertumoren grundlegend verändert. Das Ziel dieser …
Die Einführung interdisziplinärer und zielgerichteter Therapiekonzepte verbesserte die Prognose von Menschen mit metastasiertem kolorektalem Karzinom signifikant. Anhand klinischer sowie molekularbiologischer Charakteristika werden optimale Therapiestrategien ausgewählt. Im Beitrag werden diese näher beschrieben.
Die minimal-invasive Leberchirurgie hat sich in den letzten Jahrzehnten zunehmend als Standardverfahren für resezierbare Lebertumoren etabliert [ 10 – 12 , 17 , 19 ]. Neben geringeren postoperativen Schmerzen, kürzeren Krankenhausaufenthalten und …
In dieser Übersichtsarbeit finden Sie einen Überblick über die aktuelle Studienlage zur optimalen Durchführung der biliodigestiven Anastomose – inklusive Illustrationen und Fotos. Die entscheidenden Einflussfaktoren auf das postoperative Ergebnis werden beleuchtet. Neben technischen Aspekten werden auch Strategien zur Vermeidung typischer Komplikationen dargestellt.
Anatomische Varianten sowohl der vaskulären Strukturen von Leber und Gallenblase als auch der Gallengänge sind sehr häufig. Die genaue Kenntnis der unterschiedlichen Verläufe der Gefäße und Gallengänge sowie ihrer topografischen Lagebeziehung …
Die Organtransplantation stellt für viele Patienten mit terminalem Organversagen, einschließlich Kindern und Jugendlichen, die beste und im Fall der Lebertransplantation die einzige lebensrettende Therapie dar. Im Kindes- und Jugendalter bestehen …
Die Behandlung von Riesenhämangiomen im Lobus caudatus bleibt aufgrund der komplexen Anatomie und der Nähe des Lobus caudatus zu wichtigen Gefäßstrukturen eine große Herausforderung. Jüngste Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) …
Malignome als insgesamt zweithäufigste Todesursache spielen auch bei Transplantationskandidaten und nach Transplantation eine große Rolle. Auf welche Faktoren sollte bei der Empfänger- und Spenderauswahl sowie bei der Betreuung der Betroffenen achtgegeben werden? Und woran muss bei Tumortherapien bei Organtransplantierten gedacht werden?
Neben dem Tumorstadium muss auch die Leberfunktion berücksichtigt werden. Resektion, Transplantation und Ablation sind die Therapien der ersten Wahl. Im Frühstadium, der intermediären Situation nach Versagen intraarterieller, lokoregionärer Therapien sowie in fortgeschritteneren Tumorstadien sind mittlerweile verschiedene Systemtherapien zugelassen. Einen Überblick bietet Ihnen dieser Artikel.
Bei einer 59-jährigen Patientin ist bei einer Nativ-Computertomografie als Zufallsbefund eine Raumforderung im rechten Mittelbauch zu sehen, die als gastrointestinaler Stromatumor (GIST) des Dünndarms befundet wird. Tatsächlich handelt sich aber um ein gestieltes Hämangiom der Leber. Ein Video davon finden Sie am Beitragsende unter „Anhänge“, den Verlauf des Falls inklusiver chirurgischer Resektion lesen Sie im Beitrag.
Die minimal-invasive Chirurgie befindet sich aktuell in einem Paradigmenwechsel vom klassischen laparoskopischen Ansatz hin zur robotergestützten minimal-invasiven Chirurgie. Diese hat in den letzten Jahren in verschiedenen chirurgischen …
Die postoperative Lymphfistel (LF) entsteht durch intraoperative Verletzung der großen Lymphbahnen oder ihrer Äste. Sie ist charakterisiert durch die Sekretion triglyceridhaltigen Sekrets, welche sich klassischerweise über charakteristisch …
Nach der aktuellen Leitlinie besitzt die Chirurgie der KRLM oberste Priorität [ 30 ]. Entweder es erfolgt die Resektion des Primarius simultan mit einer Leberteilresektion (LR) oder es wird der Ansatz „primary tumor first“ verfolgt, wobei eine …
Die frühe Diagnose, eine molekulare Charakterisierung, ein adäquates Staging und ein personalisiertes interdisziplinäres Therapiemanagement sind aktuelle Herausforderungen in der Behandlung der intrahepatischen Cholangiokarzinome. Erstmal gibt es nun eine eigene Leitlinie, die im Beitrag kompakt aufgearbeitet wird.
