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Knie Journal

Perioperatives Management bei kniegelenknahen Osteotomien

Erschienen in:

Zusammenfassung

Ziel des vorliegenden Übersichtsartikels ist es, einen Überblick zu perioperativen Maßnahmen bei kniegelenknahen Umstellungsosteotomien zu geben und die aktuelle Studienlage zu deren Effektivität zusammenzufassen. Hierzu wurde eine Literaturrecherche in Medline nach kniegelenknaher Umstellungsosteotomie durchgeführt.
Präoperativ sollten Komorbiditäten abgeklärt und bei Bedarf optimiert werden. Intraoperativ sollte eine Blutsperre angelegt, jedoch nicht geschlossen werden. Die Gabe von Tranexamsäure reduziert den perioperativen Blutverlust. Regionalverfahren von nicht motorisch wirksamen Blöcken (Adduktorenkanalblock/„femoral triangle block“) reduzieren postoperative Schmerzen und können mit lokaler Infiltration von Lokalanästhetikum ergänzt werden. Die Verwendung von Drainagen bleibt kontrovers. Je nach Art der Umstellung wird ein frühfunktionelles Belastungsregime angestrebt (HTO [hohe tibiale Umstellungsosteotomie] mit winkelstabiler Plattenosteosynthese: Teilbelastung für 2 Wochen).
Titel
Perioperatives Management bei kniegelenknahen Osteotomien
Verfasst von
PD Dr. med. Marc-Daniel Ahrend
Jörg Harrer
Philipp Mayer
Felix Ferner
Steffen Schröter
Philipp Schuster
Felix Finger
Publikationsdatum
03.02.2026
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Knie Journal / Ausgabe 1/2026
Print ISSN: 2662-4028
Elektronische ISSN: 2662-4036
DOI
https://doi.org/10.1007/s43205-026-00366-6
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Bildnachweise
Vortrag Renders/© Leo Pharma GmbH, Teaserbild Blutungsrisko managen bei Antikoagulation - Waage/© Leo Pharma GmbH, Vortrag Frankfurter Gerinnungssymposium/© LEO Pharma GmbH (Screenshot aus Vortrag), Thrombus und Patientin im Gespräch/© crevis / adobe.stock.com (Symbolbild mit Fotomodell)