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Kolorektalchirurgie

Was hilft beim organüberschreitenden Rektumkarzinom?

Therapieziel ist die vollständige Resektion des Tumors mit negativen Absetzungsrändern unter Mitnahme der betroffenen Organe im Sinne einer Beckenexenteration oder abdominoperinealen Resektion. Das Ausmaß der Resektion richtet sich nach der Ausdehnung des Tumors und kann ggf. auch eine Sakrumteilresektion beinhalten. Hinzu kommen plastische Rekonstruktionen zur Deckung des resultierenden Weichteildefekts.

Was war der Auslöser für die Dünndarmperforation?

Eine 34-jährige Patientin wird über die ZNA aufgrund plötzlich aufgetretener stärkster Unterbauchschmerzen vorstellig. Die laborchemischen Entzündungsparameter waren leicht erhöht. Die Patientin war in den Wochen zuvor mehrfach mit unklaren abdominellen Schmerzen in der ZNA vorstellig gewesen und dann auch zur Abklärung der rezidivierenden Beschwerden stationär aufgenommen und abgeklärt worden. Wie würden Sie vorgehen?

How I do it: Pelvines intraoperatives Neuromonitoring

Das pelvine intraoperative Neuromonitoring wurde entwickelt, um die funktionellen Ergebnisse nach totaler mesorektaler Exzision zu verbessern. Studien, die Personen mit Rektumkarzinom einschlossen, bestätigten die Sicherheit des Neuromonitorings und zeigten eine Reduktion postoperativer urogenitaler und ano(neo)rektaler Dysfunktionen.

Besonderheiten beim T4-Kolonkarzinom

Bei kolorektalen Karzinomen liegt eine T4-Situation vor bei Perforation des viszeralen Peritoneums (T4a) oder Penetration in ein benachbartes Organ (T4b). Das Besondere in diesem Tumorstadium liegt in den lokalen Gegebenheiten am Ort des Primärtumors, daher spielt die chirurgische Intervention hier eine bedeutende Rolle. Die üblichen Standarduntersuchungen bilden T4-Tumoren nicht immer vollständig ab und sollten nach Bedarf ergänzt werden. 

Therapie des Lokalrezidivs beim Kolonkarzinom

Durch die konsequente Umsetzung der Kriterien der kompletten mesokolischen Exzision bei der onkologischen Resektion des Kolonkarzinoms konnten die Lokalrezidivraten bei diesen Tumoren deutlich gesenkt werden. Welche Risikofaktoren begünstigen dennoch das Auftreten von Rezidiven? Und wie kann die bestmögliche Option, die R0-Resektion, erreicht werden?

CME-Fortbildungsartikel

25.05.2022 | Obstipation | CME

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14.12.2021 | Diagnostik in der Gastroenterologie | Zertifizierte Fortbildung

Diagnostik und chirurgische Therapie des kolorektalen Karzinoms*

Die Diagnostik und Therapie des kolorektalen Karzinoms (CRC) ist in den letzten Jahre weiter fortgeschritten. Nach der histologischen Sicherung und Bestimmung der Tumorausdehnung beinhaltet ein kurativer Therapieansatz bis auf Sonderfälle stets …

10.11.2021 | Spezielle Rekonstruktionsverfahren in der plastisch-ästhetischen Chirurgie | CME

Rekonstruktion onkologischer Defekte der Perianalregion

Rekonstruktive Maßnahmen nach onkologischen Eingriffen in der Perianalregion stellen neben der progredienten Weiterentwicklung chirurgisch-onkologischer Techniken bei malignen Tumoren des Rektums, des Analkanals und der Vulva einen wesentlichen …

Transanale totale mesorektale Exzision bei primärem Rektumkarzinom.

09.09.2021 | Operationen des Dünn- und Dickdarmes | Zertifizierte Fortbildung

CME: Stand der Dinge beim Rektumkarzinom

In den letzten Jahrzehnten haben sich die Therapiemöglichkeiten beim Rektumkarzinom extrem verbessert. Doch postoperative Komplikationen und funktionelle Einschränkungen nach neoadjuvanter Therapie und Rektumresektion, sowie die Kurz- oder Langzeitmorbidität der Patienten sind ein nicht zu unterschätzendes Problem. Neue Therapiekonzepte und minimalinvasive Ansätze sollen Abhilfe schaffen.

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