Die komplette Entfernung des Tumors (R0-Resektion) ist einer der wichtigsten prognostischen Faktoren für das Gesamt- und das rezidivfreie Überleben bei Patienten mit hepatobiliären Malignomen. Entsprechend ist die intraoperative Sicherstellung …
Die Gallengangatresie (biliäre Atresie, BA) ist ein seltenes Krankheitsbild des Neugeborenen unklarer Ätiologie. Die BA definiert sich über das Ausmaß der extra- und intrahepatischen Gallenwegsdestruktion, die innerhalb der ersten Lebensjahre zum …
Multimorbidität ist charakterisiert durch das Vorliegen von mindestens 3 chronischen Erkrankungen mit einer Prävalenz von über 50 % der Patienten über 60 Jahre. Der Charlson Comorbidity Index (CCI) erlaubt eine Beschreibung des Schweregrades der …
Digitale Technologien wie Virtual und Augmented Reality (VR/AR) werden in der präklinischen und klinischen Phase vor allem in der Neurochirurgie sowie in der Orthopädie angewendet. Dagegen ist in der Viszeralchirurgie die Anwendung seltener, da …
Bereits seit über 20 Jahren können anatomische Strukturen der Leber aus präoperativen Schnittbildgebungen dreidimensional rekonstruiert werden. Diese dreidimensionale (3D) Darstellung optimiert nicht nur die präoperativen Planungsmöglichkeiten …
Nicht immer ist bei hepatozellulärem Karzinom eine histologische Sicherung notwendig. Eine Labordiagnostik und das Tumorstadium sind hingegen grundsätzlich essenziell und wegweisend für die Therapiewahl. Mit Blick auf neue Immuntherapien sollte zudem rechtzeitig von interventionellen auf systemische Strategien gewechselt werden.
Das „Barcelona Clinic Liver Cancer“-System bietet Orientierung für das Staging und die Therapieplanung bei hepatozellulärem Karzinom (HCC). Neben altbewährten Behandlungsoptionen erweitern neuere Verfahren wie die transarterielle Radioembolisation oder Immuntherapien das Behandlungsspektrum.
Der Mangel an Spenderorganen in Deutschland stellt auch die Hepatologie vor Herausforderungen, denn für viele schwere Erkrankungen der Leber ist eine Transplantation die einzige Behandlungsoption. Neue Techniken wie die maschinelle Perfusion …
Patienten mit einer Indikation zur Transplantation abdominaler Organe leiden oft unter einem terminalen Organversagen mit einer relevanten Anzahl von Nebenerkrankungen. Dies kann durch akut auftretende bzw. grunderkrankungsassoziierte Ereignisse …
Die Gallengangsatresie ist eine seltene Cholangiopathie unklarer Ätiologie und stellt die häufigste Ursache für eine Lebertransplantation im Kindesalter dar. Um den Zeitpunkt einer möglichen Transplantation hinauszuzögern oder diese zu vermeiden …
Die frühe Diagnose, eine molekulare Charakterisierung, ein adäquates Staging und ein personalisiertes interdisziplinäres Therapiemanagement sind aktuelle Herausforderungen in der Behandlung der intrahepatischen Cholangiokarzinome (ICC). Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, widmet die European Association for the Study of the Liver (EASL) dem ICC erstmals eine eigene Leitlinie.
