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Findet Dokumente, in denen beide Begriffe in beliebiger Reihenfolge innerhalb von maximal n Worten zueinander stehen. Empfehlung: Wählen Sie zwischen 15 und 30 als maximale Wortanzahl (z.B. NEAR(hybrid, antrieb, 20)).
Findet Dokumente, in denen der Begriff in Wortvarianten vorkommt, wobei diese VOR, HINTER oder VOR und HINTER dem Suchbegriff anschließen können (z.B., leichtbau*, *leichtbau, *leichtbau*).
Ist nach einer Kolonresektion die Anastomosenaht undicht, ist der Diagnosezeitpunkt der Leckage entscheidend: Wird die Insuffizienz erst nach einer Sepsis erkannt, ist die Sterberate mehr als dreimal so hoch wie bei einer Diagnose ohne oder nach einer Sepsis.
Bereits seit 13 Tagen steckt ein hartnäckiges Etwas im Darm eines 67‑Jährigen fest, als er wegen Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Stuhlverhalt zum gastrointestinalen Notfall wird. Das CT bestätigt das Bild eines Ileus – allerdings ohne Nachweis eines ursächlichen Befundes. Ein erster konservativer Therapieversuch scheitert.
Eine jüngere Frau stellt sich früh morgens mit Bauchschmerzen in der Notaufnahme vor. Sie habe acht Stunden zuvor ca. 35 Porzellanscherben einer sauberen, zerschlagenen Müslischale verschluckt. Die suizidgefährdete Patientin ist zwar körperlich stabil, zeigt aber eine ausgeprägte Blutungsanämie. Rein konservative Therapiemaßnahmen werden im Verlauf nicht reichen.
Ein 19 Jahre alter Patient mit dem Habitus eines 13-Jährigen klagt über diffuse Bauchbeschwerden. Seit seinem siebten Lebensjahr besteht die Diagnose eines Morbus Crohn mit einem langstreckigen Dünndarmbefall. Der Fall zeigt die Probleme, die junge Menschen mit Morbus Crohn betreffen können – und den Befreiungsschlag.
Tousled-like kinase 2 (TLK2) ist eine Serin/Threonin-Kinase, die an der replikationsgekoppelten Chromatinassemblierung und der DNA-Schadensantwort beteiligt ist. Die meisten beschriebenen TLK2 -assoziierten Phänotypen betreffen …
Innere Medizin und Chirurgie müssen bei der Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen eng zusammenarbeiten. Das betrifft nicht nur die Operationsindikation, sondern auch die Vor- und Nachsorge.
Einen Therapiepfad zu Management und Therapie der CU finden Sie in diesem Beitrag. Bei der Therapie der Colitis ulcerosa (CU) wird zunächst zwischen Remissionsinduktion und -erhaltung unterschieden. Situationsabhängig stehen diverse Medikamente zur Verfügung.
Die Einführung interdisziplinärer und zielgerichteter Therapiekonzepte verbesserte die Prognose von Menschen mit metastasiertem kolorektalem Karzinom signifikant. Anhand klinischer sowie molekularbiologischer Charakteristika werden optimale Therapiestrategien ausgewählt. Im Beitrag werden diese näher beschrieben.
Hereditäre kolorektale Syndrome umfassen Tumoren mit Defekten im DNA-Mismatch-Repair-System (Lynch-Syndrom) und führen zu Mikrosatelliteninstabilität. Keimbahnmutationen wie APC -Mutationen (familiäre adenomatöse Polyposis coli [FAP]/attenuierte …
Die onkologische Hemikolektomie rechts erfordert eine zentrale Absetzung aller Blutgefäße, die das rechte Kolon versorgen. Hierzu gehören die ileokolischen, rechten und mittleren Kolongefäße. Die vaskulären Varianten umfassen die Prävalenz, die …
Abdomineller vs. perinealer Zugang, mit Fixierung oder ohne, synthetisches oder biologisches Netz – zur Behebung eines externen Rektumprolaps existieren über 100 operative Alternativen. In diesem Übersichtsbeitrag werden die Operationsmethoden hinsichtlich ihrer Rezidiv‑, Komplikationsraten und funktioneller Ergebnisse analysiert.
Die konservative Therapie der chronischen Form der Analfissur mit sphinkterrelaxierenden Medikamenten ist langwierig und langfristig oft nicht erfolgreich – die deutlich effektivere Alternative ist die Operation.
Chronische Analfissuren sind bei M. Crohn etwa doppelt so häufig wie bei Colitis ulcerosa und insgesamt findet man sie bei Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) häufiger als in der Normalbevölkerung. Sei werden als Ausdruck der entzündlichen Aktivität der Grunderkrankung gesehen. Daher gelten einige Besonderheiten bei der Diagnose und Therapie.
Ein externer Rektumprolaps findet sich vor allem bei älteren und vorerkrankten Patientinnen und Patienten. Eine Heilung ist nur operativ zu erzielen. In diesem Artikel wird das Verfahren nach Rehn-Delorme in einzelnen Operationsschritten mit Bildmaterial vorgestellt.
Der Dünndarm ist ein komplexes und sehr effizientes Organ. Die primäre Funktion des Dünndarmes ist die Verdauung und Absorption der Nahrungselemente, die den Magen verlassen. Zusätzlich ist der Dünndarm das größte endokrine Organ im Körper und …
Das Rektum wird oft nur als das Organ, in dem sich ein Rektumkarzinom entwickelt, gesehen. Es ist jedoch viel mehr als nur das, nicht nur durch seine funktionelle Anatomie und seine komplexe dreidimensionale Einordnung im Pelvis, sondern auch …
Das Kolonkarzinom ist die dritthäufigst diagnostizierte Karzinomerkrankung und die drittführende Todesursache sowohl bei Männern als auch bei Frauen in den westlichen industrialisierten Ländern. Daneben können benigne Erkrankungen wie die …
Der Ösophagus ist, obwohl er eine relativ einfache schlauchförmige Struktur besitzt, ein komplexes Organ, das einzige im menschlichen Körper, das drei Körperhöhlen verbindet. Seine topografischen Besonderheiten in Thorax und Abdomen machen dieses …
Antibiotisch behandeln oder operieren? Bei unkomplizierter Appendizitis im Erwachsenenalter sind nach neuen Daten aus der APPAC-Studie beide Optionen auch langfristig effektiv und sicher.
Eine Radiofrequenzablation nasaler Nerven wirkt gegen allergische Rhinitis ähnlich gut wie eine endoskopische Neurektomie. Nach drei bis sechs Monaten sind mit beiden Verfahren die Beschwerden größtenteils verschwunden.
Ist eine kathetergestützte Wiedereröffnung chronisch verschlossener Koronararterien von symptomatischem Nutzen? Das ist jetzt erstmals in einer placebokontrollierten Studie untersucht worden – mit klarer Antwort.
Auf ein Tumordebulking zusätzlich zur Chemotherapie können Behandelnde bei Kolorektalkarzinomen und Befall multipler Organe verzichten. In einer Phase-3-Studie verlängerte die Zytoreduktion das Leben nicht signifikant, dafür traten häufiger ernste Nebenwirkungen auf.