Schwerwiegende Komplikationen in der hepatopankreatobiliären Chirurgie sind häufig Folge von Anastomoseninsuffizienzen. Lokal-chirurgische und systemische Maßnahmen können dabei das Auftreten und die Folgen einer Insuffizienz abmildern.
Die Metastasenchirurgie viszeraler Tumoren ist ein wichtiger Bestandteil der Tumortherapie, insbesondere beim kolorektalen Karzinom. Der aktuelle Fortschritt in der Präzisionsmedizin eröffnet neue Möglichkeiten zum Hinzuziehen von Biomarkern …
Bezüglich der Sinnhaftigkeit von intensivmedizinischen Maßnahmen werden drei Schlüsselfragen formuliert [ 1 ]: Kann das angestrebte Therapieziel erreicht werden? Wird dieses Therapieziel vom Patienten gewünscht? Sind die Belastungen während der …
Die (intensiv-)medizinische Behandlung von Patienten mit Leberdysfunktion stellt im klinischen Alltag eine große Herausforderung dar. Versagen konventionelle Behandlungsmöglichkeiten, können extrakorporale Leberunterstützungsverfahren die …
Geschlechtsspezifische Unterschiede in der hepatobiliären und Transplantationschirurgie sind entscheidend für Diagnose, Behandlung und Langzeitergebnisse. Männer haben nach Leberkrebsresektionen ein höheres Risiko für eine späte Rekurrenz und …
Das akute Leberversagen (ALF) und das akut-auf-chronische Leberversagen (ACLF) sind Erkrankungen mit rapid progressivem Verlauf und hoher Letalität. Für beide Erkrankungen gibt es außer der Behandlung der auslösenden Faktoren sowie …
Ziliopathien sind heterogene, genetisch determinierte Erkrankungen und betreffen häufig unterschiedliche Organsysteme. Patient:innen mit Zystennieren weisen häufig eine extrarenale Beteiligung wie z. B. eine kongenitale Leberfibrose …
Sowohl Sarkopenie als auch die sarkopenische Adipositas beeinträchtigen die Prognose nach Lebertransplantation. Die Einschätzung der Körperzusammensetzung wird jedoch zur Abschätzung des Risikoprofils des Empfängers in der Evaluation vor …
Die Transplantation solider Organe ist seit der erstmaligen Nierentransplantation 1954 und der ersten Lebertransplantation 1963 eine medizinische Erfolgsgeschichte [ 1 , 2 ]. Wichtige Bestandteile für die Transplantation der häufig sehr kranken …
Das Zeitfenster, in dem kritisch kranke Menschen mit akut-auf-chronischem Leberversagen (ACLF) transplantiert werden können, ist begrenzt. Der Beitrag gibt einen Überblick zu prädiktiven Faktoren für das postoperative Überleben, zum Einfluss von bakteriellen Infektionen auf das Outcome und zur Entscheidungsfindung.
Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen weltweit. Durch die Zunahme der steatotischen Lebererkrankungen zeichnet sich aktuell eine steigende Inzidenz ab, insbesondere in westlichen Ländern.
Nach schrittweiser Umstellung der psychopharmakologischen Therapie konnte bei einem Patienten mit vorbekannter paranoider Schizophrenie Clozapin etabliert werden, nachdem es bei St. p. Lebertransplantation und laufender Immunsuppression mit …
Die Ursache der primär sklerosierenden Cholangitis (PSC) ist nach wie vor unklar, auch die Diagnose und Therapie bleiben eine klinische Herausforderung. Ein Überblick zu Differenzialdiagnosen und aktuellen Therapieoptionen.
Mit den heute zur Verfügung stehenden effektiven Systemtherapien können auch bisher nicht berücksichtigte Tumorentitäten wie das nichtresektable cholangiozelluläre Karzinom oder nichtresektable Lebermetastasen eines kolorektalen Karzinoms mit …
Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist das häufigste primäre Lebermalignom. Dieser Beitrag gibt Ihnen einen Überblick zu Risikofaktoren, Klassifikation und den verschiedenen Therapieoptionen für das HCC.
Das akut-auf-chronische Leberversagen beschreibt die akute Dekompensation einer Patientin oder eines Patienten mit Leberzirrhose mit der zusätzlichen Entwicklung eines hepatischen und/oder extrahepatischen Organversagens, verbunden mit einer hohen kurzfristigen Mortalität. Wie kann das oft nur kurze Zeitfenster für eine erfolgreiche Lebertransplantation genutzt werden?
Ob ein Patient für eine Lebertransplantation (LT) geeignet ist bzw. ob diese invasive Behandlungsmethode für ihn infrage kommt, ist stets eine individualisierte Entscheidung. Dabei werden der Allgemeinzustand und die Operationsfähigkeit sowie die …
In diesem Beitrag werden vor dem Hintergrund von erwartbar steigenden Patientenzahlen auf Grund besserer Versorgung und früherer Diagnose durch das Neugeborenenscreening die Entry-Mechanismen kindlicher Stoffwechselstörungen in die …
Alpha-1-Antitrypsin (AAT) ist eines der wichtigsten Proteaseinhibitoren. Es wird primär in der Leber produziert und ins Blut abgegeben. AAT-Mutationen, wie die Pi*Z-Variante, reduzieren die hepatische AAT-Sekretion. Die resultierende hepatische …
Für Cholangiokarzinome stellt die chirurgische Resektion die zentrale Säule eines kurativen Therapieansatzes dar. Ein akkurates Verständnis der individuellen Anatomie und Lagebeziehung des Tumors ist essenziell für das Erreichen einer …
Die in der offenen Chirurgie etablierten Anastomosentechniken werden zunehmend minimal-invasiv durchgeführt und weiterentwickelt. Das Ziel aller Innovationen ist, eine sichere Anastomose mit einer einfachen Technik minimal-invasiv durchzuführen.
Autounfall, Sturz vom Klettergerüst, Pferdetritt in den Bauch: Ein stumpfes Abdominaltrauma bei Kindern und Jugendlichen ist schnell passiert. Was tun, wenn dabei die inneren Organe – wie Milz, Leber oder Nieren – womöglich lebensbedrohlich verletzt worden sind? Fallbasiert werden hier die chirurgischen Therapiegrundsätze für die häufigsten Verletzungen vorgestellt.
Etwa die Hälfte der Patientinnen und Patienten mit dekompensierter Leberzirrhose weisen eine Mangelernährung auf. Das wiederum erhöht das Risiko für die anderen Komplikationen der Zirrhose wie Aszites und Blutung. Häufig wird eine Mangelernährung nicht diagnostiziert oder nicht ausreichend behandelt. Der Liver Fragility Index ist für diesen Zweck sehr gut evaluiert.
Dieser Beitrag informiert Sie über den Unterschied zwischen einer dekompensierten Leberzirrhose und einem akut-auf-chronischen Leberversagen (ACLF). Er gibt Ihnen einen Überblick über mögliche Auslöser von ACLF und hilft ihnen dabei, die erforderlichen Therapiemaßnahmen umzusetzen.
Durch den Einsatz minimal-invasiver OP-Techniken können auch ältere und multimorbide Personen erfolgreich operiert werden. Zudem werden Rezidiveingriffe erleichtert. Die Tumorbiologie spielt eine entscheidende Rolle bei der Indikationsstellung und Radikalität von Tumorresektionen. Bei günstiger Tumorbiologie können auch ausgedehnte Resektionen und Rezidiveingriffe sinnvoll durchgeführt werden.
Patientinnen und Patienten mit Leberzirrhose schätzen ihre Überlebensprognose viel optimistischer ein als die behandelnden Ärztinnen und Ärzte, wie eine Studie zeigt. Es ist wichtig, ihnen den mitunter ruckartigen Krankheitsverlauf zu erklären.
Die Leber ist in ca. 20 % der Fälle eines stumpfen Bauchtraumas beteiligt. Bei dessen Therapie gab es in den letzten drei Jahrzehnten einen Paradigmenwechsel. Galt in der Vergangenheit eine chirurgische Exploration als Goldstandard der Therapie, so hat die nichtoperative Therapie von Leberverletzungen einen immer größeren Stellenwert in der klinischen Behandlung eingenommen.
Die Neuregelung der Medical Device Regulation (MDR) durch die Europäische Union (EU) und Ergänzungen durch die Mitgliedsstaaten führen, obwohl in der Sache zunächst gerechtfertigt, aktuell zu einer Situation, in der die seit Jahrzehnten …
Bis zu 53 % der PatientInnen mit Coronavirus Disease 2019 (COVID-19) weisen eine hepatische Beteiligung auf. Durch die Expression der Hauptzielstruktur für „severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2“ (SARS-CoV-2), des …
Die Pandemie durch Coronavirus Disease 2019 (COVID-19) stellt auch gut 3 Jahre nach dem erstmaligen Auftreten des „severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2“ (SARS-CoV-2) eine anhaltende Herausforderung für Gesundheitssysteme weltweit …
Patienten mit chronischen Lebererkrankungen (CLD), insbesondere mit Leberzirrhose, sowie immunsupprimierte Personen nach Lebertransplantation scheinen generell ein erhöhtes Infektionsrisiko zu haben, was sich in einer erhöhten Mortalität …
In diesem CME-Beitrag informieren wir Sie zu aktuellen Behandlungsstrategien bei hepatischer Echinokokkose. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Erweiterung der chirurgischen Strategien in Richtung radikalerer Resektionen und minimal-invasiver Techniken sowie des Indikationsbereichs der robotisch assistierten Chirurgie.
Das therapeutische Spektrum des hepatozellulären Karzinoms bei Leberzirrhose hat sich im letzten Jahrzehnt erweitert und umfasst chirurgische, interventionelle und systemische Ansätze. Anhand des Tumorstadiums und der Leberfunktion entscheidet sich die therapeutische Strategie. Initial und im Verlauf sollte immer eine Kuration durch Resektion oder Transplantation geprüft werden.
Lebermetastasen (LM) haben einen entscheidenden Einfluss auf die Gesamtprognose der Betroffenen. Die einzige kurative Therapieoption ist die chirurgische Behandlung. Die Indikationsstellung zur Resektion wird jedoch je nach Primärtumor noch kritisch diskutiert. Durch multimodale Therapiekonzepte gelingt teilweise eine Konversion nichtresektabler Befunde in die kurative Situation.
Durch den demografischen Wandel und die steigende Inzidenz chronischer, insbesondere nutritiv toxischer Lebererkrankungen steigt die Zahl der über 65-jährigen Patient:innen mit einer Indikation zur Lebertransplantation erheblich an. Das …
Leberteilresektionen sind fester Bestandteil in der Behandlung von Lebermetastasen. Dies betrifft insbesondere Lebermetastasen kolorektalen Ursprungs, wie aber auch Absiedlungen von anderen Tumoren (neuroendokrin, Mamma, Magen, Pankreas etc.). Die …
Die endoskopischen Methoden stellen heutzutage ein wertvolles Tool zur Behandlung postoperativer Komplikationen der hepatobiliopankreatischen und Thoraxchirurgie dar und können in den meisten Fällen den Patienten eine weitere Operation ersparen. Im Beitrag werden die unterschiedlichen endoskopischen Methoden, ihre Indikationen, technischen Details und Einschränkungen diskutiert.
Patienten mit Lebererkrankungen entwickeln häufig Patholgien der pulmonalen Zirkulation. Zum einen kann eine portopulmonale Hypertonie auftreten, zum anderen ein hepatopulmonales Syndrom. Beide Störungen gehen mit einer erhöhten Mortalität und einer verminderten Lebensqualität einher.
Im Kindesalter manifestiert sich der Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (AATM) ausschließlich hepatisch. Diese Übersicht bringt auf den Punkt, wann an einen AATM gedacht werden sollte, wie dieser einfach, schnell und kostengünstig diagnostiziert werden kann, und welche therapeutischen Möglichkeiten derzeit bestehen.
Im Gegensatz zu kolorektalen und neuroendokrinen Lebermetastasen hat die Leberchirurgie noch nicht den gleichen Stellenwert bei nicht kolorektalen, nicht neuroendokrinen (NCNE) Lebermetastasen erlangt. Neue systemische Therapieoptionen ermöglichen jedoch immer öfter eine Resektion, selbst bei Chemotherapie-naiven Patienten. Ein Umdenken ist gefragt.
Neuroendokrine Lebermetastasen (NELM) sind in Bezug auf die klinische Präsentation und die Prognose sehr heterogen. Die Behandlung von NELM erfordert einen multidisziplinären Ansatz und Patienten mit NELM sollten an spezialisierte Zentren überwiesen werden. Die Resektion von NELM bietet, sofern durchführbar, die besten langfristigen Ergebnisse.
Das therapeutische Spektrum des HCC bei Leberzirrhose umfasst chirurgische, interventionelle und systemische Ansätze. Die Auswahl der passenden Strategie ist nicht leicht zu treffen und von verschiedenen Parametern wie Tumorstadium oder Leberfunktion abhängig. Eine Kuration kann insbesondere mit den operativen Verfahren erreicht werden.
Eine komplette Resektion – oder in seltenen Fällen auch eine Lebertransplantation – stellt bei intrahepatischen Cholangiokarzinomen (iCCA) und perihilären Cholangiokarzinomen (pCCA) im nichtfernmetastasierten Stadium den verfügbaren kurativen …
In Abhängigkeit von der Konstitution des Patienten, den biologischen Gegebenheiten des Primärtumors, der Metastasen sowie der Leberfunktion und -perfusion steht eine Vielzahl an Therapieoptionen zur Verfügung. Basis der Metastasenchirurgie an der …
Die Prävalenz fortgeschrittener Lebererkrankungen nimmt weltweit zu. Auch bei potenziell kurativem Therapiekonzept, z. B. durch Lebertransplantation bei Leberzirrhose oder einem hepatozellulären Karzinom, ist die 5‑Jahres-Mortalität sehr hoch und …
Chronische Infektionen mit den Hepatitisviren B, C, und D sind die häufigsten chronischen Viruserkrankungen des Menschen. Im Gegensatz hierzu verursachen die Hepatitis A und E in der Regel ausschließlich akute Infektionen, welche allerdings vor allem im höheren Lebensalter zum akuten Leberversagen führen können. In diesem Kurs lernen Sie die verschiedenen Hepatitiden und deren klinische Bedeutung kennen.
Die Mehrzahl der Patienten mit pankreatischer neuroendokriner Neoplasie (pNEN) weist bereits bei Diagnosestellung eine Fernmetastasierung auf. Die Heterogenität der pNEN und das breite Spektrum der Therapiemöglichkeiten machen eine adäquate …
Die Inzidenz des hepatozellulären Karzinoms (HCC) ist in den letzten Dekaden deutlich angestiegen [ 10 , 44 ]. In Deutschland sind dabei die häufigsten Risikofaktoren für ein HCC die chronische Hepatitis-C-Virus(HCV-)Infektion und der schädliche …
Cholangiozelluläre Karzinome sind seltene Tumoren der Gallengänge, die aufgrund der häufig späten Diagnosestellung mit einem schlechten Langzeitüberleben assoziiert sind. Die einzige Möglichkeit einer Kuration besteht, ungeachtet der Fortschritte …
Die intraoperative Fluoreszenzbildgebung ermöglicht die Identifikation von subkapsulären kolorektalen Lebermetastasen (CRLM), welche direkt mit Indocyaningrün (ICG) angefärbt werden können. Die Applikation des chemisch inerten Fluorophors, welches …
Die aktualisierte deutsche S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des hepatozellulären Karzinoms und biliärer Karzinome“ umfasst zwei Tumorentitäten. Bisher bestand nur eine Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des hepatozellulären Karzinoms (HCC) …
Seit der ersten Fassung der S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des hepatozellulären Karzinoms im Jahr 2013 hat eine Vielzahl von Studien die Datenlage zur transarteriellen Radioembolisation (TARE) konsolidiert und eine breite Evidenzbasis …
„It is the general experience that injury of the common and hepatic ducts is usually the result of operative accidents“ schreibt J. McEachern schon 1922 über das Management iatrogener Gallengangsverletzung. Er beschreibt hierbei eine zu starke …
In der neuen S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des hepatozellulären Karzinoms und biliärer Karzinome“ wurde die Leitlinie des hepatozellulären Karzinoms (HCC) umfassend überarbeitet und erstmals um die biliären Karzinomen ergänzt. In den …
Für die Therapie des hepatozellulären Karzinoms (HCC) stehen zahlreiche unterschiedliche Optionen zur Verfügung, die in Abhängigkeit des Tumorstadiums und der Leberfunktion nach interdisziplinärer Empfehlung Anwendung finden. Neue Aspekte in der …
In den letzten Jahren ist viel Evidenz dafür entstanden, dass Patienten mit Lebererkrankungen von einer Statingabe profitieren. Nun liefert eine neue Studie weitere gute Nachrichten: Patienten mit nicht-alkoholischer Steatohepatitis und Leberzirrhose entwickeln unter Statinen deutlich seltener ein hepatozelluläres Karzinom.
Im Folgenden werden die wichtigsten Empfehlungen und die wesentlichen Änderungen der aktualisierten S3-Leitlinie für das Hepatozelluläre Karzinom (HCC) und das intrahepatische Cholangiokarzinom (iCCA) für die Leberresektion und die …
Auch für Statine wird seit einiger Zeit eine chemopräventive Wirksamkeit bei verschiedenen Karzinomen geltend gemacht. Die vorliegende Studie trägt Daten zur konkreten Situation des bei einer Steatohepatitis-assoziierten Zirrhose möglichen hepatozellulären Karzinoms bei.
Für die Therapie des hepatozellulären Karzinoms stehen zahlreiche unterschiedliche Optionen zur Verfügung. Neue Aspekte in der Therapie des HCC mit begleitender Leberzirrhose betreffen sowohl chirurgische, interventionelle als auch medikamentöse Verfahren.
Für die Therapie von Patientinnen – betroffen sind fast ausschließlich Frauen – mit Lipödem existiert eine Reihe von Optionen, mit einem eindeutigen Favoriten in puncto Effektivität. Ein großes Problem ist jedoch die korrekte Diagnose.
Wenn sich in der Medizin verhängnisvolle Komplikationen oder Fehler ereignen, gibt es neben den betroffenen Patienten oft ein zweites Opfer: die behandelnden Ärztinnen oder Ärzte. Eine dafür besonders anfällige Disziplin ist die Chirurgie.
Den heißen Tee in der Hand und die Wärmflasche auf dem Bauch: Gerade im Winter bringt man solche Situationen im Allgemeinen mit Wohlbehangen in Verbindung. Ein chirurgisches Team warnt jedoch mit einer Serie von Verbrühungsfällen vor Unachtsamkeit.
In einer australischen Nichtunterlegenheitsstudie waren kryokonservierte Thrombozyten zur Behandlung von Blutungen im Zusammenhang mit einer Herz-Op. hämostatisch weniger wirksam als herkömmliche Konzentrate.